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Ausgabe 019/2026
Aktuelle Ausgabe

„Roboter bluten nicht“: Wo die Ukraine jetzt neue Maßstäbe setzt
Die Ukraine hat seit 2022 eine rasche Militär- und Rüstungsentwicklung durchlaufen und ist in mehreren Bereichen technologisch führend geworden. Ukrainische Unternehmen stellen inzwischen viele Drohnen und andere unbemannte Systeme in großer Stückzahl her. Das Land exportiert Technologie und kooperiert mit Staaten vom Golf bis Europa bei Luftabwehr und Produktion. Militärische Akteure in Europa ziehen zunehmend Lehren aus ukrainischer Praxis, insbesondere im Drohnen- und Robotereinsatz.

Fünf Schritte, damit Integration gelingt
Marc Helbling und andere Forschende betonen, dass Sprachkenntnisse die zentrale Voraussetzung für Integration sind. Integrationsvereinbarungen und verbindliche Ziele könnten Zugewanderten klare Rechte und Pflichten geben. Frühzeitige Förderung von Kindern in Kitas und Schulen wird als entscheidend für Bildungserfolg und spätere Arbeitsmarktintegration genannt. Frauen und spezifische Förderprogramme sollen stärker in Integrationsstrategien einbezogen werden, um geschlechtsspezifische Defizite zu vermeiden.

Ausgabe 018/2026

Bodybuilder gegen den lauchkörperartigen Wissenschaftler
Der Autor verbringt Stunden in Warteschlangen auf der Fibo in Köln und schildert eine Atmosphäre, in der Branding, Influencer und Community die Messe dominieren. Marken wie ESN und More prägen das Bild der Messe und ziehen teils fanatische Anhänger an, die das Event als Community‑Treffen verstehen. Die Fitnesskultur hat sich zur Mainstream‑Subkultur entwickelt, in der Körperoptimierung Sichtbarkeit, Status und Erzählung ersetzt. Der Autor sieht im Hype trotz Kommerzialisierung einen konstruktiven Kern: das Streben nach Selbstverbesserung.

Falsch abgebogen, teuer betreut, nicht gerettet
Ein gestrandeter Buckelwal an der Ostseeküste dient als Parabel für die deutsche Energiewende und ihre Problemen aus Fehlsteuerung, bürokratischen Rettungsversuchen und symbolpolitischen Maßnahmen. Aktivistische Inszenierungen und kurzfristige Korrekturwerkzeuge hätten den Wal nicht nachhaltig gerettet, so der Vergleich. Die Bundesregierung reagierte mit Förderinstrumenten und Marktinterventionen, die laut Kritikern die Grundarchitektur des Energiesystems nicht korrigierten. Der Bundesrechnungshof warnt vor steigenden Kosten und Risiken für die Versorgungssicherheit.

Ausgabe 017/2026

„Eine bestenfalls schlampige Recherche“
Jan Böhmermann hatte in der Sendung den damaligen BSI-Präsidenten Arne Schönbohm scharf kritisiert und Nähe zu russischen Geheimdiensten suggeriert. Das Landgericht München untersagte wesentliche Aussagen der Sendung und bewertete Teile der Darstellung als unwahr und rufschädigend. Der Senat des OLG München deutete an, dass die Berufung des ZDF wenig Aussicht auf Erfolg habe, und schlug eine öffentliche Klarstellung durch den Sender vor. Die Entscheidung markiert eine juristische Abgrenzung zwischen zulässiger Satire und unzulässigen Tatsachenbehauptungen mit gravierenden persönlichen Folgen für Betroffene.

Israel und die Türkei liefern sich einen gefährlichen Wettbewerb
Die Türkei und Israel verfolgen unterschiedliche Strategien im Umgang mit der Nahostkrise und sehen einander zunehmend als Rivalen. Die türkische Führung befürchtet, dass ein gestürztes Iran-Regime ein Machtvakuum schafft, das kurdische Autonomiebewegungen stärkt und Flüchtlingsströme auslöst. Die israelische Regierung hingegen zieht eine Schwächung oder Destabilisierung des Iran in Betracht, um ihre Sicherheitsbedenken zu mindern. Diese divergierenden Interessen vergrößern das Risiko langfristiger regionaler Konfrontationen und erschweren diplomatische Entspannung.

In Ausgabe 017/2026 von Die Welt (Mo-Fr)

Ausgabe 016/2026

Pendlerpauschale: Vorschlag zur Erhöhung
Der Beitrag behandelt die Debatte um eine mögliche Erhöhung der Pendlerpauschale von 38 auf 45 Cent pro Kilometer und nennt politische Positionen, Rechengrößen und praktische Folgen. Er erklärt, dass viele Pendler erst über die Steuererklärung oder per Antrag auf Lohnsteuerermäßigung kurzfristig entlastet werden könnten, und erläutert die Voraussetzungen (Werbungskosten über 1.830 Euro). Anhand von Rechenbeispielen wird gezeigt, wie viel weniger Steuer unterschiedliche Einkommensgruppen und Pendelstrecken tatsächlich zahlen würden. Gleichzeitig analysiert der Text die Haushaltswirkung: jede Cent-Erhöhung kostet den Staat viel Geld, bei sieben Cent wären es etwa 1,6 Milliarden Euro pro Jahr. Abschließend wird beschrieben, wie eine mögliche Finanzierung (etwa über eine Übergewinnsteuer) diskutiert wird und dass innerhalb der Regierung noch keine Einigung besteht.

