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Ausgabe 020/2026
Aktuelle Ausgabe

Rundum-Sorglos-Paket: Mit dem „Sleep like a Baby“-Depot verdienen Anleger völlig stressfrei
Die Bank of America propagiert ein 25-25-25-25-Depot, das jeweils ein Viertel Bargeld, Aktien, Anleihen und Rohstoffe umfasst, um Inflation und Volatilität abzufedern. Das Modell hat 2026 bislang stark performt, vor allem dank des Rohstoffanteils und hoher Goldrenditen. Analysten sehen Rohstoffe, Goldminen, Infrastrukturaktien und Öl-ETFs als geeignete Bausteine, um steigenden Preisen zu trotzen. Mit kostengünstigen ETFs lässt sich die Strategie einfach abbilden und im Depot umsetzen.

Ein neuer Superzyklus
Der Other Metals/ Minerals-Index hat sich seit Anfang 2025 deutlich erholt und bildet eine Wende nach Jahren niedriger Umsätze und Gewinne ab. Analysten sehen strukturelle Treiber wie Technologiemetalle für Halbleiter, Elektromobilität sowie Windkraft, die strategisch wichtige Rohstoffe langfristig nachfragen werden. Ein schwächerer Dollar und höhere Inflationseffekte stützen Rohstoffpreise und damit oft auch Aktien von Produzenten und Verarbeitern. Anleger sollten bei Minenwerten allerdings Stoppkurse setzen und auf politische sowie geopolitische Risiken achten.

In der aktuellen Ausgabe von Focus Money

Ausgabe 019/2026

HEIMLICHERALLY
Investoren haben seit Jahresbeginn in vielen Fällen höhere Kurse erzielt, obwohl geopolitische Risiken wie der Iran-Krieg bestehen. Unternehmen wie Siemens Energy, Infineon und RWE verzeichneten starke Kursgewinne, und manche US-Titel haben sich sogar verdoppelt. Bloomberg spricht von einer «Rally, die der Geopolitik die Stirn bietet», während Analysten robuste Gewinnentwicklungen großer Konzerne hervorheben. Anleger werden ermutigt, investiert zu bleiben und Chancen bei Titeln zu nutzen, die von langfristigen Trends profitieren.

MAGNIFICENT SEVEN
Alphabet, Amazon, Apple, Meta, Microsoft, Nvidia und Tesla investieren massiv in KI und prägen damit die Marktstimmung. Große Summen fließen in Rechenzentren, Chips und Infrastruktur, wobei Analysten Investitionen in diesem Jahr in Hunderten Milliarden Dollar sehen. Nvidia bleibt technologischer Spitzenreiter bei Hochleistungs-GPUs, während andere Konzerne unterschiedliche Geschäftsmodelle und Chancen aufweisen. Kurzfristig bleiben die Aktien wegen Bewertungen anfällig, langfristig sehen Analysten jedoch erhebliches Potenzial durch Effizienzgewinne der KI.

In Ausgabe 019/2026 von Focus Money

Ausgabe 018/2026

In den besten Händen
Das Analysehaus ServiceValue befragte zehntausende Kundenurteile zur Qualität der Finanzbetreuung und vergab Auszeichnungen an Anbieter mit besonders guter Kundenbetreuung. Direktbanken und Filialbanken landeten im Branchenvergleich weit vorn, während Vermittler und spezialisierte Anbieter in einzelnen Segmenten glänzen. Die Studie zeigt, dass fachliche Kompetenz, Informationsbereitschaft und transparente Prozesse entscheidend für Vertrauen und Kundenbindung sind. Für Verbraucher liefert die Untersuchung eine Orientierung, welche Anbieter in Beratung, Service und Angebot besonders überzeugen.

Anleihen: Wie Börsianer der Inflation entgehen
Steigende Rohstoffpreise und höhere Inflationserwartungen belasten vor allem langlaufende Staatsanleihen durch steigende Renditen. Euro-Hochzinsanleihen und Schwellenländer-Anleihen bieten aktuell deutlich höhere Kupons und können angesichts kürzerer Durationsprofile Schutz gegen Zinsänderungsrisiken bieten. Inflationsgeschützte Staatsanleihen koppeln Kupons an Verbraucherpreise und schützen so die Kaufkraft in einem inflationären Umfeld. Ein ausgewogener Mix aus Hochzins-, Lokalwährungs- und inflationsgeschützten Papieren kann Anlegern in den kommenden Monaten mehr laufende Erträge liefern als reine Staatsanleihen.

In Ausgabe 018/2026 von Focus Money

Ausgabe 017/2026

Alles anders: Der Nahost-Konflikt ändert die Parameter erfolgreicher Investments – fünf Megatrends
Der große Feature-Artikel analysiert, wie der Nahost-Konflikt die globale Investmentlandschaft umformt und welche fünf Megatrends daraus resultieren: Rüstung, Infrastruktur, Rohstoffe, erneuerbare Energien und Elektromobilität. Er erklärt, dass höhere Energiepreise und geopolitische Unsicherheiten zu langfristig veränderten Rendite- und Risikoerwartungen führen. Der Text diskutiert Auswirkungen auf Notenbankpolitik, Inflationsrisiken und Sektorrotationen an den Märkten. Lesern liefert der Beitrag eine strategische Orientierung, welche Branchen jetzt besonders relevant sind und wie Anleger ihre Portfolios anpassen könnten.

Rüstung: 14 Rüstungsschmieden
Der Artikel diskutiert die anhaltende Aufwertung des Verteidigungssektors vor dem Hintergrund steigender Verteidigungsausgaben und geopolitischer Spannungen. FOCUS MONEY stellt ein Bewertungsgerüst vor, mit dem 14 aussichtsreiche Rüstungsfirmen identifiziert wurden, und erläutert die Gewichtung der Kriterien wie Marktkapitalisierung, Kursentwicklung, Umsatzwachstum und Bewertungskennzahlen. Es werden internationale Titel vorgestellt und Hinweise für Anleger gegeben, inklusive Stopplimits. Für Investoren ist der Beitrag relevant, weil er konkrete Portfoliovorschläge und rationale Kaufargumente für den Trend liefert.

In Ausgabe 017/2026 von Focus Money

Ausgabe 016/2026

GKV für Studierende: Mental Health, Service und Bonusprogramme
Der Text beleuchtet die psychische Belastung vieler Studierender und untersucht, welche gesetzlichen Krankenkassen passende Unterstützungsangebote bereitstellen. Er fasst Studien zur mentalen Gesundheit von Studierenden zusammen und stellt fest, dass der Bedarf an schneller, professioneller Hilfe hoch ist. Die DFSI-Analyse vergleicht Service, Zusatzleistungen, Bonusprogramme und Spezialangebote der Kassen und ermittelt Empfehlungen sowie fairste Bonusprogramme. Weiterhin werden praktische Hinweise zur Familienversicherung, Studierendentarifen und Altersgrenzen gegeben. Für Studierende ist der Beitrag eine Entscheidungshilfe bei der Wahl der Krankenkasse und zeigt Förder- sowie Präventionsmöglichkeiten auf.

