P.M. Magazin Abo

Ausgabe 011/2026
Aktuelle Ausgabe

(Visionen | Materialwissenschaft) Pilz als Rohstoff – Von wegen nur Pizzabelag
Vera Meyer, Biotechnologin an der TU Berlin, untersucht, wie Myzel als nachhaltiger Rohstoff für Bau- und Textilprodukte verwendet werden kann. Pilzmyzel wächst aus feinen Hyphen zu festen Verbundstoffen, die sich in Formen kultivieren und anschließend durch Erhitzen stabilisieren lassen. Unternehmen wie formorgen und MycoLutions stellen daraus Urnen, Akustikpaneele, Taschen und lederartige Materialien her, wobei das Substrat die Materialeigenschaften stark beeinflusst. Forscher und Institute arbeiten an Automatisierung, Materialverbesserung und Akzeptanzforschung, um myzelbasierte Produkte in Bau und Alltag skalierbar zu machen.

(Technik | Raumfahrt) Raumanzüge – Hightech für den Mondausflug
Axiom Space entwickelt zusammen mit Designpartnern wie Prada und Oakley Innenschichten und Komponenten für die AxEMU‑Raumanzüge, die ab der Artemis‑4‑Mission zum Einsatz kommen sollen. NASA und Industrie arbeiten an komplett neuen Anzügen, weil frühere Modelle den scharfkörnigen Mondregolith, lange Außeneinsätze und extreme polare Temperaturen nicht dauerhaft aushalten. Ingenieure kombinieren druckgeregelte Innenschichten, Kühlsysteme, kratzfeste Visiere, neue Außenmaterialien und Automatisierungstests, um Beweglichkeit, Sicherheit und Dauerbetrieb zu erreichen. Die Entwicklung ist kostspielig: die NASA investiert hunderte Millionen Euro in Prototypen und Milliarden in Folgeaufträge, während Design und Funktionalität politisch und PR‑wirksam zugleich inszeniert werden.

In der aktuellen Ausgabe von P.M. Magazin

Ausgabe 010/2026

(Technik & Verteidigung) Kampf um den Luftraum
Am Flughafen Leipzig-Halle stürzte eine Drohne mit Militärsprengstoff ab und demonstrierte damit eine neue Gefahrenqualität von unbemannten Fluggeräten. Die Ukraine hat Drohnen zu präzisen Waffen weiterentwickelt, gleichzeitig liefert ziviler Einsatz Krankenversorgungen und Logistik in entlegene Regionen. Fraunhofer-Institute, Universitäten und Firmen entwickeln Mehrschichtsysteme aus Radar, Kameras, akustischen Sensoren und Tracking-Software zur Erkennung; für die Bekämpfung kommen Jamming, Netzwerfer, Laser, EMP-Ansätze sowie Interceptor-Drohnen und Mini-Raketen in Frage. Experten fordern automatisierte, abgestufte Abwehrkonzepte, weil Abschüsse in dicht besiedelten Gebieten zu Gefährdungen durch Trümmer oder Explosionen führen.

(Technik | Vergnügungsparks) Achterbahn‑Ingenieure
Dennis Gordt und das Entwicklungsteam von Mack Rides entwerfen komplexe Achterbahnen wie die 'Voltron', die weltweit in Freizeitparks gebaut werden. Die Planungen erfolgen digital in 3D, die Schienenmodule werden weltweit transportfähig ausgelegt und vor Ort millimetergenau montiert. Sicherheitstechnisch müssen Normen wie EN 13814 eingehalten werden; Tests mit Dummys, redundante Systeme und Flugkurvenanalysen minimieren Risiken. Besucherpräferenzen variieren regional, weshalb Designer zwischen spektakulären Manövern und publikumsfreundlicher Fahrdynamik abwägen.

In Ausgabe 010/2026 von P.M. Magazin

Ausgabe 009/2026


In Ausgabe 009/2026 von P.M. Magazin

Ausgabe 008/2026


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Ausgabe 012/2025


In Ausgabe 012/2025 von P.M. Magazin

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Porträt von P.M. Magazin

Lust auf Interessantes? Populärwissenschaftliche Zeitschriften sind prall gefüllt mit Spannendem aus vielfältigen Themengebieten – Aussergewöhnliches und Zukunftsweisendes ebenso wie Dinge, die das Leben grundlegend verändert haben. Erschienen ist das P.M. Magazin zuerst unter dem Namen „Peter Moosleitners interessantes Magazin“, und genau das ist es bis heute geblieben: ein interessantes Magazin rund um wissenschaftliche Themen für jedermann.