Lieblingsaktien der Deutschen: Tech, Verteidigung und Turnarounds
Die Auswertung von Handelsdaten deutscher Broker zeigt klare Präferenzen privater Anleger: Technologie- und KI-Werte, industrielle Substanzwerte und Rüstungstitel dominieren. Nvidia bleibt beliebt, Microsoft verzeichnet starke Zuwächse im Ranking, während SAP unter Druck ist – Analysten sehen bei beiden Erholungs- und Kurschancen. Rheinmetall bleibt als Verteidigungstitel stark nachgefragt, was die geopolitische Zeitenwende widerspiegelt; auch kleinere Werte wie Droneshield finden Interesse. Insgesamt teilen Anleger ihre Depots etwa zur Hälfte in heimische und ausländische Titel; die Motive reichen von Wachstumsfantasie bis zu Turnaround-Hoffnungen.

In Ausgabe 016/2026 von Die Welt (Mo-Fr)

Ausgabe 014/2026

Deutschland wird zum militärischen Dealmaker
Der Beitrag beschreibt Pistorius' Reise in den Indopazifik, bei der Deutschland strategische Rüstungs- und Kooperationsvereinbarungen mit Singapur, Japan und Australien schloss. Im Zentrum stehen ein Wartungs-Hub für deutsche U-Boote in Singapur, ein Reciprocal Access Agreement mit Japan und ein SOFA mit Australien sowie Zusammenarbeit im Bereich Weltraumüberwachung und neuen Technologien wie Laserwaffen. Ziel ist die dauerhafte Verankerung deutscher Rüstungsindustrie, Diversifizierung von Lieferketten und engere militärische Interoperabilität angesichts globaler Unsicherheiten. Experten sehen darin eine industriepolitische und sicherheitspolitische Neuorientierung Deutschlands weg von reiner Symbolpolitik hin zu praktischen Allianzen. Relevanz für Leser: Veränderungen in deutscher Außen- und Sicherheitsstrategie und mögliche geopolitische Konsequenzen.

Null Prozent auf Lebensmittel?
Der Beitrag beleuchtet die politische Debatte über eine mögliche Senkung oder Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel. Er stellt Positionen aus Union und SPD dar und diskutiert, inwieweit eine Steuersenkung tatsächlich zu Preisentlastungen bei Verbraucherinnen und Verbrauchern führen würde. Ökonomische Einschätzungen von Forschungsinstituten werden zitiert, die teilweise erwarten, dass Händler Teile der Entlastung zurückhalten könnten. Zudem werden fiskalische Konsequenzen und mögliche Kompensationen angesprochen. Leser erhalten damit eine umfassende Übersicht über Chancen, Risiken und die praktischen Hürden einer solchen Reform.

Ausgabe 013/2026


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Porträt von Die Welt (Mo-Fr)

DIE WELT ist eine der bekanntesten deutschen überregionalen Tageszeitungen und bietet dem Leser wochentäglich umfassende Artikel über aktuelle Themen und Nachrichten aus der ganzen Welt. Von Artikeln über globales politisches Geschehen bis hin zu Inhalten wie Ausbildung oder Rente in Deutschland reicht das vielfältige Themenspektrum.

Welche Inhalte bietet DIE WELT?

Die Zeitung DIE WELT ist eine moderne Tageszeitung mit großen, sorgfältig recherchierten Themen und ausführlichen Kommentaren. Das renommierte Blatt ist in die Ressorts Politik, Wirtschaft, Finanzen und Feuilleton unterteilt und bietet seinen Leser*innen klar strukturierte Nachrichten, Analysen und Einschätzungen. DIE WELT ist eine der führenden Zeitungen Europas und wird dennoch als bodenständig und geradlinig beschrieben. Tagesaktuell relevante Nachrichten aus der ganzen Welt, ihre Verlässlichkeit und die Vielfältigkeit der Themen sind weitere Gründe für die Beliebtheit dieser klassischen Tageszeitung.

Wer sollte DIE WELT lesen?

Die Zeitung ist besonders interessant für alle Menschen, die täglich über aktuelle Entwicklungen in Politik und Wirtschaft in Europa informiert sein möchten.

Das Besondere an der DIE WELT

Die DIE WELT ist eine bürgerlich-konservative Tageszeitung, die wirtschaftspolitisch als „deutlich marktliberal eingestellt“ gesehen wird. Als eine der führenden Zeitungen Europas wird das im Jahr 1946 gegründete Blatt inzwischen in 130 Ländern verkauft und erscheint im Nordischen Format.