Finanzielle Verantwortung: Risikopolicen
Die Reportage liefert eine umfassende Einführung in das Thema Risikolebensversicherung und richtet sich an Leser, die ihre Hinterbliebenen finanziell absichern möchten. Es wird erklärt, wieso eine Risikolebensversicherung sinnvoll ist, welche Faktoren (Laufzeit, Versicherungssumme, Gesundheitsangaben, Raucherstatus) die Beitragskosten bestimmen und warum steuerliche Gestaltungen wie über-Kreuz-Versicherung relevant sein können. Die Methodik des Tests mit Franke und Bornberg wird beschrieben: Bewertungskriterien umfassen Vertragsbedingungen, Beitragsniveau und Finanzstärke des Anbieters. Tabellen präsentieren bewertete Tarife für 10, 20 und 30 Jahre Laufzeit sowie Hinweise zu Flexibilität und Zusatzleistungen, die im Lauf des Lebens wichtig werden können. Für Leser ergibt sich damit eine praxisorientierte Grundlage, um Policen zu vergleichen und eine geeignete Absicherung zu wählen.

In Ausgabe 016/2026 von Focus Money

Ausgabe 015/2026


In Ausgabe 015/2026 von Focus Money

Ausgabe 014/2026


In Ausgabe 014/2026 von Focus Money

Ausgabe 013/2026


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Ausgabe 012/2026


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Ausgabe 028/2025


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Porträt von Focus Money

Focus Money ist ein wöchentlich erscheinendes Finanz- und Wirtschaftsmagazin, das sich durch seine umfassenden Berichterstattungen und präzisen Analysen auszeichnet. Seit seiner Gründung im März 2000 bietet es seinen Lesern aktuelle Themen aus Wirtschaft, Börse und Finanzwelt und gilt als verlässliche Informationsquelle für alle, die sich für wirtschaftliche Entwicklungen interessieren.

Welche Inhalte bietet Focus Money?

Das Magazin deckt ein breites Spektrum an Themen ab, von detaillierten Analysen zu Aktien, Fonds und Anleihen bis hin zu politischen Entwicklungen, die die Finanzmärkte beeinflussen. Leser finden fundierte Berichte und Kommentare zu Rohstoffen, Immobilien und Steuerstrategien. Regelmäßige Interviews mit Top-Entscheidern aus Industrie und Finanzwelt bieten tiefere Einblicke und machen das Focus Money Magazin zu einem umfassenden Begleiter für Anlageentscheidungen und wirtschaftliche Orientierung.

Wer sollte das Focus Money Magazin lesen?

Focus Money richtet sich vor allem an finanzinteressierte Leser und Entscheidungsträger. Mit einer klaren Ausrichtung auf Anleger, Unternehmer und Berufstätige bietet das Magazin wertvolle Informationen für all jene, die ihr Vermögen optimal managen oder sich beruflich weiterentwickeln wollen. Die Zielgruppe umfasst überwiegend Männer (79,0 %), die in der Altersgruppe zwischen 20 und 59 Jahren liegen und ein starkes Interesse an Finanz- und Wirtschaftsthemen haben. Focus Money spricht damit vor allem Menschen an, die ihre finanziellen Entscheidungen fundiert und informiert treffen möchten.

Das Besondere am Focus Money

Focus Money punktet mit seiner redaktionellen Vielseitigkeit und hohen Kompetenz. Detaillierte Recherchen, Experteninterviews und übersichtliche Grafiken bieten den Lesern fundierte Entscheidungsgrundlagen.

  • Erscheinungsjahr: März 2000
  • Verkaufte Auflage: über 90.000 Exemplare
  • Besonderheit: Zusammenarbeit mit renommierten Experten aus der Finanzwelt und wissenschaftlichen Organisationen

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Ein Focus Money Abo bietet viele Vorteile gegenüber dem Einzelkauf. Abonnenten profitieren von einer pünktlichen Lieferung direkt ins Haus und verpassen keine Ausgabe. Zudem sparen sie im Vergleich zum Einzelkauf und genießen attraktive Prämienangebote. Wer auf dem Laufenden bleiben will, sollte das Focus Money Magazin als Abo wählen – für kontinuierliche Informationen zu den wichtigsten wirtschaftlichen Themen und Trends.

Der Verlag hinter der Focus Money

Focus Money wird vom FOCUS Magazin Verlag GmbH herausgegeben, einem Unternehmen der Hubert Burda Media Gruppe. Der Verlag steht für hohe journalistische Standards und veröffentlicht neben Focus Money auch andere erfolgreiche Magazine wie den FOCUS.

Alternativen zu Focus Money

Focus Money gehört zur Kategorie Finanzzeitschriften. Das Rente & Co. Magazin bietet eine gezielte Berichterstattung zu Renten- und Anlagethemen, während Courage vor allem Frauen anspricht, die ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen wollen. Beide Zeitschriften stellen eine sinnvolle Ergänzung oder Alternative für spezifische Themenbereiche dar und bieten jeweils einzigartige Perspektiven.

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Die Bank of America propagiert ein 25-25-25-25-Depot, das jeweils ein Viertel Bargeld, Aktien, Anleihen und Rohstoffe umfasst, um Inflation und Volatilität abzufedern. Das Modell hat 2026 bislang stark performt, vor allem dank des Rohstoffanteils und hoher Goldrenditen. Analysten sehen Rohstoffe, Goldminen, Infrastrukturaktien und Öl-ETFs als geeignete Bausteine, um steigenden Preisen zu trotzen. Mit kostengünstigen ETFs lässt sich die Strategie einfach abbilden und im Depot umsetzen.

Ein neuer Superzyklus
Der Other Metals/ Minerals-Index hat sich seit Anfang 2025 deutlich erholt und bildet eine Wende nach Jahren niedriger Umsätze und Gewinne ab. Analysten sehen strukturelle Treiber wie Technologiemetalle für Halbleiter, Elektromobilität sowie Windkraft, die strategisch wichtige Rohstoffe langfristig nachfragen werden. Ein schwächerer Dollar und höhere Inflationseffekte stützen Rohstoffpreise und damit oft auch Aktien von Produzenten und Verarbeitern. Anleger sollten bei Minenwerten allerdings Stoppkurse setzen und auf politische sowie geopolitische Risiken achten.

