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Ausgabe 009/2026
Aktuelle Ausgabe

Weltwährung statt US-Dollar
Der Dollar als Leitwährung dient vor allem US-Interessen. So sollten die Stützungskäufe des Yen nur die Verteuerung der US-Schulden verhindern. Für das internationale Währungssystem wäre eine neue supranationale Weltwährung die bessere Lösung. Sie könnte auch die Macht der Finanzmärkte einhegen. Von Renaud Lambert, Frédéric Lemaire und Julien Trévisan

Hauptgewinn für Rheinmetall
Im Namen einer beschleunigten Aufrüstung bestellt die Bundesregierung laufend neue Rüstungsgüter – jedoch ohne echte strategische Steuerung und wirksame Kontrolle. In diesem politischen Vakuum etabliert sich Rheinmetall als Großprofiteur einer zunehmend undurchsichtigen Verteidigungspolitik. Von Thomas Schnee

Ausgabe 008/2026

Der befreite Körper
Eine Hommage an Magnus Hirschfeld und Friedrich Wolf, zwei Wegbereiter der sexuellen Emanzipation in Deutschland. Von Sonia Combe

„Ich habe für die Zukunft geschrieben“
Hoffnung auf ein freies Palästina und Poesie als Waffe. Von Mahmud Darwisch

Ausgabe 007/2026

Sperrt sich Europa gegen den Frieden?
Der Krieg belastet Russland zunehmend wirtschaftlich und militärisch, während ein klarer Sieg in weite Ferne rückt. Zugleich erscheint auch für die Ukraine ein entscheidender militärischer Erfolg derzeit unwahrscheinlich. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Forderung nach realistischen Verhandlungen an Gewicht. Europa sollte dabei eigenständig handeln und die diplomatische Initiative nicht einer unberechenbaren US-Politik überlassen.

Lateinamerika – der große Rechtsruck
Lateinamerika erlebt einen deutlichen Rechtsruck, der politische Machtverhältnisse, Demokratie und gesellschaftliche Konflikte neu sortieren könnte. Dabei rücken Gewaltkriminalität, schwache linke Kräfte und ausländische Einflussnahmen stärker zunehmend in den Vordergrund.

Ausgabe 006/2026

Der neue Staatskapitalismus
Der KI-getriebene Kapitalismus tritt in ein neues Stadium. Die Trump-Regierung pumpt gigantische Geldsummen in strategische Projekte, um den globalen Wettbewerb gegen China zu gewinnen. Die Investitionsflüsse reguliert nicht mehr der Markt, sondern der Staat – mit dem Pentagon als Leitzentrale.

Kampf um Mali
Seit dem 25. April greifen Dschihadisten und Tuaregrebellen die Hauptstadt Bamako und andere Städte an. Dadurch wird die Militärjunta geschwächt – und zugleich gestärkt.

Ausgabe 005/2026

Gaza – Techniken des Genozids zurück
Mit Bomben und Planierraupen wurden Topografie, Kultur und Besitzrechte Gazas zum großen Teil ausgelöscht. Städte, Dörfer und Felder sind für die einstigen Bewohner nicht mehr wieder­zuerkennen – und werden zu künftigem Bauland. Die Logik des Siedlerkolonialismus setzt sich hier in extremer Weise fort.

Öl und Gas auf Vorrat
Angesichts der durch den Irankrieg ausgelösten Energiekrise geben etliche Staaten Teile ihrer strategischen Reserven frei. Der Rückgriff auf diese Reserve hat den Anstieg des Ölpreises zunächst jedoch kaum gebremst, ohne diese Maßnahme wären die Preise aber wohl noch stärker gestiegen.

Ausgabe 004/2026


Ausgabe 003/2026


Ausgabe 002/2026


Ausgabe 001/2026


Ausgabe 012/2025


Ausgabe 011/2025


Ausgabe 010/2025


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Porträt von Le Monde diplomatique (D)

Politik aus der Sicht der Grande Nation und einer intellektuellen Tageszeitung. In deutscher Sprache. Siehe aber auch das Angebot in Französisch.
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Weltwährung statt US-Dollar
Der Dollar als Leitwährung dient vor allem US-Interessen. So sollten die Stützungskäufe des Yen nur die Verteuerung der US-Schulden verhindern. Für das internationale Währungssystem wäre eine neue supranationale Weltwährung die bessere Lösung. Sie könnte auch die Macht der Finanzmärkte einhegen. Von Renaud Lambert, Frédéric Lemaire und Julien Trévisan