Von Grenzbereichen bis zur Rubrik Alpha

Den Kern des P.M. Magazin bilden neues Wissen sowie spannende und aussergewöhnliche Geschichten aus den Themenbereichen Naturwissenschaft und Technologie. Dabei stellt es nicht nur die richtigen Fragen, sondern gibt auch einleuchtende Antworten. Erweitert wird das Themenspektrum um Inhalte aus Medizin, Psychologie sowie Umwelt- und Naturthemen; vereinzelt finden auch sozialwissenschaftliche Inhalte und aussergewöhnlich Historisches ihren Weg in die Hefte. Zehn Seiten widmet jede Ausgabe besonders ausführlich einem Titelthema und liefert zudem acht bis zehn weitere mehrseitige Artikel, zu finden unter den regelmässigen Rubriken Grenzbereiche und Technik, Technik und Forschung sowie Visionen und Ideen. Über mehrere Seiten präsentiert die Rubrik Alpha in aller Kürze Meldungen aus der Forschung; sie umfasst auch Kolumnen zu historischen Experimenten, wartet mit skurrilen Fakten zu einem Tier auf und erläutert die Funktionsweise eines technischen Gerätes mittels doppelseitiger Grafik.
Leserbriefe, ein Rätsel und die Rezensionen von Büchern und Games runden die Ausgaben des Magazins ab.

„Neugierig auf morgen“ – wen das Heft anspricht

„Neugierig auf morgen“ – der Untertitel des P.M. Magazin beschreibt zugleich die Charakteristik seiner Leser. Gemeint ist, wer Interesse an Naturwissenschaften und Technologie mitbringt und den Themen der Zukunft offen gegenübersteht. Die emotionale, leicht verständliche Berichterstattung erreicht auch Leser ohne wissenschaftliche Vorbildung, die einen Blick in die Forschungswerkstätten der Zukunft werfen möchten.

Wissenschaft ohne Fachlatein

Seit über 30 Jahren fällt das Staunen beim P.M. Magazin leicht. Weder die Zeitschrift noch die übrigen Titel der Markenfamilie, die TV-Show und die Podcasts rücken spannenden Wissensfragen mit Fachlatein zu Leibe; sie vermitteln Wissen auf leichte und unterhaltsame Art. Der Grundton mit Blick auf Wissenschaft und Technik bleibt dabei insgesamt positiv, seriös und kompetent; zu einer Fülle von Themen liefert die Berichterstattung stichhaltige und nachvollziehbare Erklärungen. Kennzeichnend ist der angenehme Mix aus langen Reportagen und kurzweiligen Artikeln. Erklärelemente – Infografiken und Hinweiskästen – präsentieren dem Leser auch komplexe Sachverhalte anschaulich.

  • erscheint seit 1978
  • 12 Ausgaben im Jahr, monatlich
  • verkaufte Auflage von ca. 117.000 Exemplaren (IIII/2020)

Gruner + Jahr als Medienhaus im Hintergrund

In unserem Blog über die grossen Verlage stellen wir ihn unter Gruner + Jahr vor; auf www.guj.de gibt er selbst Einblicke in seine journalistischen Tätigkeitsfelder. Das Medienhaus hinter dem P.M. Magazin ist der renommierte Gruner + Jahr Verlag. Aus diesem Haus stammen Klassiker des deutschsprachigen Zeitschriftenmarktes wie das Nachrichtenmagazin Stern und die Frauenzeitschrift Gala, die bis heute für Qualitätsjournalismus stehen und ihre jeweiligen Zeitschriftensegmente entscheidend mitgeprägt haben. Auch die GEO-Markenfamilie ist ein Kind des Verlags: Mit ihren Magazinen, TV-Produktionen und digitalen Angeboten steht sie für naturwissenschaftliche Inhalte, die für Jung und Alt Wissen bereithält.
Gegründet wurde das Medienhaus 1965 von Richard Gruner, John Jahr und Gerd Bucerius, seit 2014 gehört es vollständig zur Bertelsmann-Gruppe. Unter dem Dach von Europas grösstem Premium-Magazinverlag mit Sitz in Hamburg sind mehr als 500 Print-Magazine vereint – ein echter global Player der Branche.

