Stiftung Warentest Abo

Ausgabe 006/2026
Aktuelle Ausgabe

Autokindersitze – Gute Sitze, böse Sitze
Das internationale Testkonsortium prüfte 37 Autokindersitze vom Baby‑ bis zum 1,50‑Meter‑Kind auf Unfallsicherheit, Handhabung und Schadstoffe. Die Ergebnisse liefern in fast jeder Klasse gute Sitze, aber auch mehrere mangelhafte Modelle, darunter sieben Sitze, die im Frontalaufprall vollständig versagten. Isofix‑Basen und drehbare Kombis bieten Bedienkomfort, doch fehlerhafte Montage oder falsches Anschnallen bleiben häufige Risiken. Die Tester raten zu passgenauer Sitzwahl, korrektem Anschnallen und gegebenenfalls mehreren Sitzen über die Wachstumsphasen des Kindes.

Online-Apotheken – Die besten Arzneiversender kommen aus demselben Haus: DocMorris und Medpex
DocMorris und Medpex gehören beide zur DocMorris AG und erzielten im Test die besten fachlichen Bewertungen. Sanicare zeigte in den fachlichen Prüfungen gute Leistungen, wies aber Mängel bei der Rücknahmeinformation auf, die als Einzelfehler dargestellt wurden. Apodiscounter und Medikamente per Klick blieben in mehreren fachlichen Aufgaben hinter den Erwartungen und liefern teilweise ohne warnende Hinweise aus. Viele Versandapotheken bieten Preisvorteile bei rezeptfreien Mitteln und haben meist Lieferzeiten von einem bis zwei Tagen, während Vor-Ort-Apotheken schnelle Verfügbarkeit und Notdienste gewährleisten.

In der aktuellen Ausgabe von Stiftung Warentest

Ausgabe 005/2026

E-Bikes
In unseren E-Bike-Tests treten City-, Trekking- und SUV-Bikes an, sowie ganz neu Urban E-Bikes. Wir fanden tolle Modelle für alle Bedürf­nisse – schon ab 1 200 Euro.

Garten wässern
Der Test von Bewässerungs­computern zeigt: Eine gute Steuerung muss nicht viel kosten. Teure smarte Geräte mit App können sich dennoch lohnen. Wir sagen, für wen.

Ausgabe 004/2026

Gasgrills: Sechs überzeugen, vier gehen in Flammen auf
Vom großen Grill­wagen bis zum Tisch­grill: Gute Ergeb­nisse liefern viele Gasgrills im Test – auch güns­tige. Manche geben jedoch Schad­stoffe ab, sind unsicher oder rosten.

Abnehmspritzen
Viele feiern Abnehm­spritzen als Gamechanger gegen Überge­wicht. Was taugen sie wirk­lich? Zwei Wirk­stoffe können wir empfehlen. Von den anderen Arzneien raten wir ab.

In Ausgabe 004/2026 von Stiftung Warentest

Ausgabe 003/2026

Jeder zweite Dip ist ein Hit
11 von 21 Produkten im Hummus-Test sind gut, die meisten aus dem Kühl­regal. Zwei schme­cken sehr gut, ein Bioprodukt fällt durch – es ist stark pestizidbelastet.

Die besten Putzpasten für Milchzähne
Schon Milchzähne brauchen Fluorid. Blöd: Nicht jede Kinder­zahnpasta im Test enthält genug davon. Cool: Unter den Besten sind auch preis­werte.

In Ausgabe 003/2026 von Stiftung Warentest

Ausgabe 002/2026

Gutes Olivenöl ist rar geworden
Üppige Ernte, fallende Preise – doch nur 4 der 25 Olivenöle im Test sind gut. Acht Produkte sind mangelhaft. Sie schme­cken minderwertig oder sind schad­stoff­belastet.

Powerbanks
Sie laden Smartphones, Tablets und Notebooks, mit oder ohne Kabel. Gute Modelle sind ab 27 Euro zu haben.

Ausgabe 001/2026


In Ausgabe 001/2026 von Stiftung Warentest

Ausgabe 012/2025


In Ausgabe 012/2025 von Stiftung Warentest

Ausgabe 011/2025


In Ausgabe 011/2025 von Stiftung Warentest

Ausgabe 010/2025


In Ausgabe 010/2025 von Stiftung Warentest

Ausgabe 009/2025


In Ausgabe 009/2025 von Stiftung Warentest

Ausgabe 008/2025


Ausgabe 007/2025


In Ausgabe 007/2025 von Stiftung Warentest

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Porträt von Stiftung Warentest

Die Zeitschrift Stiftung Warentest der gleichnamigen Stiftung Warentest versteht sich als Zusammenfassung der aktuellen Tests des Instituts. Während die Stiftung bereits seit 1964 existiert, wurde das erste Heft erst 1966 herausgebracht. Seither erscheint die Test monatlich.

Welche Inhalte bietet Stiftung Warentest?