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HEIMLICHERALLY
Investoren haben seit Jahresbeginn in vielen Fällen höhere Kurse erzielt, obwohl geopolitische Risiken wie der Iran-Krieg bestehen. Unternehmen wie Siemens Energy, Infineon und RWE verzeichneten starke Kursgewinne, und manche US-Titel haben sich sogar verdoppelt. Bloomberg spricht von einer «Rally, die der Geopolitik die Stirn bietet», während Analysten robuste Gewinnentwicklungen großer Konzerne hervorheben. Anleger werden ermutigt, investiert zu bleiben und Chancen bei Titeln zu nutzen, die von langfristigen Trends profitieren.

MAGNIFICENT SEVEN
Alphabet, Amazon, Apple, Meta, Microsoft, Nvidia und Tesla investieren massiv in KI und prägen damit die Marktstimmung. Große Summen fließen in Rechenzentren, Chips und Infrastruktur, wobei Analysten Investitionen in diesem Jahr in Hunderten Milliarden Dollar sehen. Nvidia bleibt technologischer Spitzenreiter bei Hochleistungs-GPUs, während andere Konzerne unterschiedliche Geschäftsmodelle und Chancen aufweisen. Kurzfristig bleiben die Aktien wegen Bewertungen anfällig, langfristig sehen Analysten jedoch erhebliches Potenzial durch Effizienzgewinne der KI.

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In den besten Händen
Das Analysehaus ServiceValue befragte zehntausende Kundenurteile zur Qualität der Finanzbetreuung und vergab Auszeichnungen an Anbieter mit besonders guter Kundenbetreuung. Direktbanken und Filialbanken landeten im Branchenvergleich weit vorn, während Vermittler und spezialisierte Anbieter in einzelnen Segmenten glänzen. Die Studie zeigt, dass fachliche Kompetenz, Informationsbereitschaft und transparente Prozesse entscheidend für Vertrauen und Kundenbindung sind. Für Verbraucher liefert die Untersuchung eine Orientierung, welche Anbieter in Beratung, Service und Angebot besonders überzeugen.

Anleihen: Wie Börsianer der Inflation entgehen
Steigende Rohstoffpreise und höhere Inflationserwartungen belasten vor allem langlaufende Staatsanleihen durch steigende Renditen. Euro-Hochzinsanleihen und Schwellenländer-Anleihen bieten aktuell deutlich höhere Kupons und können angesichts kürzerer Durationsprofile Schutz gegen Zinsänderungsrisiken bieten. Inflationsgeschützte Staatsanleihen koppeln Kupons an Verbraucherpreise und schützen so die Kaufkraft in einem inflationären Umfeld. Ein ausgewogener Mix aus Hochzins-, Lokalwährungs- und inflationsgeschützten Papieren kann Anlegern in den kommenden Monaten mehr laufende Erträge liefern als reine Staatsanleihen.

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Alles anders: Der Nahost-Konflikt ändert die Parameter erfolgreicher Investments – fünf Megatrends
Der große Feature-Artikel analysiert, wie der Nahost-Konflikt die globale Investmentlandschaft umformt und welche fünf Megatrends daraus resultieren: Rüstung, Infrastruktur, Rohstoffe, erneuerbare Energien und Elektromobilität. Er erklärt, dass höhere Energiepreise und geopolitische Unsicherheiten zu langfristig veränderten Rendite- und Risikoerwartungen führen. Der Text diskutiert Auswirkungen auf Notenbankpolitik, Inflationsrisiken und Sektorrotationen an den Märkten. Lesern liefert der Beitrag eine strategische Orientierung, welche Branchen jetzt besonders relevant sind und wie Anleger ihre Portfolios anpassen könnten.

Rüstung: 14 Rüstungsschmieden
Der Artikel diskutiert die anhaltende Aufwertung des Verteidigungssektors vor dem Hintergrund steigender Verteidigungsausgaben und geopolitischer Spannungen. FOCUS MONEY stellt ein Bewertungsgerüst vor, mit dem 14 aussichtsreiche Rüstungsfirmen identifiziert wurden, und erläutert die Gewichtung der Kriterien wie Marktkapitalisierung, Kursentwicklung, Umsatzwachstum und Bewertungskennzahlen. Es werden internationale Titel vorgestellt und Hinweise für Anleger gegeben, inklusive Stopplimits. Für Investoren ist der Beitrag relevant, weil er konkrete Portfoliovorschläge und rationale Kaufargumente für den Trend liefert.

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GKV für Studierende: Mental Health, Service und Bonusprogramme
Der Text beleuchtet die psychische Belastung vieler Studierender und untersucht, welche gesetzlichen Krankenkassen passende Unterstützungsangebote bereitstellen. Er fasst Studien zur mentalen Gesundheit von Studierenden zusammen und stellt fest, dass der Bedarf an schneller, professioneller Hilfe hoch ist. Die DFSI-Analyse vergleicht Service, Zusatzleistungen, Bonusprogramme und Spezialangebote der Kassen und ermittelt Empfehlungen sowie fairste Bonusprogramme. Weiterhin werden praktische Hinweise zur Familienversicherung, Studierendentarifen und Altersgrenzen gegeben. Für Studierende ist der Beitrag eine Entscheidungshilfe bei der Wahl der Krankenkasse und zeigt Förder- sowie Präventionsmöglichkeiten auf.

Finanzielle Verantwortung: Risikopolicen
Die Reportage liefert eine umfassende Einführung in das Thema Risikolebensversicherung und richtet sich an Leser, die ihre Hinterbliebenen finanziell absichern möchten. Es wird erklärt, wieso eine Risikolebensversicherung sinnvoll ist, welche Faktoren (Laufzeit, Versicherungssumme, Gesundheitsangaben, Raucherstatus) die Beitragskosten bestimmen und warum steuerliche Gestaltungen wie über-Kreuz-Versicherung relevant sein können. Die Methodik des Tests mit Franke und Bornberg wird beschrieben: Bewertungskriterien umfassen Vertragsbedingungen, Beitragsniveau und Finanzstärke des Anbieters. Tabellen präsentieren bewertete Tarife für 10, 20 und 30 Jahre Laufzeit sowie Hinweise zu Flexibilität und Zusatzleistungen, die im Lauf des Lebens wichtig werden können. Für Leser ergibt sich damit eine praxisorientierte Grundlage, um Policen zu vergleichen und eine geeignete Absicherung zu wählen.

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Focus Money ist ein wöchentlich erscheinendes Finanz- und Wirtschaftsmagazin, das sich durch seine umfassenden Berichterstattungen und präzisen Analysen auszeichnet. Seit seiner Gründung im März 2000 bietet es seinen Lesern aktuelle Themen aus Wirtschaft, Börse und Finanzwelt und gilt als verlässliche Informationsquelle für alle, die sich für wirtschaftliche Entwicklungen interessieren.

