Schluss mit „wenige für viele“ - Was die Rentenreform für Beamte bedeutet
Die Diskussion rund um die Rettung der gesetzlichen Rente geht weiter. Dass das derzeitige System nicht mehr in der Lage ist, den demografischen Wandel zu bewältigen, ist auch nicht erst seit gestern bekannt. Neue Ansätze sind bei der Rente gefragt. Mitten in der Diskussion: die Beamtinnen und Beamten und ihr Sonderstatus bei der Altersvorsorge. Von Sven Rudolf
Ökonomisch, ökologisch, sozial
Weniger CO2-Emmissionen, eine nachhaltige Beschaffungspraxis, faire Arbeitsbedingungen,
Chancengleichheit und langfristige Kostensenkung: Nachhaltiges Handeln im Verwaltungsalltag hat viele unterschiedliche Facetten. In welchen Bereichen ist der Öffentliche Dienst schon gut auf gestellt und wo gilt es, nachzuschärfen? Wir zeigen Baustellen und Best Practices.
Der Start-up-Beschleuniger
Es gibt einen neuen Rekord an Start-up-Gründungen. Mit 3.568 Neugründungen gab es 2025 ein Plus von 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, aber der bürokratische Prozess hat noch immer viele davon ab, den Weg in das eigene Unternehmen zu wählen. Nun hat die Bundesregierung neun Modellkommunen ausgewählt, in denen mit dem Projekt „Schneller Gründen“ der Bürokratiedschungel für die Unternehmensgründung abgebaut werden soll.
Mit Strategie zur Teilhabe
Der DigitalPakt Alter unterstützt ältere Menschen dabei, digitale Kompetenzen (weiter) zu entwickeln. Die Initiative will künftig Städte, Gemeinden und Landkreise auszeichnen, die im Bereich digitale Teilhabe mit gutem Beispiel vorangehen. Im Interview erklärt Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, worauf es dabei ankommt und wie der DigitalPakt Alter Kommunen hilft, ihre Stärken auszubauen. Die Fragen stellte Ann Kathrin Herweg.
Zwischen Rückzug und Teilhabe
Einsamkeit entwickelt sich zunehmend zu einem gesellschaftlichen Problem mit spürbaren Folgen für die Gesundheit, soziale Beziehungen und das Vertrauen in das unmittelbare Umfeld. Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass auch jüngere Menschen betroffen sind. Kommunen versuchen diesem wachsenden Problem mit Sozialarbeit, Begegnungsangeboten und lokalen Kooperationsnetzwerken zu begegnen.
KommUnity
Das Land Hessen setzt neue Impulse zur Stärkung personeller Kapazitäten in Städten und Gemeinden und bietet damit einen möglichen Modellansatz für andere Bundesländer. Ziel ist es, Verwaltungs- und Arbeitsstrukturen weiterzuentwickeln und zugleich flexible Lösungen im Umgang mit dem Fachkräftemangel zu fördern.
Vom Warenkorb zur Marktmacht
Neue Governance-Strukturen, ein Chief Procurement Officer und Plattformen wie der „Deutschland-Stack“ fördern Open Source und europäische Anbieter:innen, bündeln Bedarfe und reduzieren Abhängigkeiten von einzelnen Konzernen, um strategische Steuerung, Transparenz und nachhaltige IT-Investitionen im Bundesbereich zu sichern.
Mehr als nur Führung: Anforderungen an Führungskräfte im öffentlichen Dienst verändern sich grundlegend
Neben Fachwissen zählen soziale Kompetenzen, Wertschätzung, Innovationsfähigkeit und Lernbereitschaft. Programme wie „Führungskräfte an die Basis“ und kontinuierliche Qualifizierung unterstützen Führungspersonen dabei, vertrauensvolle Zusammenarbeit, agile Strukturen und eine resiliente, werteorientierte Verwaltungskultur zu entwickeln.
Zukunft wird heute beschafft – Strategisch einkaufen macht souverän
Der Artikel zeigt, wie öffentliche Beschaffung zur staatlichen Souveränität beiträgt. Abhängigkeiten von US-Anbietern, insbesondere in Rüstung und IT, gefährden die Handlungsfähigkeit. Strategische Vergabe, Open-Source-Ansätze und beschleunigte Verfahren sollen Resilienz, Innovationsfähigkeit und politische Unabhängigkeit des Staates sichern
Föderalismus neu denken – Dritte staatliche Ebene im Grundgesetz
Der Beitrag kritisiert einen blockierenden Föderalismus zulasten der Kommunen. Gefordert wird ihre verfassungsrechtliche Aufwertung mit eigenen Finanzierungsrechten. Klare Kompetenzverteilung nach dem Subsidiaritätsprinzip soll Verantwortung sichtbar machen, kommunale Gestaltungskraft stärken und die staatliche Handlungsfähigkeit erhöhen.