  • erscheint seit April 1946
  • 255 Ausgaben pro Jahr, täglich Montag – Freitag
  • eine der führenden Zeitungen Europas

Der Verlag hinter der DIE WELT

Die Zeitung DIE WELT erscheint im Axel Springer Verlag, einem von Europas größten Verlagen mit Sitz in Berlin und Hamburg. Das einst klassische Verlagshaus Axel Springer ist im Laufe der Zeit zu einem weltweit erfolgreichen Medienkonzern geworden. In der britischen Besatzungszone in Hamburg gegründet, erschien DIE WELT erstmals am 2. April 1946 und wurde 1953 vom Verleger Axel Springer übernommen. Das bekannteste Printobjekt von Axel Springer ist neben DIE WELT und WELT am Sonntag vor allem die Familie der Zeitschriften rund um die BILD, der auflagenstärksten Tageszeitung in Deutschland. Sie möchten mehr aus der aufregenden Welt des Medienkonzerns erfahren? Viel Wissenswertes zum Verlag und zu seinen bei uns erhältlichen Magazinen finden Sie in unserem Blog zu den großen Verlagen unter Axel Springer Verlag.

Alternativen zur DIE WELT

DIE WELT ist bei uns der Kategorie Zeitungen zugeordnet. Eine weitere, empfehlenswerte Politik-Zeitung ist DIE ZEIT, welche über Themen aus Politik und Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft, Technik und Medizin, Gesellschaft und Bildung, Reisen, Lifestyle und Sport berichtet. Die International New York Times ist eine englischsprachige Tageszeitung für Europa, die unter anderem über Politik und Wirtschaft aus Europa und den USA berichtet.

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„Roboter bluten nicht“: Wo die Ukraine jetzt neue Maßstäbe setzt
Die Ukraine hat seit 2022 eine rasche Militär- und Rüstungsentwicklung durchlaufen und ist in mehreren Bereichen technologisch führend geworden. Ukrainische Unternehmen stellen inzwischen viele Drohnen und andere unbemannte Systeme in großer Stückzahl her. Das Land exportiert Technologie und kooperiert mit Staaten vom Golf bis Europa bei Luftabwehr und Produktion. Militärische Akteure in Europa ziehen zunehmend Lehren aus ukrainischer Praxis, insbesondere im Drohnen- und Robotereinsatz.

Fünf Schritte, damit Integration gelingt
Marc Helbling und andere Forschende betonen, dass Sprachkenntnisse die zentrale Voraussetzung für Integration sind. Integrationsvereinbarungen und verbindliche Ziele könnten Zugewanderten klare Rechte und Pflichten geben. Frühzeitige Förderung von Kindern in Kitas und Schulen wird als entscheidend für Bildungserfolg und spätere Arbeitsmarktintegration genannt. Frauen und spezifische Förderprogramme sollen stärker in Integrationsstrategien einbezogen werden, um geschlechtsspezifische Defizite zu vermeiden.

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Bodybuilder gegen den lauchkörperartigen Wissenschaftler
Der Autor verbringt Stunden in Warteschlangen auf der Fibo in Köln und schildert eine Atmosphäre, in der Branding, Influencer und Community die Messe dominieren. Marken wie ESN und More prägen das Bild der Messe und ziehen teils fanatische Anhänger an, die das Event als Community‑Treffen verstehen. Die Fitnesskultur hat sich zur Mainstream‑Subkultur entwickelt, in der Körperoptimierung Sichtbarkeit, Status und Erzählung ersetzt. Der Autor sieht im Hype trotz Kommerzialisierung einen konstruktiven Kern: das Streben nach Selbstverbesserung.

Falsch abgebogen, teuer betreut, nicht gerettet
Ein gestrandeter Buckelwal an der Ostseeküste dient als Parabel für die deutsche Energiewende und ihre Problemen aus Fehlsteuerung, bürokratischen Rettungsversuchen und symbolpolitischen Maßnahmen. Aktivistische Inszenierungen und kurzfristige Korrekturwerkzeuge hätten den Wal nicht nachhaltig gerettet, so der Vergleich. Die Bundesregierung reagierte mit Förderinstrumenten und Marktinterventionen, die laut Kritikern die Grundarchitektur des Energiesystems nicht korrigierten. Der Bundesrechnungshof warnt vor steigenden Kosten und Risiken für die Versorgungssicherheit.

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„Eine bestenfalls schlampige Recherche“
Jan Böhmermann hatte in der Sendung den damaligen BSI-Präsidenten Arne Schönbohm scharf kritisiert und Nähe zu russischen Geheimdiensten suggeriert. Das Landgericht München untersagte wesentliche Aussagen der Sendung und bewertete Teile der Darstellung als unwahr und rufschädigend. Der Senat des OLG München deutete an, dass die Berufung des ZDF wenig Aussicht auf Erfolg habe, und schlug eine öffentliche Klarstellung durch den Sender vor. Die Entscheidung markiert eine juristische Abgrenzung zwischen zulässiger Satire und unzulässigen Tatsachenbehauptungen mit gravierenden persönlichen Folgen für Betroffene.

Israel und die Türkei liefern sich einen gefährlichen Wettbewerb
Die Türkei und Israel verfolgen unterschiedliche Strategien im Umgang mit der Nahostkrise und sehen einander zunehmend als Rivalen. Die türkische Führung befürchtet, dass ein gestürztes Iran-Regime ein Machtvakuum schafft, das kurdische Autonomiebewegungen stärkt und Flüchtlingsströme auslöst. Die israelische Regierung hingegen zieht eine Schwächung oder Destabilisierung des Iran in Betracht, um ihre Sicherheitsbedenken zu mindern. Diese divergierenden Interessen vergrößern das Risiko langfristiger regionaler Konfrontationen und erschweren diplomatische Entspannung.