Inhaltlich präsentiert die Stiftung Warentest jede Menge Tests und Vergleiche, bei denen Produkte aus allen Bereichen sprichwörtlich auf „Herz und Nieren“ geprüft werden. Die einzelnen Tests werden mitsamt einer genauen Aufschlüsselung der Kriterien sowie den Testnoten veröffentlicht. Darüber hinaus finden sich immer wieder Tipps für Verbraucher, Ratgeber–Artikel aber auch Berichte über die Reaktionen einzelner Unternehmen auf die jeweiligen Testergebnisse. Jahr für Jahr finden mehr als 200 vergleichende Warentests statt, was deutschlandweit einzigartig ist.

Wer sollte Stiftung Warentestlesen?

Die Zeitschrift Stiftung Warentest wendet sich an kritische Verbraucherinnen und Verbraucher, die aufgrund der Bandbreite der getesteten Produkte in allen Gesellschaftsschichten und Altersgruppen zu finden sind. Im Schnitt wurden 2014 monatlich 440.000 Exemplare verkauft.

Das Besondere an Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest bietet eine ganze Reihe an Besonderheiten. So findet sich in dem Magazin naheliegenderweise keinerlei Werbung und zudem wurden in der Vergangenheit immer wieder medienwirksam Skandale aufgedeckt.

  • erscheint seit 1966
  • keinerlei Werbung
  • hohe Resonanz in anderen Medien

Der Verlag hinter Stiftung Warentest

Die Zeitschrift Stiftung Warentest wird von der Stiftung Warentest herausgegeben, die sich nicht als Verlag im klassischen Sinne bezeichnen lässt. Entsprechend erscheinen dort außerdem lediglich die Sonderhefte, die jedoch eng mit der Zeitschrift verbunden sind. Ins Leben gerufen wurde die Stiftung Warentest im Jahr 1964 nach einem entsprechenden Beschluss des Deutschen Bundestags. Seit ihrem Bestehen dürfen laut Satzung keinerlei Einnahmen durch Werbung generiert werden, was bis heute eingehalten wird.

Alternativen zu Stiftung Warentest

Wer die Stiftung Warentest abonniert hat, ist stets über die Vor– und Nachteile einer Fülle von Produkten. Tests finden sich allerdings auch im Verbrauchermagazin Guter Rat, im Öko–Test Ratgeber oder in den verschieden Test Spezialheften, die sich jeweils einem Thema widmen.

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006/2026
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Autokindersitze – Gute Sitze, böse Sitze
Das internationale Testkonsortium prüfte 37 Autokindersitze vom Baby‑ bis zum 1,50‑Meter‑Kind auf Unfallsicherheit, Handhabung und Schadstoffe. Die Ergebnisse liefern in fast jeder Klasse gute Sitze, aber auch mehrere mangelhafte Modelle, darunter sieben Sitze, die im Frontalaufprall vollständig versagten. Isofix‑Basen und drehbare Kombis bieten Bedienkomfort, doch fehlerhafte Montage oder falsches Anschnallen bleiben häufige Risiken. Die Tester raten zu passgenauer Sitzwahl, korrektem Anschnallen und gegebenenfalls mehreren Sitzen über die Wachstumsphasen des Kindes.

Online-Apotheken – Die besten Arzneiversender kommen aus demselben Haus: DocMorris und Medpex
DocMorris und Medpex gehören beide zur DocMorris AG und erzielten im Test die besten fachlichen Bewertungen. Sanicare zeigte in den fachlichen Prüfungen gute Leistungen, wies aber Mängel bei der Rücknahmeinformation auf, die als Einzelfehler dargestellt wurden. Apodiscounter und Medikamente per Klick blieben in mehreren fachlichen Aufgaben hinter den Erwartungen und liefern teilweise ohne warnende Hinweise aus. Viele Versandapotheken bieten Preisvorteile bei rezeptfreien Mitteln und haben meist Lieferzeiten von einem bis zwei Tagen, während Vor-Ort-Apotheken schnelle Verfügbarkeit und Notdienste gewährleisten.

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E-Bikes
In unseren E-Bike-Tests treten City-, Trekking- und SUV-Bikes an, sowie ganz neu Urban E-Bikes. Wir fanden tolle Modelle für alle Bedürf­nisse – schon ab 1 200 Euro.

Garten wässern
Der Test von Bewässerungs­computern zeigt: Eine gute Steuerung muss nicht viel kosten. Teure smarte Geräte mit App können sich dennoch lohnen. Wir sagen, für wen.

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Gasgrills: Sechs überzeugen, vier gehen in Flammen auf
Vom großen Grill­wagen bis zum Tisch­grill: Gute Ergeb­nisse liefern viele Gasgrills im Test – auch güns­tige. Manche geben jedoch Schad­stoffe ab, sind unsicher oder rosten.

Abnehmspritzen
Viele feiern Abnehm­spritzen als Gamechanger gegen Überge­wicht. Was taugen sie wirk­lich? Zwei Wirk­stoffe können wir empfehlen. Von den anderen Arzneien raten wir ab.

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Jeder zweite Dip ist ein Hit
11 von 21 Produkten im Hummus-Test sind gut, die meisten aus dem Kühl­regal. Zwei schme­cken sehr gut, ein Bioprodukt fällt durch – es ist stark pestizidbelastet.

Die besten Putzpasten für Milchzähne
Schon Milchzähne brauchen Fluorid. Blöd: Nicht jede Kinder­zahnpasta im Test enthält genug davon. Cool: Unter den Besten sind auch preis­werte.