Weitere Wissensmagazine zum Weiterlesen

In der Kategorie der populärwissenschaftlichen Zeitschriften steht das P.M. Magazin Abo für Wissen rund um die Welt – Alternativen finden sich dort gleich mehrere. Interessantes zum Thema haben wir zudem in unserem Blogbeitrag zu den wissenschaftlichen Zeitschriften zusammengetragen. Einen Blick wert ist alternativ P.M. Fragen & Antworten, ein Titel derselben Markenfamilie, der Fragen aus Alltag und Wissenschaft klärt. Beliebt im Segment sind auch Spektrum der Wissenschaft und das englischsprachige Magazin New Scientist. Mit jeweils eigenen Schwerpunkten bringen sie interessante Berichte aus wissenschaftlichen Themenfeldern, verständlich aufbereitet auch für Laien.

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(Visionen | Materialwissenschaft) Pilz als Rohstoff – Von wegen nur Pizzabelag
Vera Meyer, Biotechnologin an der TU Berlin, untersucht, wie Myzel als nachhaltiger Rohstoff für Bau- und Textilprodukte verwendet werden kann. Pilzmyzel wächst aus feinen Hyphen zu festen Verbundstoffen, die sich in Formen kultivieren und anschließend durch Erhitzen stabilisieren lassen. Unternehmen wie formorgen und MycoLutions stellen daraus Urnen, Akustikpaneele, Taschen und lederartige Materialien her, wobei das Substrat die Materialeigenschaften stark beeinflusst. Forscher und Institute arbeiten an Automatisierung, Materialverbesserung und Akzeptanzforschung, um myzelbasierte Produkte in Bau und Alltag skalierbar zu machen.

(Technik | Raumfahrt) Raumanzüge – Hightech für den Mondausflug
Axiom Space entwickelt zusammen mit Designpartnern wie Prada und Oakley Innenschichten und Komponenten für die AxEMU‑Raumanzüge, die ab der Artemis‑4‑Mission zum Einsatz kommen sollen. NASA und Industrie arbeiten an komplett neuen Anzügen, weil frühere Modelle den scharfkörnigen Mondregolith, lange Außeneinsätze und extreme polare Temperaturen nicht dauerhaft aushalten. Ingenieure kombinieren druckgeregelte Innenschichten, Kühlsysteme, kratzfeste Visiere, neue Außenmaterialien und Automatisierungstests, um Beweglichkeit, Sicherheit und Dauerbetrieb zu erreichen. Die Entwicklung ist kostspielig: die NASA investiert hunderte Millionen Euro in Prototypen und Milliarden in Folgeaufträge, während Design und Funktionalität politisch und PR‑wirksam zugleich inszeniert werden.

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(Technik & Verteidigung) Kampf um den Luftraum
Am Flughafen Leipzig-Halle stürzte eine Drohne mit Militärsprengstoff ab und demonstrierte damit eine neue Gefahrenqualität von unbemannten Fluggeräten. Die Ukraine hat Drohnen zu präzisen Waffen weiterentwickelt, gleichzeitig liefert ziviler Einsatz Krankenversorgungen und Logistik in entlegene Regionen. Fraunhofer-Institute, Universitäten und Firmen entwickeln Mehrschichtsysteme aus Radar, Kameras, akustischen Sensoren und Tracking-Software zur Erkennung; für die Bekämpfung kommen Jamming, Netzwerfer, Laser, EMP-Ansätze sowie Interceptor-Drohnen und Mini-Raketen in Frage. Experten fordern automatisierte, abgestufte Abwehrkonzepte, weil Abschüsse in dicht besiedelten Gebieten zu Gefährdungen durch Trümmer oder Explosionen führen.