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016/2026

Pendlerpauschale: Vorschlag zur Erhöhung
Der Beitrag behandelt die Debatte um eine mögliche Erhöhung der Pendlerpauschale von 38 auf 45 Cent pro Kilometer und nennt politische Positionen, Rechengrößen und praktische Folgen. Er erklärt, dass viele Pendler erst über die Steuererklärung oder per Antrag auf Lohnsteuerermäßigung kurzfristig entlastet werden könnten, und erläutert die Voraussetzungen (Werbungskosten über 1.830 Euro). Anhand von Rechenbeispielen wird gezeigt, wie viel weniger Steuer unterschiedliche Einkommensgruppen und Pendelstrecken tatsächlich zahlen würden. Gleichzeitig analysiert der Text die Haushaltswirkung: jede Cent-Erhöhung kostet den Staat viel Geld, bei sieben Cent wären es etwa 1,6 Milliarden Euro pro Jahr. Abschließend wird beschrieben, wie eine mögliche Finanzierung (etwa über eine Übergewinnsteuer) diskutiert wird und dass innerhalb der Regierung noch keine Einigung besteht.

Lieblingsaktien der Deutschen: Tech, Verteidigung und Turnarounds
Die Auswertung von Handelsdaten deutscher Broker zeigt klare Präferenzen privater Anleger: Technologie- und KI-Werte, industrielle Substanzwerte und Rüstungstitel dominieren. Nvidia bleibt beliebt, Microsoft verzeichnet starke Zuwächse im Ranking, während SAP unter Druck ist – Analysten sehen bei beiden Erholungs- und Kurschancen. Rheinmetall bleibt als Verteidigungstitel stark nachgefragt, was die geopolitische Zeitenwende widerspiegelt; auch kleinere Werte wie Droneshield finden Interesse. Insgesamt teilen Anleger ihre Depots etwa zur Hälfte in heimische und ausländische Titel; die Motive reichen von Wachstumsfantasie bis zu Turnaround-Hoffnungen.

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Deutschland wird zum militärischen Dealmaker
Der Beitrag beschreibt Pistorius' Reise in den Indopazifik, bei der Deutschland strategische Rüstungs- und Kooperationsvereinbarungen mit Singapur, Japan und Australien schloss. Im Zentrum stehen ein Wartungs-Hub für deutsche U-Boote in Singapur, ein Reciprocal Access Agreement mit Japan und ein SOFA mit Australien sowie Zusammenarbeit im Bereich Weltraumüberwachung und neuen Technologien wie Laserwaffen. Ziel ist die dauerhafte Verankerung deutscher Rüstungsindustrie, Diversifizierung von Lieferketten und engere militärische Interoperabilität angesichts globaler Unsicherheiten. Experten sehen darin eine industriepolitische und sicherheitspolitische Neuorientierung Deutschlands weg von reiner Symbolpolitik hin zu praktischen Allianzen. Relevanz für Leser: Veränderungen in deutscher Außen- und Sicherheitsstrategie und mögliche geopolitische Konsequenzen.

Null Prozent auf Lebensmittel?
Der Beitrag beleuchtet die politische Debatte über eine mögliche Senkung oder Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel. Er stellt Positionen aus Union und SPD dar und diskutiert, inwieweit eine Steuersenkung tatsächlich zu Preisentlastungen bei Verbraucherinnen und Verbrauchern führen würde. Ökonomische Einschätzungen von Forschungsinstituten werden zitiert, die teilweise erwarten, dass Händler Teile der Entlastung zurückhalten könnten. Zudem werden fiskalische Konsequenzen und mögliche Kompensationen angesprochen. Leser erhalten damit eine umfassende Übersicht über Chancen, Risiken und die praktischen Hürden einer solchen Reform.

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DIE WELT ist eine der bekanntesten deutschen überregionalen Tageszeitungen und bietet dem Leser wochentäglich umfassende Artikel über aktuelle Themen und Nachrichten aus der ganzen Welt. Von Artikeln über globales politisches Geschehen bis hin zu Inhalten wie Ausbildung oder Rente in Deutschland reicht das vielfältige Themenspektrum.

Welche Inhalte bietet DIE WELT?

Die Zeitung DIE WELT ist eine moderne Tageszeitung mit großen, sorgfältig recherchierten Themen und ausführlichen Kommentaren. Das renommierte Blatt ist in die Ressorts Politik, Wirtschaft, Finanzen und Feuilleton unterteilt und bietet seinen Leser*innen klar strukturierte Nachrichten, Analysen und Einschätzungen. DIE WELT ist eine der führenden Zeitungen Europas und wird dennoch als bodenständig und geradlinig beschrieben. Tagesaktuell relevante Nachrichten aus der ganzen Welt, ihre Verlässlichkeit und die Vielfältigkeit der Themen sind weitere Gründe für die Beliebtheit dieser klassischen Tageszeitung.

Wer sollte DIE WELT lesen?

Die Zeitung ist besonders interessant für alle Menschen, die täglich über aktuelle Entwicklungen in Politik und Wirtschaft in Europa informiert sein möchten.