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Gutes Olivenöl ist rar geworden
Üppige Ernte, fallende Preise – doch nur 4 der 25 Olivenöle im Test sind gut. Acht Produkte sind mangelhaft. Sie schme­cken minderwertig oder sind schad­stoff­belastet.

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Sie laden Smartphones, Tablets und Notebooks, mit oder ohne Kabel. Gute Modelle sind ab 27 Euro zu haben.

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Die Zeitschrift Stiftung Warentest der gleichnamigen Stiftung Warentest versteht sich als Zusammenfassung der aktuellen Tests des Instituts. Während die Stiftung bereits seit 1964 existiert, wurde das erste Heft erst 1966 herausgebracht. Seither erscheint die Test monatlich.

Welche Inhalte bietet Stiftung Warentest?

Inhaltlich präsentiert die Stiftung Warentest jede Menge Tests und Vergleiche, bei denen Produkte aus allen Bereichen sprichwörtlich auf „Herz und Nieren“ geprüft werden. Die einzelnen Tests werden mitsamt einer genauen Aufschlüsselung der Kriterien sowie den Testnoten veröffentlicht. Darüber hinaus finden sich immer wieder Tipps für Verbraucher, Ratgeber–Artikel aber auch Berichte über die Reaktionen einzelner Unternehmen auf die jeweiligen Testergebnisse. Jahr für Jahr finden mehr als 200 vergleichende Warentests statt, was deutschlandweit einzigartig ist.

Wer sollte Stiftung Warentestlesen?

Die Zeitschrift Stiftung Warentest wendet sich an kritische Verbraucherinnen und Verbraucher, die aufgrund der Bandbreite der getesteten Produkte in allen Gesellschaftsschichten und Altersgruppen zu finden sind. Im Schnitt wurden 2014 monatlich 440.000 Exemplare verkauft.

Das Besondere an Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest bietet eine ganze Reihe an Besonderheiten. So findet sich in dem Magazin naheliegenderweise keinerlei Werbung und zudem wurden in der Vergangenheit immer wieder medienwirksam Skandale aufgedeckt.

  • erscheint seit 1966
  • keinerlei Werbung
  • hohe Resonanz in anderen Medien

Der Verlag hinter Stiftung Warentest

Die Zeitschrift Stiftung Warentest wird von der Stiftung Warentest herausgegeben, die sich nicht als Verlag im klassischen Sinne bezeichnen lässt. Entsprechend erscheinen dort außerdem lediglich die Sonderhefte, die jedoch eng mit der Zeitschrift verbunden sind. Ins Leben gerufen wurde die Stiftung Warentest im Jahr 1964 nach einem entsprechenden Beschluss des Deutschen Bundestags. Seit ihrem Bestehen dürfen laut Satzung keinerlei Einnahmen durch Werbung generiert werden, was bis heute eingehalten wird.

Alternativen zu Stiftung Warentest

Wer die Stiftung Warentest abonniert hat, ist stets über die Vor– und Nachteile einer Fülle von Produkten. Tests finden sich allerdings auch im Verbrauchermagazin Guter Rat, im Öko–Test Ratgeber oder in den verschieden Test Spezialheften, die sich jeweils einem Thema widmen.

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In der aktuellen Ausgabe von Stiftung Warentest