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Das Magazin deckt ein breites Spektrum an Themen ab, von detaillierten Analysen zu Aktien, Fonds und Anleihen bis hin zu politischen Entwicklungen, die die Finanzmärkte beeinflussen. Leser finden fundierte Berichte und Kommentare zu Rohstoffen, Immobilien und Steuerstrategien. Regelmäßige Interviews mit Top-Entscheidern aus Industrie und Finanzwelt bieten tiefere Einblicke und machen das Focus Money Magazin zu einem umfassenden Begleiter für Anlageentscheidungen und wirtschaftliche Orientierung.

Wer sollte das Focus Money Magazin lesen?

Focus Money richtet sich vor allem an finanzinteressierte Leser und Entscheidungsträger. Mit einer klaren Ausrichtung auf Anleger, Unternehmer und Berufstätige bietet das Magazin wertvolle Informationen für all jene, die ihr Vermögen optimal managen oder sich beruflich weiterentwickeln wollen. Die Zielgruppe umfasst überwiegend Männer (79,0 %), die in der Altersgruppe zwischen 20 und 59 Jahren liegen und ein starkes Interesse an Finanz- und Wirtschaftsthemen haben. Focus Money spricht damit vor allem Menschen an, die ihre finanziellen Entscheidungen fundiert und informiert treffen möchten.

