O Mensch! Gib acht!
Mal Radau, mal Zimmerlautstärke, mal Rausch: Hamburg bringt «Monster’s Paradise» von Olga Neuwirth und Elfriede Jelinek sowie Christoph Marthalers «Die Unruhenden» zur Uraufführung, Berlin hebt Matthias Pintschers Oper «Das kalte Herz» aus der Taufe
Außer Musen nichts gewesen
Thaddeus Strassberger verliert sich in Brüssel bei der dortigen Erstaufführung von Berlioz’ «Benvenuto Cellini» im Prunk, Alain Altinoglu schärft den Blick fürs Werk
Kunst und Begehren
Geniestreich eines Frühvollendeten: Bonn holt Peter Ronnefelds Oper «Die Ameise» aus der Versenkung, Kateryna Sokolova inszeniert kongenial
Die Sonne leuchtet allen
Ein außerordentliches Stück in einer ebenbürtigen Inszenierung: Dresden zeigt Hans Abrahamsens Klangwunder «The Snow Queen»
Männerphantasien
In Dmitri Tcherniakovs Amsterdamer Inszenierung von Tschaikowskys Musikdrama «Die Jungfrau von Orléans» brennt alles, sogar die von Dmitri Uryupin minutiös durchleuchtete Partitur
Gottes Werk und Teufels Beitrag
Barrie Kosky und Vladimir Jurowski berauben Rimski-Korsakows Zauberoper «Die Nacht vor Weihnachten» in München ihrer Poesie
Die Verdammten
Drei Opernklassiker der 1920er erleben neue Deutungen: In Mainz entfaltet Korngolds «Tote Stadt» eine düstere Welt voller Schattenwesen, die Liebe kaum zulässt. Die Inszenierung beeindruckt mit magischen, wandelbaren Bühnenmodulen und zeigt Korngolds Werk erstmals am Staatstheater in bedrückender, intensiver Atmosphäre.
Außenseiter
«Innocence» zeigt, wie Überlebende und eine Familie einem Schulmassaker nicht entkommen. Jens-Daniel Herzog verschränkt in Nürnberg kunstvoll Vergangenheit und Gegenwart, während Roland Böer die Klanglandschaften klar ausleuchtet. Das Werk macht spürbar, dass Verdrängung scheitert und Traumata unüberwindbar zurückkehren.
Die menschliche Komödie
Stefan Herheim bringt am MusikTheater an der Wien die «Fledermaus» zum Tanzen, Dirk Schmeding verschludert an der Staatsoper die «Verkaufte Braut», Marcos Darbyshire beflügelt in der Kammeroper Rossinis «L’occasione fa il ladro», und Lotte de Beer macht an der Volksoper die «Zauberflöte» kindgerecht
Menschenfischen an der Alster
In Hamburg eröffnet Tobias Kratzer seine Intendanz mit Schumanns «Das Paradies und die Peri». Auf Anhieb gelingt der Schulterschluss mit dem Publikum.
Als internationale Fachzeitschrift für Musiktheater erscheint die Opernwelt bereits seit 1960.
Wer einen Ausflug in die Opernwelt unternehmen möchte, ist mit der gleichnamigen Zeitschrift bestens beraten. Mit JAHRBUCH. Das Magazin genießt innerhalb Europas eine besondere Reputation und setzt seit vielen Jahrzehnten den Standard in der Berichterstattung über das Operngeschehen. Unterstrichen wird dies unter anderem durch die viel beachtete Herausgabe eines Jahrbuchs sowie die Verleihung der Titel „Opernhaus des Jahres“, „Aufführung des Jahres“ etc., zu der 50 Opernkritiker zusammenfinden. Ebenfalls finden sich Reportagen über Opernhäuser und Bühnen, Porträts einzelner Komponisten oder Solisten sowie jede Menge Besprechungen neuer CDs und Bücher rund um das Operngeschehen. Ein großes Augenmerk liegt auch auf dem Veranstaltungskalender, der überaus umfangreich präsentiert wird.
Die Opernwelt wendet sich sowohl an Opernfans als auch an diejenigen, die im Opernbereich arbeiten. Die verkaufte Auflage liegt laut Angaben des Verlags bei rund 10.000 Exemplaren (Stand 2016).
Besonders an der Opernwelt ist die Tatsache, dass hier das „Who-is-who“ der internationalen Kritikerszene zu Wort kommt und damit gleichsam eine Standardwerk geschaffen wird.
Hinter der Opernwelt steht die Der Theaterverlag – Friedrich Berlin GmbH aus Berlin. Hier hat man sich ganz den kulturellen Themen verschrieben, was unter anderem durch die Herausgabe der Zeitschriften Tanz und Theater Heute unterstrichen wird.
Wer nach Alternativen zur Opernwelt
sucht, sollte sich einmal in der Rubik Musik Zeitschriften umschauen. Hier finden sich so unterschiedliche Publikationen wie die Oper! oder Orpheus.