  • Beamer
    Gute Projektoren gibts für unter 500 Euro. Wer beim Aufstellungs­ort flexibel sein will, greift zu Mini-Beamern. In unserem Beamer-Test finden Sie das richtige Gerät.
  • Klimageräte
    Kühlen, heizen, Strom sparen, Klima schonen – manche schaffen alles. Die Klimageräte im Test kosten rund 870 bis 1 960 Euro, nicht alle kühlen und heizen effizient. Dazu kommen sehr unterschiedliche Strom­kosten. Jetzt vergleichen!
  • Fernseher
    In unserem Fernseher-Test finden Sie das TV-Gerät, das zu Ihnen passt – nicht nur zur Fußball-WM. Unter den guten Fernsehern sind viele güns­tige Modelle. Von 14 XL-Fernsehern mit 75 Zoll Bilddiagonale sind 8 gut – und gar nicht mal so teuer
  • (Ernährung und Kosmetik) Angaben auf Kosmetikprodukten
    Die EU erweitert die Liste deklarationspflichtiger allergener Duftstoffe von 24 auf 80 Stoffe. Kosmetikhersteller müssen neu in Verkehr gebrachte Produkte ab dem 31. Juli 2026 entsprechend kennzeichnen; für bereits im Handel befindliche Produkte gelten Übergangsfristen bis 31. Juli 2028. Für alle anderen Duftstoffe bleiben Sammelbegriffe wie 'Parfum' oder 'Aroma' zulässig. Allergikerinnen und Allergikern bieten die neuen Kennzeichnungen bessere Orientierung beim Einkauf.
  • (Ernährung und Kosmetik) Energy-Drink-Pulver von Holy – Schon ein Beutel enthält zu viel Koffein für Kids
    Die Firma Holy verkauft Energy-Drink-Pulver, dessen Portionsbeutel laut Prüfungen 160 Milligramm Koffein enthalten. Kinder unter 53 Kilogramm Körpergewicht können durch eine Portion bereits gefährliche Koffeinmengen aufnehmen, wie ein dokumentierter Fall eines Zehnjährigen zeigt. In Deutschland und Österreich existiert kein Verkaufsverbot an Minderjährige, und Warnhinweise bei Holy sind nur unauffällig auf der Rückseite aufgedruckt. Experten raten, dass Kinder grundsätzlich keine koffeinhaltigen Getränke konsumieren sollten.
  • (Ernährung und Kosmetik) Konfitüre darf jetzt Marmelade heißen
    Die EU-Frühstücksrichtlinien und die deutsche Konfitüren-Verordnung erlauben künftig, Konfitüren aus anderen Früchten als Zitrusfrüchten als 'Marmelade' zu bezeichnen. Die Regelungen erhöhen gleichzeitig den Mindestfruchtgehalt auf mindestens 450 Gramm Frucht pro Kilogramm und auf 500 Gramm bei der Bezeichnung 'Extra'. Der Begriff 'Fruchtaufstrich' bleibt nicht geregelt und kann weiterhin Produkte mit sehr hohem Fruchtanteil beschreiben. Verbraucher sollten bei Qualitätsansprüchen auf die tatsächlichen Fruchtgehalte achten.
  • (Ernährung und Kosmetik) Zu wenig Vitamin A: Anti-Aging-Cremes und -Masken wirken oft nicht
    Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Karlsruhe analysierte 94 Gesichtspflegeprodukte mit Retinol und fand vielfach zu geringe Wirkstoffgehalte. Etwa ein Drittel der getesteten Gesichtscremes und zwei Drittel der untersuchten Tuchmasken enthielt nicht genügend Vitamin A, um erwartbare Anti-Aging-Effekte zu erzielen. Dr. Thomas Koppmann weist darauf hin, dass Retinol in ausreichender Konzentration das Hautbild verbessern kann, den natürlichen Alterungsprozess aber nicht aufhält. Experten empfehlen weiterhin Sonnencreme als verlässlichen Schutz gegen vorzeitige Hautalterung.
  • (Ernährung und Kosmetik) Burger-Pattys
    Zehn Rindfleisch-Pattys und zehn vegane Alternativen wurden sensorisch, mikrobiologisch und chemisch geprüft. Die veganen Pattys erzielten häufiger gute Noten, hatten deutlich weniger Fett und eine bessere Klimabilanz als viele Rindfleisch-Pattys. Laboranalysen wiesen in mehreren Rindfleisch-Pattys Shigatoxin-produzierende Coli-Bakterien und antibiotikaresistente ESBL-Keime nach, wodurch die mikrobiologische Bewertung abgewertet wurde. Die Tester geben Zubereitungs- und Hygienetipps: Fleischpattys sollten vollständig durchgegart und Küchenhygiene strikt eingehalten werden.
  • (Ernährung und Kosmetik) Elektrische Kinderzahnbürsten
    Neun elektrische Kinderzahnbürsten wurden im Labor und in Praxistests geprüft. Die Oral-B iO Kids 6+ reinigte als einzige sehr gut, während fünf Modelle insgesamt gut abschnitten, darunter die preiswerte dm Dontodent Active Young. Laborprüfungen und Kinder-Praxistests bewerteten Zahnreinigung, Handhabung, Haltbarkeit und Schadstoffe. Eltern bekommen zudem praktische Tipps zur Motivation von Kindern beim Zähneputzen und zur Nachkontrolle.
  • (Multimedia) Soundbars im Test
    Fünfzehn Soundbars wurden im aktuellen Test verglichen, darunter einteilige Modelle sowie Geräte mit Subwoofern und Satellitenboxen. Die Yamaha True X Surround 90A erreichte als einzige ein Sehr gut und liefert brillanten Sound, ist aber sehr teuer. Die KEF Xio und die Devialet Dione gelten als herausragende einteilige Soundbars, während es gute Alternativen bereits ab rund 320 Euro gibt. Einige Modelle überzeugen außerdem durch moderaten Stromverbrauch und sinnvolle Klangoptimierungen.