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  • STRASSE VON HORMUS: Geopolitische Spannungen stören den Schiffsverkehr. Die Spritpreise steigen
    Die Citi erwartet im Extremfall Ölpreise von bis zu 150 US-Dollar je Barrel, falls der Transport durch die Straße von Hormus andauert. Die Investmentfirma PL Capital beziffert das aktuelle Angebotsdefizit mit rund 4,8 Millionen Barrel pro Tag, was etwa 4,7 Prozent des Verbrauchs entspricht. Experten warnen vor Folgen wie Konjunkturabschwächung und zusätzlichem Inflationsdruck, weil höhere Energiekosten Konsum und Betriebskosten belasten. Das Unternehmen Verbio wird als mögliche Alternative für Anleger genannt, die von einer stärkeren Nachfrage nach klimafreundlicher Biomasse profitieren könnten.
  • Mikas Markt-Monitor: Bitcoin – Neuer Schwung
    Die jüngste Bitcoin-Rallye wurde durch eine entspanntere Lage im Iran-Konflikt begünstigt und stärkte die Risikobereitschaft am Markt. Die Kryptobranche verzeichnete in der April-Rally vor allem Future-getriebene Käufe, während die Spot-Nachfrage schwächer blieb, so Cryptoquant. Charttechnisch gilt der Bereich um 83 000 bis 84 000 Dollar als kritische Marke, oberhalb derer Momentum verstärkt werden könnte. Die Bundesregierung plant offenbar stärkere Besteuerung von Kryptowährungen, was die Attraktivität langfristiger Krypto-Investments in Deutschland mindern würde.
  • Yen-Risiko ignorieren ist brandgefährlich
    Die Bank of Japan intervenierte mutmaßlich mit rund 30 Milliarden Dollar, um den starken Verfall des Yen zu bremsen. Marktteilnehmer warnen, dass ein schwacher Yen Carry-Trades begünstigt und so Spekulationen in anderen Assetklassen finanziert. Die Renditen japanischer Staatsanleihen sind zuletzt deutlich gestiegen und könnten die weltweite Liquiditätsversorgung beeinträchtigen. Anleger sollten daher das Yen- und Zinsrisiko als möglichen Auslöser breitflächiger Marktverwerfungen im Blick behalten.
  • MIETREFORM
    Die neue Mietrechtsreform begrenzt künftig den Möblierungszuschlag auf eine Pauschale von zehn Prozent der Nettokaltmiete. Der Gesetzgeber plant außerdem eine Höchstgrenze von sechs Monaten für Kurzzeitmieten, um Missbrauch zu verhindern. Verbraucher können nach neuen Regeln Mietschulden binnen zwei Monaten begleichen, um eine ordentliche Kündigung abzuwenden. Das Ziel der Maßnahmen ist es, Mieter vor finanzieller Überforderung zu schützen und Transparenz zu schaffen.
  • Puls & Portfolio auf der Bühne
    Die Münchner Bank und FOCUS MONEY luden zu einem Panel mit dem Motto „Puls und Portfolio“, bei dem Finanz- und Gesundheitsvorsorge thematisiert wurden. Die Teilnehmerinnen betonten, dass frühzeitige Vorsorge bei Erspartem und regelmäßigen Arztbesuchen wichtig sei. Die Kardiologin Professor Barbara Richartz erläuterte medizinische Aspekte, während Finanzexperten Sparpläne und Vermögensaufbau diskutierten. Das Podcast-Angebot „Mit Herz & Leidenschaft“ wurde als ergänzende Informationsquelle empfohlen.
  • Im Schulden-Rausch
    Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) prognostiziert, dass die Bundesschulden bis 2031 auf etwa 3,17 Billionen Euro ansteigen könnten. IW-Ökonom Tobias Hentze führt den Anstieg vor allem auf das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) sowie Aufwüchse für die Bundeswehr zurück. Die steigenden Zinslasten würden den Haushalt belasten und politische Spielräume einschränken. Finanzplanung und Zinsentwicklung könnten bereits 2030 einen erheblichen Teil der Steuereinnahmen für Zinszahlungen binden.
  • Rundum-Sorglos-Paket: Mit dem „Sleep like a Baby“-Depot verdienen Anleger völlig stressfrei
    Die Bank of America propagiert ein 25-25-25-25-Depot, das jeweils ein Viertel Bargeld, Aktien, Anleihen und Rohstoffe umfasst, um Inflation und Volatilität abzufedern. Das Modell hat 2026 bislang stark performt, vor allem dank des Rohstoffanteils und hoher Goldrenditen. Analysten sehen Rohstoffe, Goldminen, Infrastrukturaktien und Öl-ETFs als geeignete Bausteine, um steigenden Preisen zu trotzen. Mit kostengünstigen ETFs lässt sich die Strategie einfach abbilden und im Depot umsetzen.
  • Gold: Verlässlicher Wertspeicher und erprobtes Mittel gegen Inflation
    Der World Gold Council und Experten betonen, dass Gold aufgrund seiner Knappheit, fehlender Kreditrisiken und Unabhängigkeit von Notenbanken als zuverlässiger Wertspeicher dient. Historische Vergleiche zeigen, dass Gold in Inflationsphasen realen Kapitalerhalt und oft zusätzliche Renditen brachte. Beim physischen Kauf sind Aufgeld und Stückelung zu beachten; steuerliche Vorteile bestehen nach einer Haltedauer von einem Jahr. ETFs und ETCs bieten Anlegern eine liquide Alternative zur physischen Lagerung bei geringeren Kosten und Handelbarkeit.
  • Silber: Gold des kleinen Mannes
    Silber hat in der jüngsten Rally deutlich stärker zugelegt als Gold, getrieben von Investment- und Industriebedarf, insbesondere in Elektronik und Photovoltaik. Die engere Bindung an industrielle Nachfrage macht Silber volatiler als Gold und anfälliger für starke Preisausschläge. Beim physischen Erwerb fallen in Deutschland Mehrwertsteuer und oft hohe Aufgelder an, was Exchange-Traded-Commodities (ETCs) als Alternative attraktiv macht. Analysten sehen mittelfristig weiterhin ausreichende Nachfrage, vor allem aus Elektrifizierung und Digitalisierung.
  • Ein neuer Superzyklus
    Der Other Metals/ Minerals-Index hat sich seit Anfang 2025 deutlich erholt und bildet eine Wende nach Jahren niedriger Umsätze und Gewinne ab. Analysten sehen strukturelle Treiber wie Technologiemetalle für Halbleiter, Elektromobilität sowie Windkraft, die strategisch wichtige Rohstoffe langfristig nachfragen werden. Ein schwächerer Dollar und höhere Inflationseffekte stützen Rohstoffpreise und damit oft auch Aktien von Produzenten und Verarbeitern. Anleger sollten bei Minenwerten allerdings Stoppkurse setzen und auf politische sowie geopolitische Risiken achten.
  • Minenaktien: Glänzende Zeiten für Goldminenbetreiber
    Goldproduzenten erzielten im ersten Quartal 2026 historisch hohe Gewinne, getragen von deutlich höheren Goldpreisen und moderaten Produktionskosten. Große Konzerne wie Newmont nutzen den Cashflow für Dividenden, Aktienrückkäufe und Übernahmen, was die Branche weiter konsolidiert. Analysten erwarten, dass trotz möglicher Kostensteigerungen die Margen hoch bleiben und weitere Übernahmewellen drohen. Für Anleger bieten große Produzenten Stabilität, während kleinere Explorationswerte überproportionale Chancen und Risiken bergen.
  • Goldhandel nimmt zu (BayernLB)
    Die BayernLB verzeichnete im ersten Quartal 2026 einen stark gestiegenen Goldhandel und erwartet für 2026 einen Umsatzschub von rund 30 Prozent auf etwa 60 Tonnen gehandeltes Gold. Michael Eubel führt die Nachfrage auf Inflationsängste und geopolitische Unsicherheiten infolge des Iran-Konflikts zurück, die Privatanleger und Family Offices zu physischen Käufen bewegten. Beliebt sind Münzen wie Krügerrand und Wiener Philharmoniker, wobei Kunden wegen hoher Preise vermehrt zu kleineren Stückelungen greifen. Die Bank beobachtet zudem massive Warenverlagerungen aus Dubai zu sicheren Verwahrorten wie London und New York.
