Bewegungstherapie und Gesundheitssport Abo

Ausgabe 005/2026
Aktuelle Ausgabe

Klinische Sport- und Bewegungstherapie im Rückblick: „Am Anfang war es sicher nicht leicht ...“
Mit dem Ruhestand der ersten klinisch tätigen Sporttherapeut:innen droht kristallines Wissen verloren zu gehen. Ihre Erkenntnisse reichen von fachlichen Entwicklungen bis zu den Erfahrungen eines Professionalisierungsprozesses, in dem sich sportwissenschaftlich und sportpädagogisch begründete Therapie ihren Platz im Gesundheitswesen erst erkämpfen musste.

Bewegungstherapie in der Psychokardiologie
Psychosoziale Faktoren prägen Entstehung und Verlauf von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bewegungstherapie verbindet psychische und kardiale Behandlung, berücksichtigt individuelle Bewältigungsstile wie Leistungsorientierung oder herzbezogene Ängste und unterstützt Herzkranke in Reha, Herzgruppen und weiteren ambulanten Kontexten dabei, Bewegung sicher in ihr Leben einzubinden.

Ausgabe 004/2026

Bewegung als Medizin: Einfluss auf Symptomatik, Lebensqualität und Krankheitsverlauf bei Menschen mit der Parkinson-Krankheit
Regelmäßige Bewegung kann bei Parkinson Beschwerden lindern und die Lebensqualität verbessern. Positive Effekte zeigen sich unter anderem bei Mobilität, Gleichgewicht, Kognition, Schlaf und psychischem Wohlbefinden. Entscheidend für den langfristigen Nutzen scheint weniger die konkrete Trainingsform als die regelmäßige Umsetzung zu sein. Ob körperliche Aktivität den Krankheitsverlauf direkt beeinflusst, ist bislang nicht abschließend geklärt.

Die BVPG: ein starkes Netzwerk für Prävention und Gesundheitsförderung
Mehr als 130 Organisationen aus Wissenschaft, Praxis und Zivilgesellschaft arbeiten im Netzwerk der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung zusammen. 2026 stehen personelle Veränderungen an. Gleichzeitig gewinnt die Bewegungsförderung weiter an Bedeutung: Fachkonferenzen, Empfehlungen und politische Impulse sollen dazu beitragen, gesundheitsfördernde Bewegung dauerhaft in unterschiedlichen Lebenswelten zu verankern.

Ausgabe 003/2026

Sport-/Bewegungstherapie als integraler Bestandteil in Leitlinien – Rollen und Aufgaben des DVGS e. V.
Der DVGS verankert Bewegungsförderung sowie Sport- und Bewegungstherapie als satzungsgemäße Ziele und ist in Leitliniengremien zur Qualitätssicherung aktiv. Im Fokus stehen Entwicklungen der Leitlinienarbeit in Deutschland sowie strukturelle Anpassungen zur besseren Verbindung von Wissenschaft und Versorgung und Maßnahmen zur systematischen Qualitätssicherung.

„Dream-Teams bewegen“ – Ergebnisse der 5. Fachtagung Bewegungstherapie
Die Bewegungstherapie spielt eine zentrale Rolle in der medizinischen Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung. Eine gemeinsame Fachtagung von DGRW-Arbeitsgruppe und DRV Bund verbindet seit 2015 Wissenschaft und Praxis. 2025 standen nachhaltige Aktivitätsförderung, Digitalisierung, interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie neue Praxisempfehlungen im Mittelpunkt der Qualitätsentwicklung.

Ausgabe 002/2026

Bewegung und Sport als Schlüsselthema in der Politik
Die Studienlage zeigt, dass Sport und Bewegung Krankheiten vorbeugen, die Lebensqualität steigern und die soziale Teilhabe fördern. Jedoch bewegen sich noch immer viele Menschen in Deutschland zu wenig, wodurch gesundheitliche und wirtschaftliche Folgen entstehen. Die Ursachen hierfür liegen vor allem in strukturellen Hürden sowie in einer fehlenden, langfristigen Finanzierung begründet.

Krafttraining bei Depressionen
Die Wirksamkeit körperlicher Aktivität in der Behandlung depressiver Störungen ist gut belegt. Insbesondere Krafttraining wird zunehmend als ergänzende Therapieoption diskutiert. Dennoch findet diese Trainingsform in der klinischen Praxis bislang nur begrenzt Anwendung.