(Technik | Vergnügungsparks) Achterbahn‑Ingenieure
Dennis Gordt und das Entwicklungsteam von Mack Rides entwerfen komplexe Achterbahnen wie die 'Voltron', die weltweit in Freizeitparks gebaut werden. Die Planungen erfolgen digital in 3D, die Schienenmodule werden weltweit transportfähig ausgelegt und vor Ort millimetergenau montiert. Sicherheitstechnisch müssen Normen wie EN 13814 eingehalten werden; Tests mit Dummys, redundante Systeme und Flugkurvenanalysen minimieren Risiken. Besucherpräferenzen variieren regional, weshalb Designer zwischen spektakulären Manövern und publikumsfreundlicher Fahrdynamik abwägen.

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Lust auf Interessantes? Populärwissenschaftliche Zeitschriften sind prall gefüllt mit Spannendem aus vielfältigen Themengebieten – Aussergewöhnliches und Zukunftsweisendes ebenso wie Dinge, die das Leben grundlegend verändert haben. Erschienen ist das P.M. Magazin zuerst unter dem Namen „Peter Moosleitners interessantes Magazin“, und genau das ist es bis heute geblieben: ein interessantes Magazin rund um wissenschaftliche Themen für jedermann.

Von Grenzbereichen bis zur Rubrik Alpha

Den Kern des P.M. Magazin bilden neues Wissen sowie spannende und aussergewöhnliche Geschichten aus den Themenbereichen Naturwissenschaft und Technologie. Dabei stellt es nicht nur die richtigen Fragen, sondern gibt auch einleuchtende Antworten. Erweitert wird das Themenspektrum um Inhalte aus Medizin, Psychologie sowie Umwelt- und Naturthemen; vereinzelt finden auch sozialwissenschaftliche Inhalte und aussergewöhnlich Historisches ihren Weg in die Hefte. Zehn Seiten widmet jede Ausgabe besonders ausführlich einem Titelthema und liefert zudem acht bis zehn weitere mehrseitige Artikel, zu finden unter den regelmässigen Rubriken Grenzbereiche und Technik, Technik und Forschung sowie Visionen und Ideen. Über mehrere Seiten präsentiert die Rubrik Alpha in aller Kürze Meldungen aus der Forschung; sie umfasst auch Kolumnen zu historischen Experimenten, wartet mit skurrilen Fakten zu einem Tier auf und erläutert die Funktionsweise eines technischen Gerätes mittels doppelseitiger Grafik.
Leserbriefe, ein Rätsel und die Rezensionen von Büchern und Games runden die Ausgaben des Magazins ab.

„Neugierig auf morgen“ – wen das Heft anspricht

„Neugierig auf morgen“ – der Untertitel des P.M. Magazin beschreibt zugleich die Charakteristik seiner Leser. Gemeint ist, wer Interesse an Naturwissenschaften und Technologie mitbringt und den Themen der Zukunft offen gegenübersteht. Die emotionale, leicht verständliche Berichterstattung erreicht auch Leser ohne wissenschaftliche Vorbildung, die einen Blick in die Forschungswerkstätten der Zukunft werfen möchten.

Wissenschaft ohne Fachlatein

Seit über 30 Jahren fällt das Staunen beim P.M. Magazin leicht. Weder die Zeitschrift noch die übrigen Titel der Markenfamilie, die TV-Show und die Podcasts rücken spannenden Wissensfragen mit Fachlatein zu Leibe; sie vermitteln Wissen auf leichte und unterhaltsame Art. Der Grundton mit Blick auf Wissenschaft und Technik bleibt dabei insgesamt positiv, seriös und kompetent; zu einer Fülle von Themen liefert die Berichterstattung stichhaltige und nachvollziehbare Erklärungen. Kennzeichnend ist der angenehme Mix aus langen Reportagen und kurzweiligen Artikeln. Erklärelemente – Infografiken und Hinweiskästen – präsentieren dem Leser auch komplexe Sachverhalte anschaulich.