O Mensch! Gib acht!
Mal Radau, mal Zimmerlautstärke, mal Rausch: Hamburg bringt «Monster’s Paradise» von Olga Neuwirth und Elfriede Jelinek sowie Christoph Marthalers «Die Unruhenden» zur Uraufführung, Berlin hebt Matthias Pintschers Oper «Das kalte Herz» aus der Taufe
Außer Musen nichts gewesen
Thaddeus Strassberger verliert sich in Brüssel bei der dortigen Erstaufführung von Berlioz’ «Benvenuto Cellini» im Prunk, Alain Altinoglu schärft den Blick fürs Werk
Kunst und Begehren
Geniestreich eines Frühvollendeten: Bonn holt Peter Ronnefelds Oper «Die Ameise» aus der Versenkung, Kateryna Sokolova inszeniert kongenial
Die Sonne leuchtet allen
Ein außerordentliches Stück in einer ebenbürtigen Inszenierung: Dresden zeigt Hans Abrahamsens Klangwunder «The Snow Queen»
Männerphantasien
In Dmitri Tcherniakovs Amsterdamer Inszenierung von Tschaikowskys Musikdrama «Die Jungfrau von Orléans» brennt alles, sogar die von Dmitri Uryupin minutiös durchleuchtete Partitur
Gottes Werk und Teufels Beitrag
Barrie Kosky und Vladimir Jurowski berauben Rimski-Korsakows Zauberoper «Die Nacht vor Weihnachten» in München ihrer Poesie
Die Verdammten
Drei Opernklassiker der 1920er erleben neue Deutungen: In Mainz entfaltet Korngolds «Tote Stadt» eine düstere Welt voller Schattenwesen, die Liebe kaum zulässt. Die Inszenierung beeindruckt mit magischen, wandelbaren Bühnenmodulen und zeigt Korngolds Werk erstmals am Staatstheater in bedrückender, intensiver Atmosphäre.
Außenseiter
«Innocence» zeigt, wie Überlebende und eine Familie einem Schulmassaker nicht entkommen. Jens-Daniel Herzog verschränkt in Nürnberg kunstvoll Vergangenheit und Gegenwart, während Roland Böer die Klanglandschaften klar ausleuchtet. Das Werk macht spürbar, dass Verdrängung scheitert und Traumata unüberwindbar zurückkehren.
Die menschliche Komödie
Stefan Herheim bringt am MusikTheater an der Wien die «Fledermaus» zum Tanzen, Dirk Schmeding verschludert an der Staatsoper die «Verkaufte Braut», Marcos Darbyshire beflügelt in der Kammeroper Rossinis «L’occasione fa il ladro», und Lotte de Beer macht an der Volksoper die «Zauberflöte» kindgerecht
Menschenfischen an der Alster
In Hamburg eröffnet Tobias Kratzer seine Intendanz mit Schumanns «Das Paradies und die Peri». Auf Anhieb gelingt der Schulterschluss mit dem Publikum.
Als internationale Fachzeitschrift für Musiktheater erscheint die Opernwelt bereits seit 1960.
Wer einen Ausflug in die Opernwelt unternehmen möchte, ist mit der gleichnamigen Zeitschrift bestens beraten. Mit JAHRBUCH. Das Magazin genießt innerhalb Europas eine besondere Reputation und setzt seit vielen Jahrzehnten den Standard in der Berichterstattung über das Operngeschehen. Unterstrichen wird dies unter anderem durch die viel beachtete Herausgabe eines Jahrbuchs sowie die Verleihung der Titel „Opernhaus des Jahres“, „Aufführung des Jahres“ etc., zu der 50 Opernkritiker zusammenfinden. Ebenfalls finden sich Reportagen über Opernhäuser und Bühnen, Porträts einzelner Komponisten oder Solisten sowie jede Menge Besprechungen neuer CDs und Bücher rund um das Operngeschehen. Ein großes Augenmerk liegt auch auf dem Veranstaltungskalender, der überaus umfangreich präsentiert wird.
Die Opernwelt wendet sich sowohl an Opernfans als auch an diejenigen, die im Opernbereich arbeiten. Die verkaufte Auflage liegt laut Angaben des Verlags bei rund 10.000 Exemplaren (Stand 2016).
Besonders an der Opernwelt ist die Tatsache, dass hier das „Who-is-who“ der internationalen Kritikerszene zu Wort kommt und damit gleichsam eine Standardwerk geschaffen wird.
Hinter der Opernwelt steht die Der Theaterverlag – Friedrich Berlin GmbH aus Berlin. Hier hat man sich ganz den kulturellen Themen verschrieben, was unter anderem durch die Herausgabe der Zeitschriften Tanz und Theater Heute unterstrichen wird.
Wer nach Alternativen zur Opernwelt
sucht, sollte sich einmal in der Rubik Musik Zeitschriften umschauen. Hier finden sich so unterschiedliche Publikationen wie die Oper! oder Orpheus.