Das Besondere an der DIE WELT

Die DIE WELT ist eine bürgerlich-konservative Tageszeitung, die wirtschaftspolitisch als „deutlich marktliberal eingestellt“ gesehen wird. Als eine der führenden Zeitungen Europas wird das im Jahr 1946 gegründete Blatt inzwischen in 130 Ländern verkauft und erscheint im Nordischen Format.

  • erscheint seit April 1946
  • 255 Ausgaben pro Jahr, täglich Montag – Freitag
  • eine der führenden Zeitungen Europas

Der Verlag hinter der DIE WELT

Die Zeitung DIE WELT erscheint im Axel Springer Verlag, einem von Europas größten Verlagen mit Sitz in Berlin und Hamburg. Das einst klassische Verlagshaus Axel Springer ist im Laufe der Zeit zu einem weltweit erfolgreichen Medienkonzern geworden. In der britischen Besatzungszone in Hamburg gegründet, erschien DIE WELT erstmals am 2. April 1946 und wurde 1953 vom Verleger Axel Springer übernommen. Das bekannteste Printobjekt von Axel Springer ist neben DIE WELT und WELT am Sonntag vor allem die Familie der Zeitschriften rund um die BILD, der auflagenstärksten Tageszeitung in Deutschland. Sie möchten mehr aus der aufregenden Welt des Medienkonzerns erfahren? Viel Wissenswertes zum Verlag und zu seinen bei uns erhältlichen Magazinen finden Sie in unserem Blog zu den großen Verlagen unter Axel Springer Verlag.

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DIE WELT ist bei uns der Kategorie Zeitungen zugeordnet. Eine weitere, empfehlenswerte Politik-Zeitung ist DIE ZEIT, welche über Themen aus Politik und Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft, Technik und Medizin, Gesellschaft und Bildung, Reisen, Lifestyle und Sport berichtet. Die International New York Times ist eine englischsprachige Tageszeitung für Europa, die unter anderem über Politik und Wirtschaft aus Europa und den USA berichtet.

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da hat wohl oben ein linker, naiver, verblendeter mensch geschrieben. die welt ist ein hervorragendes blatt - würde mir hier in AT so ein medium wünschen - vorallem keine propaganda-maschine der regierung

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In der aktuellen Ausgabe von Die Welt (Mo-Fr)