  • erscheint seit 1978
  • 12 Ausgaben im Jahr, monatlich
  • verkaufte Auflage von ca. 117.000 Exemplaren (IIII/2020)

Gruner + Jahr als Medienhaus im Hintergrund

In unserem Blog über die grossen Verlage stellen wir ihn unter Gruner + Jahr vor; auf www.guj.de gibt er selbst Einblicke in seine journalistischen Tätigkeitsfelder. Das Medienhaus hinter dem P.M. Magazin ist der renommierte Gruner + Jahr Verlag. Aus diesem Haus stammen Klassiker des deutschsprachigen Zeitschriftenmarktes wie das Nachrichtenmagazin Stern und die Frauenzeitschrift Gala, die bis heute für Qualitätsjournalismus stehen und ihre jeweiligen Zeitschriftensegmente entscheidend mitgeprägt haben. Auch die GEO-Markenfamilie ist ein Kind des Verlags: Mit ihren Magazinen, TV-Produktionen und digitalen Angeboten steht sie für naturwissenschaftliche Inhalte, die für Jung und Alt Wissen bereithält.
Gegründet wurde das Medienhaus 1965 von Richard Gruner, John Jahr und Gerd Bucerius, seit 2014 gehört es vollständig zur Bertelsmann-Gruppe. Unter dem Dach von Europas grösstem Premium-Magazinverlag mit Sitz in Hamburg sind mehr als 500 Print-Magazine vereint – ein echter global Player der Branche.

Weitere Wissensmagazine zum Weiterlesen

In der Kategorie der populärwissenschaftlichen Zeitschriften steht das P.M. Magazin Abo für Wissen rund um die Welt – Alternativen finden sich dort gleich mehrere. Interessantes zum Thema haben wir zudem in unserem Blogbeitrag zu den wissenschaftlichen Zeitschriften zusammengetragen. Einen Blick wert ist alternativ P.M. Fragen & Antworten, ein Titel derselben Markenfamilie, der Fragen aus Alltag und Wissenschaft klärt. Beliebt im Segment sind auch Spektrum der Wissenschaft und das englischsprachige Magazin New Scientist. Mit jeweils eigenen Schwerpunkten bringen sie interessante Berichte aus wissenschaftlichen Themenfeldern, verständlich aufbereitet auch für Laien.

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Leserbewertungen
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PM ist eine sehr interessante Zeitschrift für jung und alt, weil es kurze wissenschaftliche Berichte aus sämtlichen Bereichen bietet. Selbst jugendliche Leserinnen lassen sich von dieser Zeitschrift begeistern und zum Lesen animieren.

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In der aktuellen Ausgabe von P.M. Magazin