Ausgabe 001/2026

Bouldertherapie verbessert sportliche Leistung und Fitnessmerkmale bei Jugendlichen mit Skoliose
Sport wird allgemein auch bei Skoliose empfohlen. Spezifische Boulderübungen haben das Potenzial, die Wirbelsäulenform positiv zu beeinflussen. Der freudbetonte Therapieansatz kann zum langfristigen Üben motivieren. Die Studie vergleicht die Wirksamkeit einer skoliosespezifischen Bouldertherapie mit gewöhnlicher Physiotherapie hinsichtlich verschiedener Fitness- und Leistungsparameter.

Kletter- und Boulderinterventionen in Prävention und Rehabilitation – eine systematische Übersichtsarbeit zur Reporting-Qualität
Klettern und Bouldern fördern die Gesundheit in Prävention und Rehabilitation. Frühere Studien wurden jedoch wegen unzureichender Beschreibung der Interventionen kritisiert. Für nicht-pharmakologische Maßnahmen, insbesondere Bewegung, stehen inzwischen etablierte Reporting-Checklisten zur Verfügung. Die Übersichtsarbeit analysiert, wie transparent und vollständig Kletter- und Boulder-Interventionen in Prävention und Therapie derzeit dokumentiert sind.

Ausgabe 006/2025


Mehr anzeigen

Porträt von Bewegungstherapie und Gesundheitssport

Bewegungstherapie und Gesundheitssport ist die einzige deutschsprachige Fachzeitschrift mit Schwerpunkt auf Bewegungstherapie, Prävention und Rehabilitation; enthält sportwissenschaftliche, sportmedizinische und sporttherapeutische Beiträge mit hohem Praxisnutzen; informiert über gesundheits- und berufspolitische Entwicklungen sowie neue Produkte und Rechtsfragen; offizielles Organ des Deutschen Verbandes für Gesundheitssport und Sporttherapie (DVGS).
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005/2026
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Klinische Sport- und Bewegungstherapie im Rückblick: „Am Anfang war es sicher nicht leicht ...“
Mit dem Ruhestand der ersten klinisch tätigen Sporttherapeut:innen droht kristallines Wissen verloren zu gehen. Ihre Erkenntnisse reichen von fachlichen Entwicklungen bis zu den Erfahrungen eines Professionalisierungsprozesses, in dem sich sportwissenschaftlich und sportpädagogisch begründete Therapie ihren Platz im Gesundheitswesen erst erkämpfen musste.

Bewegungstherapie in der Psychokardiologie
Psychosoziale Faktoren prägen Entstehung und Verlauf von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bewegungstherapie verbindet psychische und kardiale Behandlung, berücksichtigt individuelle Bewältigungsstile wie Leistungsorientierung oder herzbezogene Ängste und unterstützt Herzkranke in Reha, Herzgruppen und weiteren ambulanten Kontexten dabei, Bewegung sicher in ihr Leben einzubinden.

Ausgabe
004/2026

Bewegung als Medizin: Einfluss auf Symptomatik, Lebensqualität und Krankheitsverlauf bei Menschen mit der Parkinson-Krankheit
Regelmäßige Bewegung kann bei Parkinson Beschwerden lindern und die Lebensqualität verbessern. Positive Effekte zeigen sich unter anderem bei Mobilität, Gleichgewicht, Kognition, Schlaf und psychischem Wohlbefinden. Entscheidend für den langfristigen Nutzen scheint weniger die konkrete Trainingsform als die regelmäßige Umsetzung zu sein. Ob körperliche Aktivität den Krankheitsverlauf direkt beeinflusst, ist bislang nicht abschließend geklärt.

Die BVPG: ein starkes Netzwerk für Prävention und Gesundheitsförderung
Mehr als 130 Organisationen aus Wissenschaft, Praxis und Zivilgesellschaft arbeiten im Netzwerk der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung zusammen. 2026 stehen personelle Veränderungen an. Gleichzeitig gewinnt die Bewegungsförderung weiter an Bedeutung: Fachkonferenzen, Empfehlungen und politische Impulse sollen dazu beitragen, gesundheitsfördernde Bewegung dauerhaft in unterschiedlichen Lebenswelten zu verankern.

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003/2026

Sport-/Bewegungstherapie als integraler Bestandteil in Leitlinien – Rollen und Aufgaben des DVGS e. V.
Der DVGS verankert Bewegungsförderung sowie Sport- und Bewegungstherapie als satzungsgemäße Ziele und ist in Leitliniengremien zur Qualitätssicherung aktiv. Im Fokus stehen Entwicklungen der Leitlinienarbeit in Deutschland sowie strukturelle Anpassungen zur besseren Verbindung von Wissenschaft und Versorgung und Maßnahmen zur systematischen Qualitätssicherung.