  • (Infrastruktur) Die Branche boomt
    Der weltweite Investitionsbedarf in Infrastruktur ist immens: Studien des Global Infrastructure Hub beziffern den Bedarf bis 2040 auf bis zu 94 Billionen Dollar. Deutschland plant ein Sondervermögen in Höhe von rund 500 Milliarden Euro, um Brücken, Straßen und Schienennetze zu sanieren. Zusätzlich beschleunigt der Ausbau von Rechenzentren, erneuerbaren Energien und Speicherlösungen die Nachfrage nach Investitionen. Anleger können von Betreibern sowie Bau- und Dienstleistungsfirmen profitieren, die stabile Einnahmen oder langfristige Konzessionsmodelle bieten.
  • Die Fracht kommt auf die Schiene (CSX)
    Die US-Güterbahn CSX profitiert von einem steigenden intermodalen Transportvolumen und Treibstoffzuschlägen, wodurch sich die operative Marge verbesserte. CEO Steve Angel meldete ein Gewinnanstieg im Q1 um 26 Prozent auf 0,43 Dollar pro Aktie, während der Umsatz moderat zulegte. CSX setzt auf Effizienzsteigerungen und plant Investitionen sowie Maßnahmen zur Steigerung des freien Cashflows. Analysten sehen weiteres Potenzial, da die Schiene bei höheren Dieselpreisen gegenüber Lkw an Wettbewerbsfähigkeit gewinnt.
  • Nextera Energy: Auf Rekordkurs
    Nextera Energy erzielte im ersten Quartal ein Rekordergebnis und plant Investitionen von zwölf bis 13 Milliarden Dollar im Jahresverlauf, vor allem in erneuerbare Energien und Batteriespeicher. Der Konzern profitierte von einer starken Nachfrage nach Energieinfrastruktur und akquirierte neue Projekte mit einem Rekordauftragsbestand. Vereinbarungen zum Wiederhochfahren eines Kernkraftwerks sollen zur Versorgung von KI-Rechenzentren beitragen. Analysten honorieren die Stabilität des Geschäftmodells und sehen weiteres Wachstumspotenzial.
  • Vinci: Breit aufgestellt im Infrastruktursektor
    Vinci erwirtschaftete im ersten Quartal stabile Umsätze und profitierte von Zuwächsen in Konzessions- und Energielösungen, während das Baugeschäft leicht rückläufig war. Das Unternehmen bleibt breit diversifiziert über Flughäfen, Autobahnen, Bau und Energieservices und reduzierte zuletzt die Verschuldung. Vinci sicherte sich lukrative Aufträge, etwa in Neuseeland und Guinea, und profitiert von langfristigen Konzessionsmodellen mit wiederkehrenden Einnahmen. Anleger honorieren die defensive Ertragsstruktur und stabile Dividende.
  • Keine Feier ohne Chips! (Halbleiterbranche)
    Der Philadelphia Semiconductor Index hat 2026 eine spektakuläre Rally erlebt, getrieben vom KI-Boom und starkem Nachfragewachstum nach Speicher- und KI-Chips. Führende Akteure wie Nvidia, TSMC und ASML profitieren von hohen Margen und anziehenden Investitionsbudgets der Kunden. Analysten warnen vor Rücksetzern nach der Rally, sehen aber langfristig Chancen für Qualitätswerte und Fertigungszulieferer. Anleger sollten bei Korrekturen zu selektivem Einstieg greifen und auf bewährte Marktführer setzen.
  • „Die Welt wartet nicht auf Nachhilfe aus Deutschland“ (Interview Markus Kamieth, BASF)
    Markus Kamieth erklärt, dass der Iran-Konflikt dämpfende Effekte auf die Weltwirtschaft haben wird und Energieknappheit sowie Inflation drohen. Die BASF sieht sich bislang robust aufgestellt und kann kurzfristig Versorgungslücken dank ihrer globalen Aufstellung und Rohstoffhandelsaktivitäten abfedern. Kamieth verteidigt BASF-Investitionen in China als strategisch notwendig für den Zugang zum größten Markt und betont die Bedeutung von Forschungskapazitäten in Ludwigshafen. Er fordert von Politik und Wirtschaft mehr Pragmatismus und schnellere Reformen, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu sichern.
  • Kursrausch: Anleger wittern das große Geschäft mit Psychedelika
    US-Präsident Trump unterzeichnete ein Dekret zur Förderung der Forschung an Psychedelika, was Beschleunigungen bei Zulassungsverfahren und Priorisierungen durch die FDA zur Folge haben kann. Unternehmen wie Compass Pathways, Atai Beckley und GH Research verzeichnen Kursanstiege, da klinische Programme für Psilocybin, MDMA und andere Substanzen vorangetrieben werden. Analysten sehen ein großes medizinisches Bedarfspotenzial bei therapieresistenter Depression und PTBS, zugleich mahnen Experten zur Vorsicht wegen methodischer Herausforderungen und Sicherheitsfragen. Die politische Rückendeckung könnte den Sektor aus der Nische holen, doch Anleger sollten Qualitätsrisiken und regulatorische Hürden berücksichtigen.
  • Im Würgegriff: Unicredit zieht die Schlinge um die Commerzbank
    Unicredit hat seine Beteiligung an der Commerzbank schrittweise erhöht und plant die Übernahme mit einer kürzlich genehmigten Kapitalmaßnahme. Andrea Orcel setzt auf Kostensynergien und sieht deutliches Potenzial in der Commerzbank, auch wenn Wachstumssynergien begrenzt erscheinen. Analysten bewerten Unicredit mehrheitlich positiv und sehen die Aktie als Kauf, während die Angebotsprämie aus Sicht vieler Aktionäre unattraktiv bleibt. Politische Eingriffe und regulatorische Schranken können den Zeitplan und Umfang der Integration beeinflussen.
  • Chartsignal der Woche: Wette der Woche – Fielmann
    Der Dax durchlief seit Jahresbeginn mehrere Richtungswechsel und bildete ein Doppel-Boden-Muster mit erster Unterstützung bei rund 24 000 Punkten. Technische Analysten sehen bei einem Durchbruch über 24 800 Punkten weiteres Aufwärtspotenzial bis zum bisherigen Allzeithoch. Die Aktie des Augenoptikers Fielmann wird als Wachstumswert mit attraktivem Kursziel genannt, da Unternehmensstrategien wie Digitalisierung und internationale Expansion Wachstum bringen sollen. Risikobereite Anleger können auf Ausbrüche setzen, sollten aber Stopps zur Gewinnsicherung disziplinieren.
  • Dividendenstrategien – altbewährt, aber neu gedacht
    Benjamin Graham betrachtete Dividenden als Ausdruck finanzieller Solidität und die sogenannten Dividend Aristocrats galten lange als verlässliche Einkommensquellen. Viele etablierte Dividendenzahler stehen jedoch durch Disruption, Regulierung oder veränderte Marktbedingungen unter Druck. Moderne Strategien kombinieren Dividendenrendite mit Stabilitäts- und Qualitätsmerkmalen wie geringer Volatilität, hoher Eigenkapitalrendite und moderater Verschuldung. Solche Portfolios liefern laufende Erträge und reagieren in volatilen Phasen weniger stark auf Kursschwankungen.
  • Tabakaktien geht die Puste nicht aus – Ein Laster mit Potenzial
    Philip Morris verzeichnete im ersten Quartal 2026 einen Nettoumsatzanstieg von 24,7 Prozent und treibt den Ausbau rauchfreier Produkte wie Iqos voran. British American Tobacco erweitert sein Portfolio um E-Zigaretten, Tabakerhitzer und Nikotinbeutel und profitiert von einer starken Position in China. Japan Tobacco verkauft seine Produkte in rund 120 Ländern, bietet hohe Dividendenrenditen und hat mit Tabakerhitzern wie ‚Ploom‘ ein eigenes rauchfreies Segment etabliert. Anleger sehen in Tabakaktien trotz regulatorischer Unsicherheiten wegen hoher Dividendenrenditen und defensiver Portfolioeigenschaften weiterhin Interesse.