  • (Kommentar) Nina Warken ist die Person des Jahres
    Nina Warken legte eine umfassende Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung vor, die Beitragsstabilität und Verteilung der Lasten anpackt. Bundeskanzler Friedrich Merz und Teile der Union werden als Unterstützer der Ministerin beschrieben. Lars Klingbeil wird in Zusammenhang mit steuerlichen Entscheidungen kritisiert, die der GKV nicht zugutekommen sollen. Die Koalition steht nun in der Pflicht, die Reform durch den parlamentarischen Prozess zu bringen.
  • Truppenabzug: Rätselraten über Trumps Plan
    Donald Trump kündigte überraschend an, binnen zwölf Monaten 5000 US-Soldaten aus Deutschland verlegen zu wollen und sprach später von „weit mehr als 5000“. Deutsche Regierungsvertreter reisten nach Washington, um über die mögliche Zusammensetzung des Abzugs und den Ausbau europäischer Fähigkeiten zu beraten. Das Pentagon erarbeitete laut Medienberichten Szenarien, ohne eine endgültige Entscheidung zu treffen. Mehrere US-Republikaner und europäische Politiker warnten, dass ein vorgezogener Abzug die Abschreckung gegen Russland schwächen könnte.
  • ZIPPERT ZAPPT
    Die deutsche Öffentlichkeit verfolgte die Rettung und den Rücktransport des Buckelwals Timmy mit großer Aufmerksamkeit. Einige Beobachter sehen in dem Interesse ein technisch-kulturelles Bewunderungsszenario für Ingenieurleistungen. Andere vermuten eine politische Lesart, die Parallelen zur Rückführung menschlicher Migranten zieht. Die Walrettung erzeugte innerliche Spannungen unter den Rettern und Unsicherheit über den Verbleib des Tiers.
  • „Roboter bluten nicht“: Wo die Ukraine jetzt neue Maßstäbe setzt
    Die Ukraine hat seit 2022 eine rasche Militär- und Rüstungsentwicklung durchlaufen und ist in mehreren Bereichen technologisch führend geworden. Ukrainische Unternehmen stellen inzwischen viele Drohnen und andere unbemannte Systeme in großer Stückzahl her. Das Land exportiert Technologie und kooperiert mit Staaten vom Golf bis Europa bei Luftabwehr und Produktion. Militärische Akteure in Europa ziehen zunehmend Lehren aus ukrainischer Praxis, insbesondere im Drohnen- und Robotereinsatz.
  • Katar fehlen die Touristen der Vorjahre
    Der Souk Waqif in Doha verzeichnet seit Beginn des Iran-Kriegs einen drastischen Einbruch der Touristenzahlen. Händler und Gastronomen berichten von stark sinkenden Umsätzen und fehlenden Kreuzfahrtgästen. Die Wirtschaft Katars leidet zudem unter Schäden an wichtigen Industrieanlagen und gestörten Exportwegen. Die Regierung in Doha plädiert öffentlich für Deeskalation und diplomatische Lösungen, um die regionale Sicherheit wiederherzustellen.
  • MEINE WELT, MEINE MEINUNG: Das stille Leid der Jungen
    Die Bildungsexpansion hat Frauen und Mädchen überproportional begünstigt, während Jungen in vielen Bereichen Rückstände zeigen. Studien und Monitoring-Daten weisen auf eine wachsende Lücke bei Gymnasialquoten und Bildungsleistungen zuungunsten von Jungen hin. Viele Jungen leiden unter Stereotypen und fehlenden männlichen Vorbildern in Kindergarten und Grundschule. Fördermaßnahmen sollten Jungen gezielt adressieren, ohne die Erfolge der Mädchen zu gefährden.
  • Buckelwal in der Ostsee: Zustand und Verbleib unklar
    Der Buckelwal, der an Ostseeküsten gestrandet war, wurde vom Transportkonvoi ins Meer zurückgebracht, doch seine genaue Position bleibt trotz GPS-Sender unklar. Geldgeber und Beteiligte melden Vitalzeichen, aber es fehlen präzise Ortsdaten und öffentliche Bilder von der Freilassung. Die beiden Transportschiffe verließen den Skagerrak rasch, Berichte zum Zustand des Tiers sind spärlich. Die Unsicherheit befeuert Diskussionen über Sinn und Folgen des aufwendigen Eingriffs.
  • Fünf Schritte, damit Integration gelingt
    Marc Helbling und andere Forschende betonen, dass Sprachkenntnisse die zentrale Voraussetzung für Integration sind. Integrationsvereinbarungen und verbindliche Ziele könnten Zugewanderten klare Rechte und Pflichten geben. Frühzeitige Förderung von Kindern in Kitas und Schulen wird als entscheidend für Bildungserfolg und spätere Arbeitsmarktintegration genannt. Frauen und spezifische Förderprogramme sollen stärker in Integrationsstrategien einbezogen werden, um geschlechtsspezifische Defizite zu vermeiden.
  • Warum Lehrer Abiturienten jetzt prüfend in die Ohren schauen
    Schüler nutzen Generative KI zunehmend als Hilfsmittel bei Prüfungen, was Schulen vor neue Täuschungsprobleme stellt. Bayerns Kultusministerium und andere Behörden reagieren mit verstärkter Aufsicht, organisatorischen Maßnahmen und Sensibilisierung der Lehrkräfte. Schülervertretungen sehen die Notwendigkeit eines strukturellen Wandels im Bildungssystem im Umgang mit KI. Länder berichten unterschiedlich über Vorkommnisse; viele fordern klare, einheitliche Regelungen zur KI-Nutzung.
  • „Mittlerweile beschleicht mich das Gefühl, dass das alles nur vorgetäuscht ist“
    Wolfgang Kubicki kritisiert die Führungsleistung von Union und SPD scharf und äußert Zweifel an Kanzler Merz und Finanzminister Klingbeil. Kubicki warnt vor wirtschaftspolitischen Fehlern und beklagt Wohlstandsverluste und Arbeitsplatzabbau in Deutschland. Der FDP-Vize lehnt eine strikte Ausgrenzung der AfD ab und plädiert stattdessen für Abgrenzung ohne Ausgrenzung. Die FDP strebt unter Kubicki eine stärkere Sichtbarkeit und einen höheren Stimmenanteil bei künftigen Wahlen an.