  • (Visionen | Materialwissenschaft) Pilz als Rohstoff – Von wegen nur Pizzabelag
    Vera Meyer, Biotechnologin an der TU Berlin, untersucht, wie Myzel als nachhaltiger Rohstoff für Bau- und Textilprodukte verwendet werden kann. Pilzmyzel wächst aus feinen Hyphen zu festen Verbundstoffen, die sich in Formen kultivieren und anschließend durch Erhitzen stabilisieren lassen. Unternehmen wie formorgen und MycoLutions stellen daraus Urnen, Akustikpaneele, Taschen und lederartige Materialien her, wobei das Substrat die Materialeigenschaften stark beeinflusst. Forscher und Institute arbeiten an Automatisierung, Materialverbesserung und Akzeptanzforschung, um myzelbasierte Produkte in Bau und Alltag skalierbar zu machen.
  • (Ideen | Ernährung) Gutes Essen
    Philipp Schütz, Internist und Leiter der Medizinischen Universitätsklinik am Kantonsspital Aarau, betont, dass Mangelernährung die Heilungschancen erheblich verschlechtert. Mangelernährung betrifft nicht nur Untergewichtige, sondern auch übergewichtige Patientinnen und Patienten mit Nährstoffmängeln, die Muskelmasse verlieren. Die EFFORT-Studie zeigte, dass individuelles Ernährungsmanagement Komplikationen reduziert, die Lebensqualität verbessert und die Sterblichkeit senkt. Viele Kliniken könnten durch frühe Screenings, interdisziplinäre Ernährungsteams und passende Verpflegung sowohl medizinische Ergebnisse als auch betriebswirtschaftliche Kennzahlen verbessern.
  • (Technik | Energiegewinnung) Strom ohne Steckdose – Ernteenergie
    Alfons Huber hat mit dem REPS-System eine Anlage entwickelt, die beim Überfahren eingelassener Straßenschwellen Hydraulikimpulse in elektrische Energie umwandelt. PaveGen und ähnliche Systeme gewinnen kinetische Energie von Fußgängern und Events, während Fraunhofer und Hochschulen Energy-Harvesting-Lösungen für Sensorik, Schraubenüberwachung und Türverriegelungen zeigen. Verschiedene Verfahren – mechanisch, thermoelektrisch, photovoltaisch, osmotisch, per Radiowellen oder Bio-Brennstoffzellen – liefern kleine, lokal nutzbare Energiemengen für das Internet der Dinge. Energy Harvesting ermöglicht so autonome Sensorik, langlebige IoT-Plattformen und neue Konzepte für Infrastruktur und Medizintechnik.
  • (Forschung | Wirtschaft) Warum unsere Preise steigen müssen – Inflation
    Europäische Zentralbank und andere Notenbanken streben kein Null-Inflationsziel, sondern moderat steigende Preise, typischerweise rund zwei Prozent. Inflation kann nützlich sein, weil sie einen Sicherheitsabstand zur Deflation schafft und verhindert, dass Preise und Löhne in eine abwärts gerichtete Spirale geraten. Zentralbanker setzen Leitzins, Anleihekäufe und Kommunikation ein, um Nachfrage zu steuern und Erwartungen zu verankern. Ökonomische Schocks, Strukturwandel und geopolitische Risikofaktoren führen jedoch zu Debatten darüber, ob das Zwei-Prozent-Ziel angepasst oder flexibler gehandhabt werden sollte.
  • (Geheimnisse | Evolution) Eine Höhle für alle – Was eine enge Felskluft in Westfalen über das Leben unserer Vorfahren verrät
    Archäologen bargen in der Blätterhöhle bei Hagen Feuerstellen, Werkzeuge, Tierknochen und menschliche Überreste, die von wiederholter Nutzung als Rastplatz und Bestattungsort über rund 12 000 Jahre zeugen. Analysen alter DNA und Isotope zeigen, dass Jäger‑Sammler‑Fischer noch lange neben bäuerlichen Populationen existierten und es genetische sowie kulturelle Durchmischungen gab. Michael Baales und sein Team entdeckten verschlossene Schichten unter einem eingestürzten Felsblock, die außergewöhnlich gut erhaltene Funde ermöglichten. Fundstücke wie ungewöhnliche Pfeilspitzen und weit gereiste Rohmaterialien belegen ausgedehnte Netzwerke prähistorischer Kommunikation und Mobilität.
  • (P.M. Academy | Hereon) Giftfilter im Meer
    David Amptmeijer (Hereon) zeigt, dass Schwämme große Mengen anorganischen Quecksilbers aus Meerwasser aufnehmen und speichern, während Algen relativ viel giftiges Methylquecksilber binden. Schwämme enthalten nur geringe Anteile an Methylquecksilber, wodurch sich die toxische Belastung in höheren Trophieebenen deutlich reduziert. Modellrechnungen deuten an, dass Fische in schwammreichen Gebieten bis zu 53 Prozent weniger Methylquecksilber aufweisen können. Schutzmaßnahmen wie Meeresschutzgebiete oder Einschränkungen der Grundschleppnetzfischerei könnten diese natürlichen Filterfunktion erhalten und so die Meeresökosysteme und die menschliche Ernährung schützen.
  • (Grenzbereiche | Künstliche Intelligenz) Künstliches Gehirn – Gewinnt KI bald den Nobelpreis?