  • (Multimedia) MacBook Neo im Test
    Apple bringt mit dem MacBook Neo nun ein Notebookangebot unter 1 000 Euro auf den Markt. Das Gerät wirkt hochwertig verarbeitet, bietet ein gutes Display und überraschend starke Rechenleistung dank des A18-Pro-Chips, obwohl nur 8 GB Arbeitsspeicher verbaut sind. Das MacBook Neo arbeitet lautlos ohne Lüfter, hat jedoch nur zwei USB-C-Anschlüsse und zeigt bei aufwendiger Bild- und Videobearbeitung Grenzen. Stiftung Warentest empfiehlt das Neo als günstigen, leistungsfähigen Alltags-Laptop und als Alternative zu veralteten Windows-Geräten.
  • (Multimedia) Großes Fußball-Kino – Fernseher
    75-Zoll-Fernseher mit 1,91 Meter Bilddiagonale wurden in einem großen Testfeld untersucht. Acht von 14 geprüften XXL-Geräten erhielten die Gesamtnote Gut und es gibt empfehlenswerte Modelle in unterschiedlichen Preisklassen, unter anderem einen Preistipp ab 719 Euro. Die meisten 75-Zoller zeigen jedoch bei hellem Umgebungslicht schwächere Bildqualität, weshalb Abdunkelung oder Alternativmodelle für helle Räume ratsam sind. Der Stromverbrauch steigt mit der Bildschirmfläche deutlich an: Im Schnitt benötigen 75-Zoller rund 40 Prozent mehr Energie als 65-Zoll-Modelle.
  • (Multimedia) Beamer – Für das ganz große Bild
    Zwanzig Beamer wurden geprüft, darunter zehn leistungsfähige Heimkino-Modelle und zehn kompakte Mini-Beamer. Der BenQ TK705i führt das Heimkinofeld an mit sehr guter Handhabung und hoher Bildqualität, während das Hisense M2 Pro ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Bei den Mini-Beamern teilen sich LG CineBeam Q Mini und Samsung The Premiere 5 die Spitzenplätze; viele Mini-Modelle punkten mit Akku-Betrieb und Mobilität, liefern aber insgesamt eine geringere Bildqualität als große Geräte. Billige Mini-Beamer wie der Wowlink überzeugen weniger und zeigen teils erhebliche Mängel bei Schärfe und Helligkeit.
  • (Haushalt & Garten) Eierkocher im Test
    Zwölf Eierkocher wurden geprüft und sollten verschiedene Härtegrade exakt und gleichmäßig zubereiten. Die Modelle ECG UV 5080 (acht Eier) und Sencor SEG 710BP (sieben Eier) erreichten die Bestnoten und lieferten gleichmäßig gegarte Eier in allen getesteten Härtegraden. Knapp dahinter landeten die preiswerten Tristar-Modelle und Philips-Geräte, die ebenfalls in Punkten wie Bedienung, Sicherheit und Verarbeitung überzeugten. Tests legten zudem Wert auf einfache Handhabung und gleichmäßige Ergebnisse über alle Eier im Gerät.
  • (Haushalt & Garten) Klimageräte – Kühlen ohne Kostenfalle
    Elf Single-Split-Klimageräte wurden auf Kühl- und Heizleistung, Energieeffizienz und Umweltaspekte geprüft. Die Mitsubishi Electric-Anlage überzeugte als Testsieger mit umweltfreundlichem Kältemittel Propan (R290) und hoher Effizienz, während das Samsung-Modell als Preistipp mit den geringsten Stromkosten auffällt. Viele Geräte sind im Heizbetrieb effizient und können in Beispielrechnungen die Heizkosten gegenüber einer reinen Gasheizung deutlich senken; einige Modelle sind zudem förderfähig. Das mobile Midea Portasplit bietet ordentliche Effizienz ohne Wanddurchbruch, ist aber in der Luftführung und Handhabung anders zu behandeln.
  • Daikin Multi-Splitanlage im Test
    Die getestete Daikin Multi-Splitanlage versorgt mit einem Außengerät drei Innengeräte mit je 2,5 kW Kühlleistung. Die Anlage kühlt einzelne Zimmer recht schnell, verliert jedoch deutlich an Tempo, wenn alle drei Räume gleichzeitig betrieben werden. Die Effizienz beim Heizen liegt unter der der besten Single-Splitgeräte, bringt aber gegenüber reinem Gasheizen rund ein Viertel geringere Klimabelastung übers Jahr. Die Entfeuchtungsleistung fiel gering aus und die Anlage arbeitet mit dem weniger klimafreundlichen Kältemittel R32.
  • Klimageräte: Große Unterschiede bei den Stromkosten
    Die internationale Prüfrunde um Stiftung Warentest verglich Single‑Split‑ und ein Multi‑Split‑Klimagerät hinsichtlich Energieverbrauch und Umwelteigenschaften. Die Prüfer maßen Energieeffizienz, Geräuschemissionen, Klimabelastung durch Stromverbrauch und Kältemittel sowie die Leistung beim Kühlen, Heizen und Entfeuchten. Die Versuche umfassten Laborprüfungen von Auf- und Abkühlzeiten, Messungen der Luftströmung und Bewertungen zur Handhabung und zum Datenschutz der Apps. Die Bewertung erfolgte gewichtet nach Umwelteigenschaften, Kühlen, Heizen, Entfeuchten, Handhabung und Basisschutz persönlicher Daten.