  • (Reportage) Ein Manöver als Signal
    Frankreich führt die Übung „Orion 26“ als größte Militärübung seit dem Kalten Krieg durch, um moderne Kriegsführung mit Drohnen und Hubschraubern zu proben. Brigadegeneral Olivier Hautreux und andere Kommandeure betonen den Vorteil, Drohnen zur Zielerfassung und zum Schutz bemannter Hubschrauber einzusetzen. Internationale Partner aus Spanien, Griechenland und den Niederlanden nehmen teil, um Fähigkeiten auszutauschen. Ingenieure und Soldaten entwickeln neue Systeme wie die Laserdrohne Dedal und Testfahrzeuge für elektronische Kampfführung.
  • Anschläge auf Juden: London zeigt sich hilflos gegen den Hass auf Juden
    In Golders Green wurde ein Messerangreifer gestoppt, nachdem er zwei Männer verletzte; ein Freiwilliger der jüdischen Bürgerwehr verhinderte Schlimmeres. Die Polizei wertete den Vorfall als antisemitischen Terrorangriff; eine irannahe Gruppe bekannte sich über Telegram. Zahlreiche antisemitische Vorfälle in Großbritannien sind seit 2025 deutlich gestiegen, darunter Vandalismus an Synagogen und Schulen. Jüdische Gemeinden organisieren verstärkt eigene Schutzmaßnahmen und kritisieren die staatliche Reaktion als unzureichend.
  • So trafen sich die „Zwillinge“ im Weltraum
    Walter Schirra und Thomas Stafford führten 1965 mit der Mission Gemini 6 ein Rendezvous mit Gemini 7 durch, nachdem ursprüngliche Pläne misslang. Die NASA-Ingenieure nutzten kreative Lösungen, um zwei bemannte Kapseln hintereinander in die Umlaufbahn zu bringen. Die beiden Raumkapseln flogen schließlich über Stunden dicht nebeneinander und ermöglichten sensationelle Fotos und Live-Übertragungen. Die Mission demonstrierte erstmals die Manövrierfähigkeit und Koordination bemannter Orbitalflüge.
  • Die Magyar-Orbán-Täuschung
    Péter Magyar gewann die ungarische Wahl mit einer verfassungsändernden Zweidrittelmehrheit und verdrängte Viktor Orbán politisch. Westliche Intellektuelle und Konservative hatten Orbáns autoritäre Politik teilweise verkannt oder verifiziert. Orbáns Regime hatte Institutionen geschwächt und enge Beziehungen zu Moskau gepflegt, was die EU-Politik blockierte. Die Wahl zeigt, dass die ungarische Bevölkerung genug hatte und nun eine politische Wende einleiten könnte.
  • Dieser Anti-AfD-Trick ist keine gute Idee
    CDU, SPD und Grüne in Rheinland-Pfalz planen, die Hürde für Untersuchungsausschüsse noch vor der Konstituierung des neuen Landtags anzuheben. Die beabsichtigte Verfassungsänderung zielt darauf ab, Missbrauch und Blockaden durch die AfD zu verhindern. Verfassungsrechtler und Demokraten warnen, dass so Oppositionsrechte dauerhaft eingeschränkt würden. Eine gerichtliche Überprüfung bleibt als Instrument gegen Ausschuss-Missbrauch geeignet, statt die Rechte der Opposition pauschal zu beschneiden.
  • Deutsche Autohersteller hoffen auf die Wende
    Volkswagen, Porsche und Mercedes berichten für das erste Quartal von niedrigeren Vorsteuergewinnen, bleiben aber optimistisch für das Gesamtjahr. Die Hersteller setzen auf neue, attraktivere Modelle und Kostensenkungen durch Personalprogramme, die sich jedoch zeitverzögert auswirken. China und neue Produktoffensiven spielen eine zentrale Rolle für das Drehbuch zur Erholung. Ungewiss bleibt die Lage in den USA und mögliche Effekte aus geopolitischen Spannungen auf Nachfrage und Lieferketten.
  • Stresstest bestanden – die Jahrhundertwette läuft
    Microsoft, Alphabet, Amazon und Meta zeigen erstmals klar, dass sich massive Investitionen in KI bereits in Umsatz- und Cloud-Wachstum niederschlagen. Microsoft meldet starkes Azure-Wachstum und weist eine eigene KI-Umsatzkennzahl aus; Alphabet und AWS verzeichnen erhöhte Auftragsbestände. Meta monetarisiert KI über verbesserte Werbung, muss jedoch hohe Investitionen rechtfertigen. Die Branche bleibt abhängig von großen KI-Kunden wie OpenAI, deren Wachstumsperspektiven Unsicherheit bergen können.
  • Das Heizungsgesetz der neuen Regierung: Eckpunkte des Gebäudemodernisierungsgesetzes
    Die schwarz-rote Koalition benennt ihr Vorhaben künftig als Gebäudemodernisierungsgesetz und erlaubt weiter den Einbau neuer Gas- und Ölheizungen. Ab 2029 sollen Mindestanteile klimaneutraler Brennstoffe vorgeschrieben werden, und Versorger erhalten ab 2028 Quoten für Grüngas/Grünheizöl. Vermieter und Mieter sollen bestimmte Kostenanteile für biogene Brennstoffe und CO₂ teilen, um finanzielle Belastungen abzufedern. Kritik kommt von Umwelt- und Mieterverbänden; die praktische Umsetzung, Ausweisung von Anteilen und Auswirkungen auf Fernwärme bleiben umstritten.
  • Lohnt sich jetzt ein Wechsel in die private Krankenversicherung?
    Die geplante Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze und der Höchstbeiträge steigert die Belastung für Gutverdiener deutlich. Arbeitnehmer über der Versicherungspflichtgrenze könnten einen Wechsel in die PKV erwägen, doch die PKV prüft individuelle Risiken und erhebt Beiträge nach Alter und Gesundheitsstatus. Arbeitgeberzuschüsse zur PKV sind gedeckelt, sodass steigende PKV-Beiträge im Alter überwiegend von den Versicherten zu tragen sind. Rückkehrmöglichkeiten in die GKV sind für Ältere praktisch ausgeschlossen, weshalb ein Weg in die PKV eine langfristige Entscheidung bleibt.