Behörden Spiegel ist ein bundesweit bekanntes Fachmagazin für öffentliche Verwaltung, Politik und Management. Als informatives Magazin richtet es sich an Beamte, Führungskräfte und Entscheidungsträger im öffentlichen Sektor und bietet Artikel zu Modernisierung, Digitalisierung, Recht und Personalwesen. Die Redaktion veröffentlicht fundierte Analysen, Interviews mit Expertinnen und Experten, Fallstudien sowie Praxisberichte und kombiniert Printausgaben mit einem aktuellen Online-Angebot. Ziel ist es, Wissen zu bündeln, Reformen zu begleiten und die Kommunikation zwischen Verwaltung und Gesellschaft zu fördern.
Die Zeitschrift Behörden Spiegel bietet aktuelle Berichte, Hintergrundanalysen und Praxisberichte aus Verwaltung, Politik, Innerer Sicherheit und Digitalisierung. Mit Interviews, Porträts und Fachbeiträgen zu Recht, Personalwesen, IT und öffentlicher Beschaffung richtet sich das Blatt an Entscheider und Fachkräfte. Zusätzlich informiert es über Forschung, Weiterbildung und Innovationsprojekte im öffentlichen Sektor.
Das MagazinBehörden Spiegel sollten vor allem Beschäftigte in Verwaltungen, Führungskräfte im öffentlichen Dienst, IT- und Sicherheitsbeauftragte sowie Entscheidungsträger auf kommunaler und staatlicher Ebene lesen. Auch Berater, Journalisten und Studierende mit Schwerpunkt Public Management profitieren von den praxisnahen Analysen und Rechtsthemen. Wer sich fragt, ob dieses Heft relevant ist, merkt schnell: es ist ein Magazin für alle, die Verwaltungsprozesse, Digitalisierung und Gesetzesänderungen fundiert verfolgen möchten.
ProPress Verlagsgesellschaft mbH ist der verantwortliche Verlag hinter dem Magazin Behörden Spiegel und steht für fundierten Journalismus rund um Verwaltung, Sicherheit und öffentliche Dienste. Als erfahrener Fachverlag legt ProPress Wert auf gründliche Recherche, unabhängige Berichterstattung und praxisnahe Analysen, sodass das Magazin relevante Themen zielgenau aufbereitet. Mit einem Netzwerk aus Fachautoren, Experten und Institutionen sorgt der Verlag für hohe Qualität und Glaubwürdigkeit und stärkt so den Austausch zwischen Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit.
Schluss mit „wenige für viele“ - Was die Rentenreform für Beamte bedeutet
Die Diskussion rund um die Rettung der gesetzlichen Rente geht weiter. Dass das derzeitige System nicht mehr in der Lage ist, den demografischen Wandel zu bewältigen, ist auch nicht erst seit gestern bekannt. Neue Ansätze sind bei der Rente gefragt. Mitten in der Diskussion: die Beamtinnen und Beamten und ihr Sonderstatus bei der Altersvorsorge. Von Sven Rudolf
Ökonomisch, ökologisch, sozial
Weniger CO2-Emmissionen, eine nachhaltige Beschaffungspraxis, faire Arbeitsbedingungen,
Chancengleichheit und langfristige Kostensenkung: Nachhaltiges Handeln im Verwaltungsalltag hat viele unterschiedliche Facetten. In welchen Bereichen ist der Öffentliche Dienst schon gut auf gestellt und wo gilt es, nachzuschärfen? Wir zeigen Baustellen und Best Practices.
Der Start-up-Beschleuniger
Es gibt einen neuen Rekord an Start-up-Gründungen. Mit 3.568 Neugründungen gab es 2025 ein Plus von 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, aber der bürokratische Prozess hat noch immer viele davon ab, den Weg in das eigene Unternehmen zu wählen. Nun hat die Bundesregierung neun Modellkommunen ausgewählt, in denen mit dem Projekt „Schneller Gründen“ der Bürokratiedschungel für die Unternehmensgründung abgebaut werden soll.
Mit Strategie zur Teilhabe
Der DigitalPakt Alter unterstützt ältere Menschen dabei, digitale Kompetenzen (weiter) zu entwickeln. Die Initiative will künftig Städte, Gemeinden und Landkreise auszeichnen, die im Bereich digitale Teilhabe mit gutem Beispiel vorangehen. Im Interview erklärt Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, worauf es dabei ankommt und wie der DigitalPakt Alter Kommunen hilft, ihre Stärken auszubauen. Die Fragen stellte Ann Kathrin Herweg.