Hauptgewinn für Rheinmetall
Im Namen einer beschleunigten Aufrüstung bestellt die Bundesregierung laufend neue Rüstungsgüter – jedoch ohne echte strategische Steuerung und wirksame Kontrolle. In diesem politischen Vakuum etabliert sich Rheinmetall als Großprofiteur einer zunehmend undurchsichtigen Verteidigungspolitik. Von Thomas Schnee

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008/2026

Der befreite Körper
Eine Hommage an Magnus Hirschfeld und Friedrich Wolf, zwei Wegbereiter der sexuellen Emanzipation in Deutschland. Von Sonia Combe

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Hoffnung auf ein freies Palästina und Poesie als Waffe. Von Mahmud Darwisch

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Sperrt sich Europa gegen den Frieden?
Der Krieg belastet Russland zunehmend wirtschaftlich und militärisch, während ein klarer Sieg in weite Ferne rückt. Zugleich erscheint auch für die Ukraine ein entscheidender militärischer Erfolg derzeit unwahrscheinlich. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Forderung nach realistischen Verhandlungen an Gewicht. Europa sollte dabei eigenständig handeln und die diplomatische Initiative nicht einer unberechenbaren US-Politik überlassen.

Lateinamerika – der große Rechtsruck
Lateinamerika erlebt einen deutlichen Rechtsruck, der politische Machtverhältnisse, Demokratie und gesellschaftliche Konflikte neu sortieren könnte. Dabei rücken Gewaltkriminalität, schwache linke Kräfte und ausländische Einflussnahmen stärker zunehmend in den Vordergrund.

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006/2026

Der neue Staatskapitalismus
Der KI-getriebene Kapitalismus tritt in ein neues Stadium. Die Trump-Regierung pumpt gigantische Geldsummen in strategische Projekte, um den globalen Wettbewerb gegen China zu gewinnen. Die Investitionsflüsse reguliert nicht mehr der Markt, sondern der Staat – mit dem Pentagon als Leitzentrale.

Kampf um Mali
Seit dem 25. April greifen Dschihadisten und Tuaregrebellen die Hauptstadt Bamako und andere Städte an. Dadurch wird die Militärjunta geschwächt – und zugleich gestärkt.

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Gaza – Techniken des Genozids zurück
Mit Bomben und Planierraupen wurden Topografie, Kultur und Besitzrechte Gazas zum großen Teil ausgelöscht. Städte, Dörfer und Felder sind für die einstigen Bewohner nicht mehr wieder­zuerkennen – und werden zu künftigem Bauland. Die Logik des Siedlerkolonialismus setzt sich hier in extremer Weise fort.

Öl und Gas auf Vorrat
Angesichts der durch den Irankrieg ausgelösten Energiekrise geben etliche Staaten Teile ihrer strategischen Reserven frei. Der Rückgriff auf diese Reserve hat den Anstieg des Ölpreises zunächst jedoch kaum gebremst, ohne diese Maßnahme wären die Preise aber wohl noch stärker gestiegen.

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  • Weltwährung statt US-Dollar
    Der Dollar als Leitwährung dient vor allem US-Interessen. So sollten die Stützungskäufe des Yen nur die Verteuerung der US-Schulden verhindern. Für das internationale Währungssystem wäre eine neue supranationale Weltwährung die bessere Lösung. Sie könnte auch die Macht der Finanzmärkte einhegen. Von Renaud Lambert, Frédéric Lemaire und Julien Trévisan
  • Hauptgewinn für Rheinmetall
    Im Namen einer beschleunigten Aufrüstung bestellt die Bundesregierung laufend neue Rüstungsgüter – jedoch ohne echte strategische Steuerung und wirksame Kontrolle. In diesem politischen Vakuum etabliert sich Rheinmetall als Großprofiteur einer zunehmend undurchsichtigen Verteidigungspolitik. Von Thomas Schnee
  • Die neue Militärmacht
    Im Februar 2022 rief Olaf Scholz die Zeitenwende aus. Gut ein Jahr später wurde in Berlin die erste Nationale Sicherheitsstrategie in der Geschichte der Bundesrepublik vorgestellt. Das jüngst erklärte Ziel, stärkste Militärmacht Europas werden zu wollen, sorgt für Unruhe und Misstrauen, gerade in Frankreich.Von Pierre Rimbert
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