Für alle, die mehr wissen wollen – wissenschaftliche Zeitschriften

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„Denn Wissen selbst ist Macht“ – die deutsche Übersetzung geht auf den Philosophen Francis Bacon zurück, der im 16. und 17. Jahrhundert innerhalb seiner Werke versuchte, den Menschen auf einen höheren Wissensstand zu heben. Die Grundvoraussetzung für Wissensausbau ist der Wille dazu und bei Lesern von Monografien oder wissenschaftlichen Zeitschriften kann davon ausgegangen werden, dass der Wille da ist. Die gute Nachricht: Es werden nicht weniger Fachmagazine und die Qualität kann sich nicht nur international sehen lassen, auch der deutsche Markt hat sehr gute Fachmedien zu bieten. Eine Übersicht:

Wissenschaftliche Zeitschriften – das zählt dazu

Ob Ergebnisse aus Forschung und Wissenschaft oder Methoden und Anwendungsgebiete – die Ausrichtung wissenschaftlicher Medien ist sehr theoretisch. Dabei wird in den einzelnen Publikationen ein verhältnismäßig kleines Publikum angesprochen, denn nur Leute vom Fach können die Ergebnisse richtig einordnen. Oftmals stehen die Veröffentlichungen nicht nur im Bahnhofshandel oder sind in Webshops wie presseplus.de verfügbar, auch an Universitäten können wissenschaftliche Fachmagazine als sichere Quelle für Hausarbeiten und/oder Abschlussarbeiten benutzt werden. Die darin enthaltenen Studien werden nicht selten vom Staat finanziert und ins Leben gerufen und in den Magazinen dann von Fachleuten interpretiert, analysiert oder bewertet.

Aus der Natur für die Natur

Niemand wird jemals die ganze Welt verstehen können, aber in Zeiten der globalen Klimaveränderung bzw. -erwärmung sollten wir uns alle noch ein Stückchen mehr dafür interessieren, wie die Natur bzw. Erde funktioniert und was wir machen können, damit wir noch unseren Urenkeln und allen die danach kommen, eine schöne Welt vererben. Faszinierende Inhalte aus Natur und Wissenschaft vereint kaum ein Magazin so gut wie National Geographic DVD. Das amerikanische Mutterheft National Geographic gehört zu den beliebtesten englischsprachigen wissenschaftlichen Magazinen weltweit. Dem nichts nach steht die deutsche Ausgabe, die monatlich atemberaubende Bilder und Reportagen liefert. Nach dem Magazin benannt gibt es sogar einen Fernsehkanal, der sich mit Dokumentationen brüstet.

Daneben gibt es auch deutsche Eigengewächse wie z.B. die GEO oder das Universum, die beide monatlich erscheinen bzw. das Universum zehnmal im Jahr.

Cover des Magazins National Geographic

Wie bereits aus dem Titel ersichtlich, dreht sich bei der National Geographic alles um die Geographie

Populärwissenschaftliche Fachmagazine

Auf dem populärwissenschaftlichen Gebiet gibt es wohl kein Titel, der so beliebt ist wie das P.M. Magazin, das den Leitspruch „Neugierig auf morgen“ trägt. Dabei liegt der Fokus auf Themen, die auf uns zukommen. Technologien, die noch in der Entwicklung sind und ein Ausblick darauf, wie unser Leben in 50 Jahren aussehen mag. Für die einen ein Abenteuer, sowas lesen zu können, für andere eher angsteinflößend. Aber mit einer verkauften Auflage von nahezu 200.000 Exemplare pro Ausgabe, scheint es ausreichend Wissbegierige zu geben. Dabei versucht sich die Redaktion auch immer wieder interessant zu machen für junge Leser.

Eine ebenso etablierte Zeitschrift ist das Spektrum der Wissenschaft. Die Leser sind hier aber schon eher vom Fach bzw. aus dem wissenschaftlichen Bereich als bei dem P.M. Magazin, das versucht die Inhalte herunterzubrechen. Dennoch ist der Absatzmarkt mit rund 65.000 Exemplaren pro Ausgabe nicht gerade klein. Der Fokus liegt hier auf mathematischen wie technologischen oder medizinischen Themen, je nach dem, wozu es gerade mehr zu schreiben gibt.

Cover des P.M. Magazins

Das P.M. Magazin erscheint monatlich unter dem Leitspruch: „Neugierig auf morgen“.

Weitere fachspezifische Titel

Neben den rein wissenschaftlichen Zeitschriften gibt es auch noch einige aus dem Bereich Wirtschaft, Psychologie oder Computer, die interessant sind.

So widmet sich z.B. brandeins als Wirtschaftsmagazin Themen, die neben Wirtschaft auch die Gesellschaft bzw. Zukunft betreffen. Das Besondere an der redaktionellen Arbeit: Mit Anzeigen finanziert sich das Heft aber die redaktionellen Inhalte sind nicht beeinflusst. Davon gibt es heute nicht wenig Zeitschriften, die sich z.B. für Reportagen einen Sponsor suchen, da diese meist sehr kostenintensiv sind.

Unter den Computer Zeitschriften ist wohl die Computer Bild DVD am bekanntesten. Deren Inhalte richten sich sowohl an den Profi als auch an den Laien, denn neben Testberichten werden auch Programme und Neuheiten vorgestellt. Alle 14 Tage bekommen die Leser das Heft nach Hause und bekommen im Heft sowohl IT-Fragen beantwortet als auch kleine Hacks für Windows Nutzer. Das Pendant aus dem Hause Apple heißt Mac & I und verrät alles rund um das Thema der amerikanischen Apple Produkte. Vom iPod bis zum Betriebssystem iOS. Wobei das Magazin mit sechs Ausgaben im Jahr deutlich seltener als die Computer Bild erscheint.

Weit weg von der Technologie sind Psychologie Zeitschriften. Hier ist das berühmteste deutsche Exemplar die Psychologie Heute, die sich nicht unbedingt an die wissenden Leser richtet sondern auch an Laien bzw. Leser, die daran interessiert sind, sich auf dem Gebiet weiterzubilden. Anhand der redaktionellen Inhalte ist auch die klare Ausrichtung an Laien erkennbar. Die Texte sind verständlich geschrieben und auf die nötigsten Informationen heruntergebrochen. Ähnlich sieht es mit den eher Lifestyle-Titeln Happinez und Flow aus, die thematisch noch breiter gefächert sind und auch noch weniger an Studien gebunden sind in ihren Inhalten. Gerade die Happinez ist eher esoterisch ausgerichtet.  Bei der Flow liegt der Fokus darauf, den Lesern mit kleinen Kniffs zu ihrem persönlichen Glück zu verhelfen.

Cover des Magazins Mac & i

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