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Ausgabe 006/2026
Aktuelle Ausgabe

Der neue Staatskapitalismus
Der KI-getriebene Kapitalismus tritt in ein neues Stadium. Die Trump-Regierung pumpt gigantische Geldsummen in strategische Projekte, um den globalen Wettbewerb gegen China zu gewinnen. Die Investitionsflüsse reguliert nicht mehr der Markt, sondern der Staat – mit dem Pentagon als Leitzentrale.

Kampf um Mali
Seit dem 25. April greifen Dschihadisten und Tuaregrebellen die Hauptstadt Bamako und andere Städte an. Dadurch wird die Militärjunta geschwächt – und zugleich gestärkt.

Ausgabe 005/2026

Gaza – Techniken des Genozids zurück
Mit Bomben und Planierraupen wurden Topografie, Kultur und Besitzrechte Gazas zum großen Teil ausgelöscht. Städte, Dörfer und Felder sind für die einstigen Bewohner nicht mehr wieder­zuerkennen – und werden zu künftigem Bauland. Die Logik des Siedlerkolonialismus setzt sich hier in extremer Weise fort.

Öl und Gas auf Vorrat
Angesichts der durch den Irankrieg ausgelösten Energiekrise geben etliche Staaten Teile ihrer strategischen Reserven frei. Der Rückgriff auf diese Reserve hat den Anstieg des Ölpreises zunächst jedoch kaum gebremst, ohne diese Maßnahme wären die Preise aber wohl noch stärker gestiegen.

Ausgabe 004/2026

Krieg nach kolonialer Logik
Der US-Präsident drohte dem Iran mit massiven militärischen Maßnahmen. DIes erinnert an historische Konflikte, wie in Hiroshima oder in Vietnam. Gleichzeitig werfen seine Äußerungen Fragen nach rassistischen Untertönen auf und erinnern an das Kolonialzeitalter, in dem internationales Recht kaum durchgesetzt wurde. Eine Missachtung völkerrechtlicher Normen durch Nationen, wie die USA und Israel, gefährdet die Stabilität der Region.

Regeln halten die Welt zusammen
Spanien lehnt den von Israel und den USA begonnenen Krieg gegen den Irand entschieden ab. Ende März sperrte das Land seinen Luftraum für US-Militärflugzeuge auf dem Weg zu Einsätzen. In diesem Beitrag erklärt Spaniens Ministerpräsident, warum er das Prinzip des Stärkeren ablehnt und stattdessen auf völkerrechtliche Regeln und Diplomatie setzt.

Ausgabe 003/2026

Iran - warum dieser Krieg
Seit Beginn der Angriffe auf Iran wird über die Kriegsziele von Trump und Netanjahu spekuliert. Neben der Zerstörung militärischer Kapazitäten ist dabei immer von Regime Change die Rede. In Wahrheit dürfte aber gerade Israel an einer langfristigen Schwächung des iranischen Staates gelegen sein – egal unter welcher Regierung.

Was wird aus Rojava?
Nach dem Vormarsch der syrischen Regierungstruppen steht die Zukunft der kurdischen Autonomie auf dem Spiel

Ausgabe 002/2026

Schattendiplomatie um Nord Stream
Während Europa weitere Schritte unternimmt, um die Einfuhr von russischem Gas vollständig zu stoppen, verhandeln Washington und Moskau hinter den Kulissen offenbar über die Zukunft der Pipelines. Dabei spielen auch private Vermittler eine Rolle, die sogar eine Wiederinbetriebnahme nicht ausschließen.

Die Ukraine und Europas Rhetorik
Ein Frieden für die Ukraine ist nicht in Sicht – trotz immer neuer Verhandlungen. Die finden praktisch ohne Europa statt, obwohl Kyjiw in einer künftigen EU-Mitgliedschaft eine zentrale Sicherheitsgarantie gegenüber Russland sieht.

Ausgabe 001/2026


Ausgabe 012/2025


Ausgabe 011/2025


Ausgabe 010/2025


Ausgabe 009/2025


Ausgabe 008/2025


Ausgabe 007/2025


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Porträt von Le Monde diplomatique (D)

Politik aus der Sicht der Grande Nation und einer intellektuellen Tageszeitung. In deutscher Sprache. Siehe aber auch das Angebot in Französisch.
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Der KI-getriebene Kapitalismus tritt in ein neues Stadium. Die Trump-Regierung pumpt gigantische Geldsummen in strategische Projekte, um den globalen Wettbewerb gegen China zu gewinnen. Die Investitionsflüsse reguliert nicht mehr der Markt, sondern der Staat – mit dem Pentagon als Leitzentrale.