  • (Interview) Nachhaltigkeit ist Zukunft – kein Verzicht
    Verena Kienel betont, dass Nachhaltigkeit kein Nice-to-have, sondern gutes Risikomanagement ist. Viele nachhaltige Fonds litten zuletzt unter dem starken Anstieg klassischer Energie- und Rüstungswerte, weil diese Sektoren in vielen Ausschlussportfolios fehlen. Ökoworld setzt auf Transformation und hat einen Fonds aufgelegt, der in Dekarbonisierungsgewinner wie Stahlumbauer investiert. Anleger sollten Ausschlusskriterien definieren und auf die konkrete Umsetzung, Messbarkeit und Anbieter-Strategie achten.
  • Renk Group: Eine Aktie in der Findungsphase
    Renk fertigt Getriebe für Militärfahrzeuge, Marineschiffe und Gleitlager und steigerte den Umsatz 2025 auf 1,366 Milliarden Euro. Renk erhöhte zum Ende 2025 den Auftragsbestand auf 6,7 Milliarden Euro und verzeichnete im ersten Quartal 2026 einen Rekordauftrags Eingang von 585 Millionen Euro. Das Unternehmen plant Investitionen in den USA und Erweiterungen im Stammwerk Augsburg, um Lieferengpässe und Exportrestriktionen zu adressieren. Trotz Kursrückgangs bewertet die Analyse die Aktie auf aktuellem Niveau weiterhin als attraktives Rüstungsinvestment aufgrund hoher Nachfrage, Aftermarket-Erlöse und hoher Markteintrittsbarrieren.
  • Käufe Verkäufe
    Die Watchlists der Finanzen100-Nutzer zeigen verstärkt Interesse an Speicherherstellern wie SK Hynix und Micron sowie an Halbleiterunternehmen wie Western Digital und Sandisk. AXT, ein Hersteller von Hochleistungs-Wafern, erzielte die höchste 52-Wochen-Performance und führt die Top-Performer-Liste an. Neben Tech-Titeln schafft es mit der Allianz eine nicht-technische Aktie in die Musterdepots der Nutzer, was die Diversität der Anlegerinteressen unterstreicht.
  • Duo mit Stil und Rendite
    Inditex steuert Kollektionen und Lagerbestände straff, vergrößert Verkaufsflächen und erzielte hohe Bruttogewinne sowie eine operative Marge deutlich über der Konkurrenz. OVS wandelte sich unter Stefano Beraldo seit 2014 von einer Billigkette zu einer wachstumsstarken Modefirma mit Designerkooperationen, Onlineausbau und deutlich gestiegenen Margen. Beide Unternehmen profitieren von robusten Bilanzen, Profitabilitätsvorteilen und gezielten Investitionen in Logistik und Ladenkonzepte. Kursrücksetzer bieten aus Sicht des Beitrags Einstiegschancen in qualitativ starke Modeaktien.
  • China strebt konsequent nach einer starken Währung
    CIPS, das Cross-Border-Interbank-Payment-System, verzeichnete im März tägliche Transaktionen von rund 920 Milliarden Yuan und erreichte Anfang April zeitweise über 1,2 Billionen Yuan. Das mBridge-Projekt für digitale Währungen zeigt ebenfalls steigende Aktivität, wobei der E-CNY einen Großteil der Transaktionen ausmacht. Niedrige Zinssätze in China und Initiativen wie Dim-Sum- und Panda-Anleihen machen den Yuan für Handelsfinanzierungen und Staatsanleihen attraktiver. Experten sehen in der verstärkten Nutzung chinesischer Zahlungsinfrastruktur eine Chance, die Abhängigkeit vom US-Dollar zu reduzieren, auch wenn ein vollständiger Ersatz des Dollars nicht erforderlich ist.
  • Neues Wirtschafts­wunder möglich? – Deutschland braucht den Strukturwandel
    Das Standortradar 2025/26 von Argon & Co. und ESCP zeigt, dass regulatorische Belastungen mit 36 Prozent den größten Druck auf deutsche Unternehmen ausüben. Die Automobil- und Chemieindustrien verlieren Dynamik, während hohe Lohn- und Energiekosten die internationale Wettbewerbsfähigkeit schmälern. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung fielen auf 4,2 Prozent des Umsatzes, die Patentaktivität stagniert und die Innovationskraft schwächt sich ab. SAP, Nemetschek, Siemens und BASF werden als Beispiele genannt, die den Wandel proaktiv gestalten und von einer Verknüpfung von Industriekompetenz mit digitalen Technologien profitieren könnten.
  • Damit das Beste erst noch kommen kann
    Die Riester-Rente wird durch die Reform 2026 für Neuverträge abgeschafft, Bestandsverträge bleiben jedoch durch Bestandsschutz geschützt. ServiceValue befragte über 3000 Versicherte zu 35 Anbietern privater Altersvorsorge und untersuchte Beratung, Produktangebot und Preis-Leistung. Neun von zehn Befragten fühlen sich weiterhin gut aufgehoben, und zwölf Anbieter erreichten die Bewertung ‚Sehr Gut‘ in der Gesamtwertung. Die Studie empfiehlt, Vorsorgepläne an persönlichen Ausschlusskriterien auszurichten und auf Beraterqualität, Produktflexibilität sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis zu achten.
  • Fairster Vollversicherer
    ServiceValue untersuchte 38 Vollversicherer anhand von 24 Merkmalen in fünf Fairness-Kategorien und wertete rund 3094 Kundenurteile aus. Sechs Versicherer erhielten in allen Testfeldern die Note ‚Sehr Gut‘, darunter Allianz, HUK-COBURG und LVM. R+V und Württembergische gehören in der Langzeitbetrachtung seit fünf Jahren zu den Spitzenreitern; insgesamt hat sich die Spreizung zwischen Top- und Schwächeren vergrößert. Kunden loben insbesondere Preis-Leistungs-Verhältnis und Produktqualität, sehen aber Verbesserungsbedarf bei Bestandskundenpflege und Treueprogrammen.
  • Dax – Müde Reaktion
    Der Handel in Frankfurt zeigte sich ruhig und weitgehend ereignislos, wobei der Dax nach dem EZB-Zinsentscheid nur leichte Verluste verzeichnete. Die anhaltende Zurückhaltung verhinderte, dass die gute Stimmung an den US-Märkten voll auf den Dax überschwappte. Die Debatte über mögliche neue US-Zölle gegenüber der EU beeinflusste die Autoaktien negativ. Anleger bleiben vorsichtig, während makroökonomische und geopolitische Faktoren weiter für Unsicherheit sorgen.
  • S&P 500 – Konzerne liefern ab
    US-Konzerne übertrafen in großer Zahl die Analystenerwartungen, was dem S&P 500 Auftrieb gab. Technologiewerte wie Intel und Alphabet gehörten zu den großen Kursgewinnern nach starken Zahlen. Die überraschend robusten Unternehmenskennzahlen stärkten die Marktstimmung trotz geopolitischer Spannungen. Anleger belohnen vor allem Unternehmen mit deutlichen Margen- und Gewinnüberraschungen.
  • Rheinmetall – Kurze Wachstumspause
    Rheinmetall steigerte die Erlöse im ersten Quartal um 7,7 Prozent, blieb damit jedoch hinter den Markterwartungen zurück. Das Unternehmen erwartet weiterhin für das Gesamtjahr ein starkes Umsatzwachstum von 40 bis 45 Prozent. Investoren zeigten sich trotz des moderateren Quartalstempos optimistisch, da Margenausbau und Auftragslage positiv beurteilt werden. Der Konzern sieht gute Perspektiven für weitere Margenverbesserungen und Wachstum in den kommenden Quartalen.
  • Thyssenkrupp – Der Aufzug ist weg
    Kone bietet 29,4 Milliarden Euro für TK Elevator und würde damit zum globalen Marktführer aufsteigen. Die bisherigen TK-Investoren erhalten eine Kombination aus Barzahlung und Kone-Aktien. Die Übernahme muss noch kartellrechtlich genehmigt werden, weshalb Unsicherheit über den Abschluss verbleibt. Für Thyssenkrupp bedeutet der Deal, dass die einstige Aufzugssparte endgültig in fremder Hand landet, was Auswirkungen auf die Konzernstruktur haben kann.