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Einsamkeit entwickelt sich zunehmend zu einem gesellschaftlichen Problem mit spürbaren Folgen für die Gesundheit, soziale Beziehungen und das Vertrauen in das unmittelbare Umfeld. Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass auch jüngere Menschen betroffen sind. Kommunen versuchen diesem wachsenden Problem mit Sozialarbeit, Begegnungsangeboten und lokalen Kooperationsnetzwerken zu begegnen.
KommUnity
Das Land Hessen setzt neue Impulse zur Stärkung personeller Kapazitäten in Städten und Gemeinden und bietet damit einen möglichen Modellansatz für andere Bundesländer. Ziel ist es, Verwaltungs- und Arbeitsstrukturen weiterzuentwickeln und zugleich flexible Lösungen im Umgang mit dem Fachkräftemangel zu fördern.
Vom Warenkorb zur Marktmacht
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Mehr als nur Führung: Anforderungen an Führungskräfte im öffentlichen Dienst verändern sich grundlegend
Neben Fachwissen zählen soziale Kompetenzen, Wertschätzung, Innovationsfähigkeit und Lernbereitschaft. Programme wie „Führungskräfte an die Basis“ und kontinuierliche Qualifizierung unterstützen Führungspersonen dabei, vertrauensvolle Zusammenarbeit, agile Strukturen und eine resiliente, werteorientierte Verwaltungskultur zu entwickeln.
Zukunft wird heute beschafft – Strategisch einkaufen macht souverän
Der Artikel zeigt, wie öffentliche Beschaffung zur staatlichen Souveränität beiträgt. Abhängigkeiten von US-Anbietern, insbesondere in Rüstung und IT, gefährden die Handlungsfähigkeit. Strategische Vergabe, Open-Source-Ansätze und beschleunigte Verfahren sollen Resilienz, Innovationsfähigkeit und politische Unabhängigkeit des Staates sichern
Föderalismus neu denken – Dritte staatliche Ebene im Grundgesetz
Der Beitrag kritisiert einen blockierenden Föderalismus zulasten der Kommunen. Gefordert wird ihre verfassungsrechtliche Aufwertung mit eigenen Finanzierungsrechten. Klare Kompetenzverteilung nach dem Subsidiaritätsprinzip soll Verantwortung sichtbar machen, kommunale Gestaltungskraft stärken und die staatliche Handlungsfähigkeit erhöhen.
Behörden Spiegel ist ein bundesweit bekanntes Fachmagazin für öffentliche Verwaltung, Politik und Management. Als informatives Magazin richtet es sich an Beamte, Führungskräfte und Entscheidungsträger im öffentlichen Sektor und bietet Artikel zu Modernisierung, Digitalisierung, Recht und Personalwesen. Die Redaktion veröffentlicht fundierte Analysen, Interviews mit Expertinnen und Experten, Fallstudien sowie Praxisberichte und kombiniert Printausgaben mit einem aktuellen Online-Angebot. Ziel ist es, Wissen zu bündeln, Reformen zu begleiten und die Kommunikation zwischen Verwaltung und Gesellschaft zu fördern.
Die Zeitschrift Behörden Spiegel bietet aktuelle Berichte, Hintergrundanalysen und Praxisberichte aus Verwaltung, Politik, Innerer Sicherheit und Digitalisierung. Mit Interviews, Porträts und Fachbeiträgen zu Recht, Personalwesen, IT und öffentlicher Beschaffung richtet sich das Blatt an Entscheider und Fachkräfte. Zusätzlich informiert es über Forschung, Weiterbildung und Innovationsprojekte im öffentlichen Sektor.
Das MagazinBehörden Spiegel sollten vor allem Beschäftigte in Verwaltungen, Führungskräfte im öffentlichen Dienst, IT- und Sicherheitsbeauftragte sowie Entscheidungsträger auf kommunaler und staatlicher Ebene lesen. Auch Berater, Journalisten und Studierende mit Schwerpunkt Public Management profitieren von den praxisnahen Analysen und Rechtsthemen. Wer sich fragt, ob dieses Heft relevant ist, merkt schnell: es ist ein Magazin für alle, die Verwaltungsprozesse, Digitalisierung und Gesetzesänderungen fundiert verfolgen möchten.
ProPress Verlagsgesellschaft mbH ist der verantwortliche Verlag hinter dem Magazin Behörden Spiegel und steht für fundierten Journalismus rund um Verwaltung, Sicherheit und öffentliche Dienste. Als erfahrener Fachverlag legt ProPress Wert auf gründliche Recherche, unabhängige Berichterstattung und praxisnahe Analysen, sodass das Magazin relevante Themen zielgenau aufbereitet. Mit einem Netzwerk aus Fachautoren, Experten und Institutionen sorgt der Verlag für hohe Qualität und Glaubwürdigkeit und stärkt so den Austausch zwischen Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit.