Das Glück ist ein Engel mit ernstem Gesicht
Mutige Wagner-Diskurse bei den Osterfestspielen: «Lohengrin» in Baden-Baden, «Rheingold» und ein elektronischer «Ring» in Salzburg
Und immer wieder grüßt der Getränkeautomat
Unglücklich in der Regie, stark in der Musik: Das Staatstheater Darmstadt hebt Felix Weingartners «Kain und Abel» aus der Vergessenheit
Deutschstunde
Elisabeth Stöppler sucht in Stuttgart nach den dunklen Seiten in Wagners «Meistersingern». Und weil hier die Männer das Wort führen, setzt die Regisseurin unmittelbar einen Akzent. Zum Vorspiel zeigt sie Eva, die Tochter des megareichen Pogner, in einem schmalen White Cube als Intellektuelle: Kurzhaarfrisur, Schülerin von Hans Sachs, dem Poetik-Professor im Nebenberuf, der ihr eben ein Lied verreißt. Cornelius Meister liefert eine mitreißende musikalische Interpretation
Gold, Rausch, heiliger Wahn
Meiningen und Zürich holen Hindemiths «Cardillac» 100 Jahre nach der Uraufführung wieder aus der Versenkung. Musikalisch ist es da wie dort eine Offenbarung
O Mensch! Gib acht!
Mal Radau, mal Zimmerlautstärke, mal Rausch: Hamburg bringt «Monster’s Paradise» von Olga Neuwirth und Elfriede Jelinek sowie Christoph Marthalers «Die Unruhenden» zur Uraufführung, Berlin hebt Matthias Pintschers Oper «Das kalte Herz» aus der Taufe
Außer Musen nichts gewesen
Thaddeus Strassberger verliert sich in Brüssel bei der dortigen Erstaufführung von Berlioz’ «Benvenuto Cellini» im Prunk, Alain Altinoglu schärft den Blick fürs Werk
Kunst und Begehren
Geniestreich eines Frühvollendeten: Bonn holt Peter Ronnefelds Oper «Die Ameise» aus der Versenkung, Kateryna Sokolova inszeniert kongenial
Die Sonne leuchtet allen
Ein außerordentliches Stück in einer ebenbürtigen Inszenierung: Dresden zeigt Hans Abrahamsens Klangwunder «The Snow Queen»
Als internationale Fachzeitschrift für Musiktheater erscheint die Opernwelt bereits seit 1960.
Wer einen Ausflug in die Opernwelt unternehmen möchte, ist mit der gleichnamigen Zeitschrift bestens beraten. Mit JAHRBUCH. Das Magazin genießt innerhalb Europas eine besondere Reputation und setzt seit vielen Jahrzehnten den Standard in der Berichterstattung über das Operngeschehen. Unterstrichen wird dies unter anderem durch die viel beachtete Herausgabe eines Jahrbuchs sowie die Verleihung der Titel „Opernhaus des Jahres“, „Aufführung des Jahres“ etc., zu der 50 Opernkritiker zusammenfinden. Ebenfalls finden sich Reportagen über Opernhäuser und Bühnen, Porträts einzelner Komponisten oder Solisten sowie jede Menge Besprechungen neuer CDs und Bücher rund um das Operngeschehen. Ein großes Augenmerk liegt auch auf dem Veranstaltungskalender, der überaus umfangreich präsentiert wird.
Die Opernwelt wendet sich sowohl an Opernfans als auch an diejenigen, die im Opernbereich arbeiten. Die verkaufte Auflage liegt laut Angaben des Verlags bei rund 10.000 Exemplaren (Stand 2016).
Besonders an der Opernwelt ist die Tatsache, dass hier das „Who-is-who“ der internationalen Kritikerszene zu Wort kommt und damit gleichsam eine Standardwerk geschaffen wird.
Hinter der Opernwelt steht die Der Theaterverlag – Friedrich Berlin GmbH aus Berlin. Hier hat man sich ganz den kulturellen Themen verschrieben, was unter anderem durch die Herausgabe der Zeitschriften Tanz und Theater Heute unterstrichen wird.
Wer nach Alternativen zur Opernwelt
sucht, sollte sich einmal in der Rubik Musik Zeitschriften umschauen. Hier finden sich so unterschiedliche Publikationen wie die Oper! oder Orpheus.
Das Glück ist ein Engel mit ernstem Gesicht
Mutige Wagner-Diskurse bei den Osterfestspielen: «Lohengrin» in Baden-Baden, «Rheingold» und ein elektronischer «Ring» in Salzburg
Und immer wieder grüßt der Getränkeautomat
Unglücklich in der Regie, stark in der Musik: Das Staatstheater Darmstadt hebt Felix Weingartners «Kain und Abel» aus der Vergessenheit
Deutschstunde
Elisabeth Stöppler sucht in Stuttgart nach den dunklen Seiten in Wagners «Meistersingern». Und weil hier die Männer das Wort führen, setzt die Regisseurin unmittelbar einen Akzent. Zum Vorspiel zeigt sie Eva, die Tochter des megareichen Pogner, in einem schmalen White Cube als Intellektuelle: Kurzhaarfrisur, Schülerin von Hans Sachs, dem Poetik-Professor im Nebenberuf, der ihr eben ein Lied verreißt. Cornelius Meister liefert eine mitreißende musikalische Interpretation
Gold, Rausch, heiliger Wahn
Meiningen und Zürich holen Hindemiths «Cardillac» 100 Jahre nach der Uraufführung wieder aus der Versenkung. Musikalisch ist es da wie dort eine Offenbarung
O Mensch! Gib acht!
Mal Radau, mal Zimmerlautstärke, mal Rausch: Hamburg bringt «Monster’s Paradise» von Olga Neuwirth und Elfriede Jelinek sowie Christoph Marthalers «Die Unruhenden» zur Uraufführung, Berlin hebt Matthias Pintschers Oper «Das kalte Herz» aus der Taufe
Außer Musen nichts gewesen
Thaddeus Strassberger verliert sich in Brüssel bei der dortigen Erstaufführung von Berlioz’ «Benvenuto Cellini» im Prunk, Alain Altinoglu schärft den Blick fürs Werk
Kunst und Begehren
Geniestreich eines Frühvollendeten: Bonn holt Peter Ronnefelds Oper «Die Ameise» aus der Versenkung, Kateryna Sokolova inszeniert kongenial
Die Sonne leuchtet allen
Ein außerordentliches Stück in einer ebenbürtigen Inszenierung: Dresden zeigt Hans Abrahamsens Klangwunder «The Snow Queen»
Als internationale Fachzeitschrift für Musiktheater erscheint die Opernwelt bereits seit 1960.
Wer einen Ausflug in die Opernwelt unternehmen möchte, ist mit der gleichnamigen Zeitschrift bestens beraten. Mit JAHRBUCH. Das Magazin genießt innerhalb Europas eine besondere Reputation und setzt seit vielen Jahrzehnten den Standard in der Berichterstattung über das Operngeschehen. Unterstrichen wird dies unter anderem durch die viel beachtete Herausgabe eines Jahrbuchs sowie die Verleihung der Titel „Opernhaus des Jahres“, „Aufführung des Jahres“ etc., zu der 50 Opernkritiker zusammenfinden. Ebenfalls finden sich Reportagen über Opernhäuser und Bühnen, Porträts einzelner Komponisten oder Solisten sowie jede Menge Besprechungen neuer CDs und Bücher rund um das Operngeschehen. Ein großes Augenmerk liegt auch auf dem Veranstaltungskalender, der überaus umfangreich präsentiert wird.
Die Opernwelt wendet sich sowohl an Opernfans als auch an diejenigen, die im Opernbereich arbeiten. Die verkaufte Auflage liegt laut Angaben des Verlags bei rund 10.000 Exemplaren (Stand 2016).
Besonders an der Opernwelt ist die Tatsache, dass hier das „Who-is-who“ der internationalen Kritikerszene zu Wort kommt und damit gleichsam eine Standardwerk geschaffen wird.
Hinter der Opernwelt steht die Der Theaterverlag – Friedrich Berlin GmbH aus Berlin. Hier hat man sich ganz den kulturellen Themen verschrieben, was unter anderem durch die Herausgabe der Zeitschriften Tanz und Theater Heute unterstrichen wird.
Wer nach Alternativen zur Opernwelt
sucht, sollte sich einmal in der Rubik Musik Zeitschriften umschauen. Hier finden sich so unterschiedliche Publikationen wie die Oper! oder Orpheus.