„Dream-Teams bewegen“ – Ergebnisse der 5. Fachtagung Bewegungstherapie
Die Bewegungstherapie spielt eine zentrale Rolle in der medizinischen Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung. Eine gemeinsame Fachtagung von DGRW-Arbeitsgruppe und DRV Bund verbindet seit 2015 Wissenschaft und Praxis. 2025 standen nachhaltige Aktivitätsförderung, Digitalisierung, interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie neue Praxisempfehlungen im Mittelpunkt der Qualitätsentwicklung.

Ausgabe
002/2026

Bewegung und Sport als Schlüsselthema in der Politik
Die Studienlage zeigt, dass Sport und Bewegung Krankheiten vorbeugen, die Lebensqualität steigern und die soziale Teilhabe fördern. Jedoch bewegen sich noch immer viele Menschen in Deutschland zu wenig, wodurch gesundheitliche und wirtschaftliche Folgen entstehen. Die Ursachen hierfür liegen vor allem in strukturellen Hürden sowie in einer fehlenden, langfristigen Finanzierung begründet.

Krafttraining bei Depressionen
Die Wirksamkeit körperlicher Aktivität in der Behandlung depressiver Störungen ist gut belegt. Insbesondere Krafttraining wird zunehmend als ergänzende Therapieoption diskutiert. Dennoch findet diese Trainingsform in der klinischen Praxis bislang nur begrenzt Anwendung.

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001/2026

Bouldertherapie verbessert sportliche Leistung und Fitnessmerkmale bei Jugendlichen mit Skoliose
Sport wird allgemein auch bei Skoliose empfohlen. Spezifische Boulderübungen haben das Potenzial, die Wirbelsäulenform positiv zu beeinflussen. Der freudbetonte Therapieansatz kann zum langfristigen Üben motivieren. Die Studie vergleicht die Wirksamkeit einer skoliosespezifischen Bouldertherapie mit gewöhnlicher Physiotherapie hinsichtlich verschiedener Fitness- und Leistungsparameter.

Kletter- und Boulderinterventionen in Prävention und Rehabilitation – eine systematische Übersichtsarbeit zur Reporting-Qualität
Klettern und Bouldern fördern die Gesundheit in Prävention und Rehabilitation. Frühere Studien wurden jedoch wegen unzureichender Beschreibung der Interventionen kritisiert. Für nicht-pharmakologische Maßnahmen, insbesondere Bewegung, stehen inzwischen etablierte Reporting-Checklisten zur Verfügung. Die Übersichtsarbeit analysiert, wie transparent und vollständig Kletter- und Boulder-Interventionen in Prävention und Therapie derzeit dokumentiert sind.

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006/2025


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Porträt von Bewegungstherapie und Gesundheitssport

Bewegungstherapie und Gesundheitssport ist die einzige deutschsprachige Fachzeitschrift mit Schwerpunkt auf Bewegungstherapie, Prävention und Rehabilitation; enthält sportwissenschaftliche, sportmedizinische und sporttherapeutische Beiträge mit hohem Praxisnutzen; informiert über gesundheits- und berufspolitische Entwicklungen sowie neue Produkte und Rechtsfragen; offizielles Organ des Deutschen Verbandes für Gesundheitssport und Sporttherapie (DVGS).
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  • Klinische Sport- und Bewegungstherapie im Rückblick: „Am Anfang war es sicher nicht leicht ...“
    Mit dem Ruhestand der ersten klinisch tätigen Sporttherapeut:innen droht kristallines Wissen verloren zu gehen. Ihre Erkenntnisse reichen von fachlichen Entwicklungen bis zu den Erfahrungen eines Professionalisierungsprozesses, in dem sich sportwissenschaftlich und sportpädagogisch begründete Therapie ihren Platz im Gesundheitswesen erst erkämpfen musste.
  • Bewegungstherapie in der Psychokardiologie
    Psychosoziale Faktoren prägen Entstehung und Verlauf von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bewegungstherapie verbindet psychische und kardiale Behandlung, berücksichtigt individuelle Bewältigungsstile wie Leistungsorientierung oder herzbezogene Ängste und unterstützt Herzkranke in Reha, Herzgruppen und weiteren ambulanten Kontexten dabei, Bewegung sicher in ihr Leben einzubinden.
  • Interprofessionelle Zusammenarbeit in der medizinischen Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung
    Medizinische Rehabilitation verlangt biopsychosoziale Perspektiven und abgestimmte Arbeit im interprofessionellen Reha-Team. Sie ermöglicht zielgerichtete Therapieplanung und fundierte sozialmedizinische Leistungsbeurteilungen. Hierarchien und Zeitmangel erschweren die Kooperation, doch gelingende Zusammenarbeit verbessert Versorgungsqualität und Betriebsklima. ICF, Qualitätssicherung und Fortbildungen der DRV Bund geben dafür den Rahmen.
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