    FutureHouse, Google‑Co‑Scientists und andere KI‑Projekte lassen Modelle autonome Hypothesen generieren, Experimente planen und Laborprotokolle vorschlagen, wodurch KI zunehmend forschende Funktionen übernimmt. Das System Robin entwickelte eigenständig einen Wirkstoffkandidaten gegen trockene Makula-Degeneration, und andere KI‑Agenten lieferten mathematische Beweise sowie Vorschläge für Therapien. OpenAI und Forschungsteams betonen die Notwendigkeit menschlicher Validierung, ethischer Prinzipien und wissenschaftlicher Überprüfung, während Debatten über Publikationsstandards und Verantwortlichkeit laufen. Forschergruppen verfolgen langfristig die Vision, KI‑Systeme zu bauen, die wissenschaftliche Entdeckungen auf Top‑Niveau erreichen könnten.
  • (Forschung | Humor) Auch Tiere lachen
    Kognitionsforscher dokumentieren Lachähnliche Lautäußerungen bei mindestens 65 Tierarten, die vor allem beim Spielen auftreten. Isabelle Laumer, Sasha Winkler und Kollegen zeigen, dass Menschenaffen spielerisches Necken gezielt einsetzen, Erwartungen brechen und die Reaktionen Artgenossen antizipieren können. Ratten erzeugen beim Kitzeln ultraschallartige Geräusche, Delfine öffnen beim Spiel häufig das Maul und viele Vogelarten zeigen lachartige Signale – doch Lachen bedeutet nicht automatisch Humor im menschlichen Sinn. Komplexe, sprachbasierte Witze bleiben menschliche Domäne, auch wenn Beispiele wie die gebärdensprachlich trainierte Gorilladame Koko zeigen, dass Erlerntes und Soziales Humorverhalten beeinflussen können.
  • (Technik | Raumfahrt) Raumanzüge – Hightech für den Mondausflug
    Axiom Space entwickelt zusammen mit Designpartnern wie Prada und Oakley Innenschichten und Komponenten für die AxEMU‑Raumanzüge, die ab der Artemis‑4‑Mission zum Einsatz kommen sollen. NASA und Industrie arbeiten an komplett neuen Anzügen, weil frühere Modelle den scharfkörnigen Mondregolith, lange Außeneinsätze und extreme polare Temperaturen nicht dauerhaft aushalten. Ingenieure kombinieren druckgeregelte Innenschichten, Kühlsysteme, kratzfeste Visiere, neue Außenmaterialien und Automatisierungstests, um Beweglichkeit, Sicherheit und Dauerbetrieb zu erreichen. Die Entwicklung ist kostspielig: die NASA investiert hunderte Millionen Euro in Prototypen und Milliarden in Folgeaufträge, während Design und Funktionalität politisch und PR‑wirksam zugleich inszeniert werden.
  • (Technik | Raumfahrt) Hightech für den Mondausflug
    AxEMU, der neue von Axiom Space und Prada entwickelte Mondraumanzug, soll modular konstruiert werden, Kühlung und Belüftung bieten und im Notfall auch Wasser und Erbrochenes absaugen. Luca Parmitano geriet 2013 fast in Lebensgefahr, als rund 1,5 Liter Wasser in seinen Helm eindrangen und sein Gesicht bedeckten, weshalb Entwässerungs- und Sicherheitsfunktionen hohe Priorität haben. NASA-Astronautinnen und -Astronauten kritisieren den bisherigen EMU wegen Unbequemlichkeit und eingeschränkter Beweglichkeit, weshalb der AxEMU auch an kleinere Körpergrößen und Frauen angepasst werden soll. Axiom kooperierte mit Prada bei Materialien und Stricktechniken für Innen- und Außenschichten; das Unternehmen nennt das genaue Material vertraulich, die Entwicklungskosten liegen bei rund 400 Millionen Euro.
  • Die ewigen Waldmeister
    Peter Wohlleben popularisierte die These, dass Bäume in einer Solidargemeinschaft leben und ältere Bäume Kohlenstoff an Keimlinge abgeben. Justine Karst und mehrere große Review-Studien fanden, dass Kohlenstofftransfer über Mykorrhiza-Netzwerke nur marginal ist und die Idee vom umfassenden »World Wood Web« übertrieben wurde. Forscher der Universitäten Leipzig-Jena-Halle und des Max-Planck-Instituts zeigen, dass Bäume bei Schädlingsbefall spezifische VOC-Signale aussenden und damit Fressfeinde anlocken können. Viele biochemische Prozesse lassen sich als Eigeninteresse erklären: Bäume stabilisieren ihr Umfeld, um die eigenen Überlebenschancen zu verbessern.
  • Großer Fetzenfisch
    Große Fetzenfische (Phycodurus eques) tarnen sich mit blattförmigen, verzweigten Hautauswüchsen so perfekt in Braunalgen und Seegras, dass Taucher sie kaum entdecken. Weibchen übergeben im Winter bis zu 300 Eier an die Männchen, die diese in Hauttaschen ausbrüten; nach rund acht Wochen schlüpfen die Jungen. Große Fetzenfische kommen nur an der Südküste Australiens vor und stehen auf der Roten Liste, da verschmutzte Küstengewässer ihren sensiblen Lebensraum stark bedrohen.
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