  • Solarstrom wird für Steuerzahler richtig teuer
    Starke Solarproduktion und geringe Nachfrage am 1. Mai führten zu extrem negativen Strompreisen, die fast den erlaubten Grenzwert erreichten. Netzbetreiber mussten teils Zahlungen leisten, um Überschussstrom abseits der Märkte zu entsorgen, was Kosten für Steuerzahler verursacht. Batteriekapazitäten und Speicher reichen derzeit nicht aus, um die Überschüsse langzeitig aufzunehmen. Regulierer und Ministerien diskutieren Änderungen bei Börsenregeln und Netzinfrastruktur, während die Strommärkte ein Monitoring und mögliche Anpassungen der zulässigen Gebotswerte prüfen.
  • „Diese Jungs gehen für Schalke durch die Wand“
    Kenan Karaman weinte vor Freude nach seinem Aufstiegs‑Tor, das Schalke 04 drei Spieltage vor Saisonende in die Bundesliga brachte. Karaman hatte in seiner Laufbahn Abstiege, Auslandserfahrungen und schwere Phasen erlebt und galt als Führungsspieler im Wiederaufbau der Knappen. Trainer Miron Muslic und Sportvorstand Frank Baumann bauten die Mannschaft um, holten erfahrene Stützen und ergänzten sie im Januar mit spielerisch stärkeren Akteuren. Fans und Spieler feierten den Aufstieg in einer riesigen Karawane und ausgelassenen Partynacht, obwohl finanzielle Probleme und künftige Herausforderungen bestehen bleiben.
  • Alessandro Zanardi (†59)
    Alessandro Zanardi überlebte nach einem schweren Motorsport-Unfall 2001 am Lausitzring trotz mehrfachen Herzstillstands und Amputationen. Zanardi lernte, auf Prothesen zu gehen, wurde als Handbiker mehrfacher Paralympics‑Champion und absolvierte Langdistanz‑Triathlons inklusive Ironman Hawaii. Zanardi kehrte zeitweise in den Motorsport zurück und nahm an Rennen in Tourenwagen und GT‑Serien teil, erlitt jedoch 2020 erneut ein schweres Unfalltrauma. Zanardi hinterlässt seine Frau Daniela und den Sohn Niccoló; seine Lebensgeschichte blieb für viele ein Beispiel für Humor, Lebensmut und unbeirrbaren Willen.
  • Verwirrung um Regelung für Ballkinder
    RB Leipzig zeigte sich nach der 1:4‑Niederlage gegen Bayer Leverkusen verärgert über einen schnell eingeleiteten Führungstreffer, bei dem ein Balljunge den Ball zu Flekken warf. Die Deutsche Fußball Liga hatte den Vereinen empfohlen, Ballkinder den Ball auf markierten Feldern abzulegen statt zuzuwerfen, machte diese Empfehlung jedoch nicht verbindlich. Trainer Ole Werner forderte eine einheitliche Handhabung, während Leverkusens Verantwortliche die Szene gelassen kommentierten und den Sieg als Folge besserer Leistung erklärten.
  • Der Künstler, der das Gleichgewicht fürchtete
    Georg Baselitz prägte sein Werk mit umgedrehten Motiven, die einen Perspektivwechsel erzwingen und die Wahrnehmung herausfordern. Baselitz wuchs 1938 in Sachsen auf, erlebte Nationalsozialismus, Kriegsende und die DDR und flüchtete 1958 nach West‑Berlin, was seine künstlerische Haltung tief beeinflusste. Baselitz provozierte mit frühen Bildern, blieb aber der gegenständlichen Malerei treu, experimentierte mit Holzskulpturen und grafischen Verfahren. Baselitz' Skepsis gegenüber Institutionen und seine kontroversen öffentlichen Äußerungen begleiteten eine Karriere, die ihn als prägende Figur seiner Generation ausweist.
  • Ohne die alte Ordnung
    Matthias Pees empfahl zur Eröffnung des Berliner Theatertreffens Gelassenheit als Gegenmittel zu aufgeheizten Kulturkämpfen. Die Veranstaltung zeigt in 17 Tagen zehn bemerkenswerte Inszenierungen des Vorjahres und ergänzt das Programm um Debatten und zeitgenössische Dramatik. Nora Hertlein‑Hull warnte vor politischer Einflussnahme auf unabhängige Jurys und thematisierte jüngste Affären in der Kulturpolitik. Pınar Karabuluts Inszenierung von 'Il Gattopardo' setzte auf opulentes Bühnenbild und historisches Kostümtheater, forderte das Publikum aber vor allem durch Länge und geduldiges Schauen.
  • „Mein Christus weint Diamanten“ – Vorbild Hildegard von Bingen: Rosalía
    Rosalía präsentierte ihr Album 'Lux' in einem reduzierten Bühnensetting, das starke christliche Symbolik mit Elementen aus Ballett, Oper und Flamenco verband. Rosalía sang auf mehreren Sprachen, arbeitete mit dem London Symphony Orchestra und bezog Mystikerinnen wie Hildegard von Bingen als Inspiration für die Texte ein. Rosalía wechselte in ihren Kostümen zwischen Nonne, Mephisto und Balletttänzerin und verband Avantgarde mit vertrauten religiösen Bildern. Rosalía schloss das Konzert mit einer Auferstehungsinszenierung und dem Song 'Magnolias', in dem sie über Beerdigung und Rückkehr zu den Sternen nachdachte.
  • Fame statt Verantwortung – Warum alle nur noch gesehen werden wollen
    Sichtbarkeit ist laut Autor die neue Währung: Wer viel Reichweite hat, gewinnt sozialen und politischen Einfluss. Politiker und Aufsteiger nutzen soziale Netzwerke, um Präsenz zu zeigen, statt sich über fachliche Leistung zu profilieren. Unternehmen und Manager richten Entscheidungen zunehmend nach Erzählbarkeit und Storytelling aus, wodurch symbolische Maßnahmen an Gewicht gewinnen. Journalisten inszenieren sich online und liefern immer öfter Empörungs‑Content statt tiefer Recherche, was die inhaltliche Qualität und Legitimation gefährdet.
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