  • So bleibt Hitze außen vor – Hitzeschutztipps
    Vorhänge, Sonnenschirme und Sonnensegel halten direkte Sonneneinstrahlung ab und verhindern, dass Räume sich aufheizen. Pflanzen wie Büsche, Bäume und Kletterpflanzen beschatten Terrasse und Fassade und tragen zur Kühlung bei. Außenjalousien, Markisen und Rollläden bieten besonders effektiven Sonnenschutz; Rollläden eignen sich zudem zur kompletten Abdunkelung. Bewohner sollten nachts und frühmorgens die kühlere Außenluft zum Lüften nutzen, idealerweise per Querlüften in Wohnungen oder Vertikallüften in Einfamilienhäusern.
  • Brise mit Bestnote – Ventilatoren
    Das Prüflabor testete 16 Ventilatoren in den Kategorien Tisch-, Stand- und Turmgeräte auf Luftgeschwindigkeit, Geräusch, Handhabung und Stromverbrauch. Das britische Tischgerät Meaco Sefte 10 erreichte als erster Ventilator die Bestnote Sehr gut und überzeugte durch sehr leisen Betrieb. Die Messungen zeigten breite Unterschiede bei Luftstrom, Lautheit in Sone und Energieeffizienz; einige günstige Geräte liefern dennoch gute Leistung. Die Tester geben zudem Hinweise zu Montage, Extras wie Fernbedienung und zur Eignung zum Durchlüften am Morgen.
  • Elektromotorroller im Test
    Der Touring Club Schweiz und das Magazin Kassensturz testeten sieben Elektromotorroller und bewerteten nur zwei Modelle als gut. Der Ecooter E2 Urban gewann den Test wegen hochwertiger Komponenten und guten Fahreigenschaften, zeigte jedoch keine Bluetooth‑ oder App‑Anbindung. Die Modelle Citytwister 8.0 Retro und Yadea DE38 sind in Deutschland ebenfalls zugelassen, erhielten aber nur genügende Bewertungen wegen Rangierfähigkeit, Federung und teils schwachem Antrieb. Die Tester raten zu genauer Begutachtung von Federung und Antrieb vor dem Kauf.
  • Reisen mit dem E‑Bike – Akku aufladen beim Rasten
    Gaststätten, Hotels und Touristinformationen stellen zunehmend Steckdosen und Ladepunkte für E‑Bike‑Akkus zur Verfügung. Öffentliche Ladesäulen, Ladeschließfächer und Bike‑Energy‑Stationen erlauben oft auch Laden ohne eigenes Ladegerät und sind häufig kostenfrei. Viele Standorte zeigen Navigations‑Apps und Touristenportale an, sodass Radreisende Ladepunkte planen können. Die Testempfehlung: Akku nicht bei extremer Hitze oder Kälte laden und vor der Tour Lademöglichkeiten prüfen.
  • Unsicherheit im Handgepäck
    Das Oberlandesgericht Hamm entschied, dass ein Flugpreis ein angemessenes Handgepäckstück enthalten muss und extrem kleine Gratismaße wie bei Vueling gegen EU‑Recht verstoßen können. Die Anbieter reagieren unterschiedlich: Condor erweiterte die Maße, Lufthansa strich in einem Tarif den Gratis‑Koffer. Die Gerichtsentscheidung ist noch nicht rechtskräftig, doch bis zu einer Neuregelung sollten Reisende Trolleys besser vorab online zubuchen, da das meist günstiger ist als am Flughafen. Das Urteil schafft Verunsicherung und macht das frühzeitige Buchen ratsam.
  • Zuschuss für die Wallbox
    Viele Städte und Energieversorger bieten regionale Förderprogramme für private Wallboxen an, die häufig an Tarifwechsel oder Vertragsbindungen gekoppelt sind. Die Zuschüsse und Bedingungen variieren stark: Beispiele reichen von 100 bis 1 500 Euro, einige Programme sind jedoch schnell erschöpft oder an Nachweise gebunden. Verbraucher sollten Kostenvoranschläge einholen, regionale Fördermöglichkeiten vergleichen und Vertragsbedingungen prüfen, bevor sie installieren lassen. Ein Vergleich von Autostromtarifen lohnt sich, da diese oft günstiger als Haushaltsstrom sein können.
  • Handgepäck‑Koffer
    Die Prüfer testeten 17 Handgepäck‑Koffer in Dauertests, Fallprüfungen und Regentests sowie auf Schadstoffe und Handhabung. Drei Hartschalenkoffer (Rimowa Essential Cabin S, Samsonite Essens 55, Titan Upgrade S20) erreichten die Bestnoten, während mehrere Textilkoffer bedenkliche Schadstoffwerte wie PFAS oder PAK aufwiesen. Der Regen‑ und Dichtigkeitstest zeigte deutliche Unterschiede: Der Wenger nahm über zwei Liter Wasser auf, andere Koffer blieben nahezu trocken. Die Tester empfehlen Reparatur und Austausch von Teilen, da viele Hersteller Ersatzteile und Reparaturservices bieten.
  • Autokindersitze – Gute Sitze, böse Sitze
    Das internationale Testkonsortium prüfte 37 Autokindersitze vom Baby‑ bis zum 1,50‑Meter‑Kind auf Unfallsicherheit, Handhabung und Schadstoffe. Die Ergebnisse liefern in fast jeder Klasse gute Sitze, aber auch mehrere mangelhafte Modelle, darunter sieben Sitze, die im Frontalaufprall vollständig versagten. Isofix‑Basen und drehbare Kombis bieten Bedienkomfort, doch fehlerhafte Montage oder falsches Anschnallen bleiben häufige Risiken. Die Tester raten zu passgenauer Sitzwahl, korrektem Anschnallen und gegebenenfalls mehreren Sitzen über die Wachstumsphasen des Kindes.