Kampf um Mali
Seit dem 25. April greifen Dschihadisten und Tuaregrebellen die Hauptstadt Bamako und andere Städte an. Dadurch wird die Militärjunta geschwächt – und zugleich gestärkt.

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Gaza – Techniken des Genozids zurück
Mit Bomben und Planierraupen wurden Topografie, Kultur und Besitzrechte Gazas zum großen Teil ausgelöscht. Städte, Dörfer und Felder sind für die einstigen Bewohner nicht mehr wieder­zuerkennen – und werden zu künftigem Bauland. Die Logik des Siedlerkolonialismus setzt sich hier in extremer Weise fort.

Öl und Gas auf Vorrat
Angesichts der durch den Irankrieg ausgelösten Energiekrise geben etliche Staaten Teile ihrer strategischen Reserven frei. Der Rückgriff auf diese Reserve hat den Anstieg des Ölpreises zunächst jedoch kaum gebremst, ohne diese Maßnahme wären die Preise aber wohl noch stärker gestiegen.

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Krieg nach kolonialer Logik
Der US-Präsident drohte dem Iran mit massiven militärischen Maßnahmen. DIes erinnert an historische Konflikte, wie in Hiroshima oder in Vietnam. Gleichzeitig werfen seine Äußerungen Fragen nach rassistischen Untertönen auf und erinnern an das Kolonialzeitalter, in dem internationales Recht kaum durchgesetzt wurde. Eine Missachtung völkerrechtlicher Normen durch Nationen, wie die USA und Israel, gefährdet die Stabilität der Region.

Regeln halten die Welt zusammen
Spanien lehnt den von Israel und den USA begonnenen Krieg gegen den Irand entschieden ab. Ende März sperrte das Land seinen Luftraum für US-Militärflugzeuge auf dem Weg zu Einsätzen. In diesem Beitrag erklärt Spaniens Ministerpräsident, warum er das Prinzip des Stärkeren ablehnt und stattdessen auf völkerrechtliche Regeln und Diplomatie setzt.

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Iran - warum dieser Krieg
Seit Beginn der Angriffe auf Iran wird über die Kriegsziele von Trump und Netanjahu spekuliert. Neben der Zerstörung militärischer Kapazitäten ist dabei immer von Regime Change die Rede. In Wahrheit dürfte aber gerade Israel an einer langfristigen Schwächung des iranischen Staates gelegen sein – egal unter welcher Regierung.

Was wird aus Rojava?
Nach dem Vormarsch der syrischen Regierungstruppen steht die Zukunft der kurdischen Autonomie auf dem Spiel

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Schattendiplomatie um Nord Stream
Während Europa weitere Schritte unternimmt, um die Einfuhr von russischem Gas vollständig zu stoppen, verhandeln Washington und Moskau hinter den Kulissen offenbar über die Zukunft der Pipelines. Dabei spielen auch private Vermittler eine Rolle, die sogar eine Wiederinbetriebnahme nicht ausschließen.

Die Ukraine und Europas Rhetorik
Ein Frieden für die Ukraine ist nicht in Sicht – trotz immer neuer Verhandlungen. Die finden praktisch ohne Europa statt, obwohl Kyjiw in einer künftigen EU-Mitgliedschaft eine zentrale Sicherheitsgarantie gegenüber Russland sieht.

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In der aktuellen Ausgabe von Le Monde diplomatique (D)

  • Der neue Staatskapitalismus
    Der KI-getriebene Kapitalismus tritt in ein neues Stadium. Die Trump-Regierung pumpt gigantische Geldsummen in strategische Projekte, um den globalen Wettbewerb gegen China zu gewinnen. Die Investitionsflüsse reguliert nicht mehr der Markt, sondern der Staat – mit dem Pentagon als Leitzentrale.
  • Kampf um Mali
    Seit dem 25. April greifen Dschihadisten und Tuaregrebellen die Hauptstadt Bamako und andere Städte an. Dadurch wird die Militärjunta geschwächt – und zugleich gestärkt.
  • Hellas und Israel
    Griechenland pflegt zu beiden Staaten, die den Iran bekriegen, eine „spezielle“ Partnerschaft. Insbesondere die Allianz mit Israel gilt in Athen als strategisch, denn im Rüstungswettlauf mit der Türkei setzt man auf israelische Militärtechnologie. Genau das könnte den Konflikt zwischen den Ägäis-Nachbarn weiter anheizen.
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