  • Adidas – Hoffnung auf die WM
    Adidas steigerte den Umsatz im ersten Quartal um 14 Prozent und erhöhte das Betriebsergebnis deutlich auf 705 Millionen Euro. Das Unternehmen profitierte von straffer Kollektionsteuerung und stabiler Nachfrage trotz geopolitischer und währungstechnischer Gegenwinde. Anleger setzen Hoffnungen auf zusätzlichen Umsatzschub durch die bevorstehende Fußball-WM. Mutige Investoren sehen beim aktuellen Kursrücksetzer attraktive Einstiegskurse zur Erholung.
  • Wacker Chemie – Guter Jahresstart
    Wacker Chemie verzeichnete im ersten Quartal einen Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr, zugleich aber eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorquartal. Das Ebitda stieg dank Kosteneinsparungen und vorgezogenen Kundenbestellungen deutlich auf 173 Millionen Euro. Das Management meldet eine anhaltende Aufwärtsdynamik, die sich in den Quartalskennzahlen widerspiegelt. Anleger sehen darin Hinweise auf eine Stabilisierung und nutzen Rücksetzer als Einstiegschance.
  • Elmos Semiconductor – Prognose erhöht
    Elmos meldete für das erste Quartal ein Umsatzplus von 25 Prozent auf 152,5 Millionen Euro und eine Gewinnsteigerung von rund 40 Prozent beim Ebit. Das Management hob daraufhin die Jahresprognose an und erwartet nun ein Umsatzwachstum von rund zwölf Prozent. Die Aktie legte stark zu, während Analysten ihre Kursziele nachziehen. Anleger werden zu Rücksetzern als Kaufgelegenheiten ermutigt, da die operative Entwicklung überzeugt.
  • CSG – Schwerwiegende Vorwürfe
    Der Leerverkäufer Hunterbrook Capital erhebt gegen CSG schwerwiegende Vorwürfe, darunter falsche Angaben zu Produktionskapazitäten und nicht unterzeichnete Lieferverträge. Diese Anschuldigungen lösten einen deutlichen Kursrückgang und hohe Skepsis unter Investoren aus. CSG weist die Vorwürfe zurück, doch die Unsicherheit bleibt und belastet die Bewertung erheblich. Analysten und Marktteilnehmer raten angesichts der Vorwürfe zu Vorsicht und Abstand vom Papier, bis Klarheit geschaffen ist.
  • eBay – Das große Gamestop-Spiel
    Gamestop hat ein Übernahmeangebot für eBay in Höhe von rund 56 Milliarden Dollar vorgelegt, das aus Barzahlung und Aktien bestehen soll. Die eBay-Aktie stieg, liegt jedoch weiterhin unter dem Angebotspreis, was Zweifel an der Finanzierbarkeit des Deals nährt. Marktteilnehmer sind skeptisch, ob Gamestop den Kauf stemmen oder durchbringen kann. Anleger reagieren geteilt: Risikofreudige warten auf eine mögliche Annahme, vorsichtige Investoren nutzen die Gelegenheit zum Verkauf.
  • Palantir – Aktie bleibt volatil
    Palantir steigert den Umsatz im ersten Quartal um 85 Prozent auf 1,63 Milliarden US-Dollar und meldet einen stark erhöhten Gewinn von 871 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen hob seine Jahresprognose an, nachdem sich die operative Dynamik deutlich verbesserte. Trotz der starken operativen Zahlen bleibt die Aktie volatil, weil die Bewertung bereits hoch ist und Anleger sehr hohe Erwartungen haben. Kurzfristig dürfte die Kursentwicklung daher weiterhin von Nachrichten und Erwartungen geprägt bleiben.
  • Eli Lilly – Starke Zahlen
    Eli Lilly meldet für Q1 ein Umsatzplus von 56 Prozent auf 19,8 Milliarden Dollar und einen mehr als zweifachen Anstieg des bereinigten Gewinns auf 7,4 Milliarden Dollar. Die Nachfrage nach Lillys Medikamenten zur Gewichtsreduktion trägt maßgeblich zu diesem starken Ergebnis bei. Analysten sehen weiterhin Kurspotenzial, obwohl die Bewertung hoch ist. Anleger bewerten Lilly deshalb als wachstumsstarken Value-Wert mit attraktivem mittelfristigem Aufwärtspotenzial.
  • Vaneck Space Innovators ETF – Wettkampf ums All
    Der Vaneck Space Innovators ETF bietet Anlegern Zugang zu globalen Unternehmen der Raumfahrtindustrie und filtert Titel nach ESG-Kriterien. Raumfahrttechnologien haben sich seit den 1980er-Jahren von staatlicher Domäne zu einem schnell wachsenden kommerziellen Sektor entwickelt. Der ETF bildet den MVIS Global Space Industry ESG-Index physisch ab und thesauriert Erträge. Die jährlichen Kosten betragen 0,55 Prozent, womit das Produkt breit gestreuten Zugang zu Weltraum-Innovationen bietet.
  • Bericht zur US-Wirtschaft......und zur Weltökonomie
    Katherina Reiche warnt, dass die Folgen des Iran-Kriegs und der gestiegene Ölpreis den zarten Aufschwung in Deutschland zunichte machen. Die Handelsbilanz und die Industrieproduktion für März stehen heute zur Veröffentlichung. Viele US-Unternehmen behaupten sich laut Quartalszahlen offenbar erfolgreich im schwierigen geopolitischen Umfeld, während die Börsen auf vorläufige März-Daten zum US-Arbeitsmarkt, Verbrauchervertrauen und zu Lagerbeständen warten. IWF und Weltbank stellen auf ihrer Frühjahrstagung Themen wie Inflation, Finanzsektor-Solidität, Klimawandel und Unterstützung der Ukraine auf die Agenda.
  • Blockchain-Aktien-ETFs rücken zunehmend in den Fokus von Investoren
    Blockchain-Aktien-ETFs verzeichneten im April Nettozuflüsse von 576 Millionen Dollar und erreichen damit ein Niveau wie zuletzt im Februar 2021. Das investierbare Universum umfasst Bitcoin-Miner, Handelsplattformen für digitale Vermögenswerte, Zahlungsdienstleister sowie Infrastruktur-Anbieter und bietet Anlegern breiten Zugang zum Krypto-Ökosystem. Coinshares nennt regulatorische Klarheit, KI-Synergien und Investitionen in Rechenzentren als strukturelle Treiber, die die ETFs stützen. Historisch zeigten Blockchain-Aktien eine geringere Korrelation zu traditionellen Indizes und oft höhere Widerstandsfähigkeit als Bitcoin in volatilen oder geopolitisch angespannten Phasen.
  • (DAS GELD-GESPRÄCH) 'Sparen war für mich eine Überlebensstrategie'
    Der Sohn eines arbeitslos gewordenen Vaters sparte als Kind alles und machte Sparen zur Überlebensstrategie. Der Gesprächspartner nennt Integrität, Verbindlichkeit und Loyalität als Werte, die die besondere Energie zwischen Menschen erzeugen. Der Gesprächspartner gönnt sich nach guten Leistungen einen Tag ohne Leistungsdruck, bevorzugt im Spa oder in der Nähe von geliebten Menschen. Der Ratschlag des Gesprächspartners lautet, stärker am Verdienen zu arbeiten, weil Einkommen kein Limit habe, Ausgaben aber schon.
  • In Europa zählen die Dividenden
    Investoren verschoben im vergangenen und laufenden Jahr große Geldsummen aus US-Aktien in europäische Aktien und Fonds. Franklin Templeton weist auf strukturelle Bremsen wie fehlende KI-Champions, rigide Arbeitsmärkte und demografischen Gegenwind hin. Europäische Firmen zahlen hohe Dividenden, die laut Templeton 41 Prozent der langfristigen Gesamtrendite in Europa ausmachen, während US-Konzerne nur 15 Prozent liefern. Analysten nennen als attraktive Dividendenrenditen Italien (5,0 Prozent), Norwegen (4,6 Prozent), Spanien (4,2 Prozent) sowie Deutschland und Schweiz (je 3,0 Prozent).
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