  • Online‑Verträge: Widerrufen leicht gemacht
    Die EU‑Richtlinie 2023/2673 verpflichtet Online‑Anbieter in Deutschland ab 19. Juni 2026 zur Bereitstellung einer gut sichtbaren, leicht zugänglichen Widerrufsfunktion („Widerrufsbutton“). Die Funktion muss es erlauben, den betreffenden Vertrag zu identifizieren, den Widerruf zu bestätigen und eine elektronische Eingangsbestätigung vom Unternehmen zu erhalten. Die gesetzliche Widerrufsfrist von in der Regel 14 Tagen bleibt bestehen, ändert sich aber nicht durch den Button. Verbraucher sollen so den Widerruf einfacher und transparenter ausüben können.
  • Unseriöse Deals mit Wintergärten
    Betrügerische Anbieter werben mit kostenlosen Wintergarten‑Bauteilen und fordern im Gegenzug, dass Hausbesitzer Muster‑Events veranstalten und Interessenten präsentieren. Viele Betroffene unterschreiben anschließend Verträge, die sich als nachteilig erweisen, weil individuell angefertigte Bauteile die übliche Rücktrittsfrist bei Haustürgeschäften ausschließen. Die Folge können hohe Schadenersatzforderungen sein, wenn Kunden später vom Vertrag zurücktreten wollen. Verbrauchern wird geraten, Beratungen zu Hause kritisch zu prüfen, Zeugen hinzuzuziehen und Verträge sorgfältig prüfen zu lassen.
  • Wohnmobil: Mieter darf bei Mängeln fristlos kündigen
    Das Amtsgericht München entschied, dass die nicht funktionierende 12‑Volt‑Versorgung in einem gemieteten Wohnmobil einen erheblichen Mangel darstellt, der eine fristlose Kündigung rechtfertigt. Die Reisenden konnten medizinisch notwendige Geräte nicht wie geplant nutzen und kehrten deshalb um; der Vermieter musste die vorausgezahlte Miete von 3 413 Euro erstatten. Das Urteil betont, dass erhebliche Mängel, insbesondere wenn Gesundheit betroffen ist, die Fortsetzung des Mietvertrags unzumutbar machen. Mietern wird empfohlen, Mängel am besten sofort am Flughafen oder Campingplatz dokumentieren und melden.
  • (Fast) alles hängt am Öl – Folgen für Verbraucher
    Der Anstieg der Energiepreise infolge geopolitischer Störungen treibt die Inflation in Deutschland erneut nach oben. Rohstoff‑ und Energieexperten erwarten, dass Engpässe und erhöhte Transportkosten insbesondere Lebensmittel und Industrieprodukte verteuern werden. Das ifo‑Institut meldet bereits Beeinträchtigungen in Lieferketten und rechnet mit anhaltendem Preisdruck, bis sich Produktion und Infrastruktur wieder stabilisieren. Die Verbraucherpreise zeigten vorläufig im April einen Anstieg von 2,9 Prozent, wobei Energie mit rund 10,1 Prozent der Haupttreiber war.
  • Download mit Weitblick – Inhalte aus dem Netz
    Das Urheberrecht schützt kreative Leistungen wie Texte, Fotos, Musik und Videos und untersagt in der Regel die unautorisierte Weiterverwendung dieser Inhalte. Vereine, Webseitenbetreiber und Privatpersonen riskieren Abmahnungen, wenn sie fremde Bilder oder Musik ohne Lizenz veröffentlichen, wie zahlreiche Fälle zeigen. Creative‑Commons‑Plattformen, lizenzierte Bilddatenbanken und GEMA‑geregelte Musikangebote bieten legale Alternativen, deren Nutzungsbedingungen jedoch sorgfältig zu prüfen sind. Datenschutzaspekte wie das lokale Einbinden von Google Fonts sollten ebenfalls beachtet werden, um rechtliche Risiken zu vermeiden.
  • (Interview) Abmahnungen unbedingt ernst nehmen
    Die Fachanwältin Jana S. Bergmann rät, Abmahnungen ernst zu nehmen und gesetzte Fristen unbedingt einzuhalten. Bergmann warnt davor, Unterlassungserklärungen unüberlegt zu unterschreiben, da diese oft zu weit gefasst sind und hohe Vertragsstrafen enthalten können. Die Anwältin erklärt, dass Schadensersatz typischerweise über die Lizenzanalogie berechnet wird und empfiehlt Watermarks sowie Rückwärtssuchen zur Prävention. Bergmann betont, dass juristische Beratung in Abmahnfällen wichtig und oft notwendig ist.
  • Für wen die Steuererklärung bald deutlich einfacher wird
    Die Finanzverwaltung plant, über Elster und die App MeinElster+ im Sommer 2026 eine vorausgefüllte Steuererklärung anzubieten, die elektronische Belege automatisch zusammenführt. Die bestehende Interview‑Funktion (einfach.elster.de) leitet Nutzer bereits jetzt durch die Formulare, während die vorausgefüllte Variante die gesamte Erklärung generieren soll. Die Autorin warnt, dass berufsbedingte Ausgaben wie Pendlerpauschale, Spenden oder Gesundheitskosten oft nicht automatisch eingefügt werden und Nutzer diese Angaben nachtragen sollten. Kommerzielle Steuerprogramme bleiben eine Alternative für komplexere Fälle.
  • Nahrungsergänzungsmittel Astaxanthin – Große Hoffnungen, kaum Belege
    Das Karotinoid Astaxanthin hat antioxidative Eigenschaften und wird in Nahrungsergänzungsmitteln beworben, doch belastbare Wirksamkeitsbelege am Menschen fehlen überwiegend. Labor‑ und Tierstudien zeigen Hinweise auf Zellschutz und mögliche Vorteile bei verschiedenen Erkrankungen, jedoch existieren bislang keine überzeugenden klinischen Nachweise. Die EFSA betrachtet Tagesdosen bis 8 mg aus der Blutregenalge für Personen ab 14 Jahren als sicher, rät aber Schwangeren, Stillenden und Krebspatienten während Therapie von der Einnahme ab. Viele gesundheitsbezogene Werbeaussagen zu Astaxanthin hat die EFSA als wissenschaftlich nicht gesichert bewertet.
  • (Abgeklopft) Schlägt Fußballgucken aufs Herz?
    Forschende der Universität Bielefeld erfassten Vitaldaten von Fans per Smartwatch und fanden deutlich erhöhte Stress- und Herzfrequenzwerte am Finalspieltag. Die erhöhten Werte traten vor allem bei Fans auf, die live im Stadion waren. Frühere Daten aus der WM 2006 und Untersuchungen zur WM 2014 zeigen ähnliche Effekte mit mehr Herzinfarkten und Herzrhythmusstörungen in belasteten Regionen.
  • Lugolsche Lösung – Gefährliches Heilsversprechen gegen Jodmangel
    Die Verbraucherzentrale NRW warnt eindringlich davor, die Lugolsche Lösung einzunehmen, weil es sich um ein hoch konzentriertes Desinfektionsmittel handelt. Ein Tropfen der Lösung enthält rund 6,3 Milligramm Jod und liefert damit mehr als das 40-Fache der empfohlenen Tagesdosis für Erwachsene. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung nennt 150 Mikrogramm als empfohlene Tagesdosis, sodass bereits geringe Mengen der Lösung zu massiven Funktionsstörungen der Schilddrüse führen können. Menschen sollten bei Jodmangel sichere, empfohlene Präparate oder ärztlichen Rat suchen, statt Selbstmedikation mit hochkonzentrierten Lösungen zu betreiben.
  • Thrombosegefahr durch die Pille – Mehr Skepsis, weniger Verschreibungen
    Wer die Pille nimmt, geht mit bestimmten Präparaten ein erhöhtes Risiko für venöse Thrombosen ein. Ärztinnen und Ärzte verschreiben zunehmend risikoärmere Pillen, dennoch entfallen mehr als ein Drittel aller Verordnungen weiterhin auf Präparate der Klasse III mit dem höchsten bekannten Thromboserisiko. Patientinnen wird empfohlen, beim nächsten Arzttermin nach der für sie risikoärmsten Option oder einem gleichwertigen Präparat mit niedrigerem Thromboserisiko zu fragen.
  • Online-Apotheken – Die besten Arzneiversender kommen aus demselben Haus: DocMorris und Medpex
    DocMorris und Medpex gehören beide zur DocMorris AG und erzielten im Test die besten fachlichen Bewertungen. Sanicare zeigte in den fachlichen Prüfungen gute Leistungen, wies aber Mängel bei der Rücknahmeinformation auf, die als Einzelfehler dargestellt wurden. Apodiscounter und Medikamente per Klick blieben in mehreren fachlichen Aufgaben hinter den Erwartungen und liefern teilweise ohne warnende Hinweise aus. Viele Versandapotheken bieten Preisvorteile bei rezeptfreien Mitteln und haben meist Lieferzeiten von einem bis zwei Tagen, während Vor-Ort-Apotheken schnelle Verfügbarkeit und Notdienste gewährleisten.
  • Depression bei Männern – Die seelische Not von Männern bleibt oft unerkannt
    Männer bekommen seltener die Diagnose Depression, doch die Dunkelziffer ist hoch, weil Symptome bei Männern oft untypisch erscheinen. 2024 nahmen sich in Deutschland deutlich mehr Männer als Frauen das Leben, wobei Depression die Hauptursache für Suizide darstellt. Forschende an der Ludwig-Maximilians-Universität entwickelten das gendersensitive Depressionsscreening GSDS, das mehr gefährdete Männer erkennt als klassische Fragebögen. Kliniken wie die Tagesklinik für Männer in Wahrendorff bieten geschlechtsspezifische Therapien an, die körper- und handlungsorientierte Methoden nutzen und so mehr Männer für Behandlungen erreichen können.
  • (Testsache) Backstein
    Der Prüfziegel besteht aus porösem gebranntem Ziegelton und wird in Backofen-Tests verwendet, um Zeit und Energiebedarf beim Erhitzen eines wassergesättigten Körpers zu messen. Ein vollgesogener Ziegel enthält ähnlich viel Wasser wie ein roher Kalbsbraten und wird mit Temperaturfühlern versehen, um die Zieltemperatur und den Energieverbrauch des Ofens zu ermitteln. Das Testverfahren erfolgt mehrfach mit verschiedenen Betriebsarten wie Ober-/Unterhitze und Umluft, wobei der Ziegel zwischen den Durchgängen wieder mit Wasser getränkt wird. Das Prüfmaterial ist mehrfach verwendbar und liefert verlässliche Vergleichswerte zu den Angaben auf dem EU-Energie‑Label.
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