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Ausgabe 006/2026
Aktuelle Ausgabe

Putins Kriegswirtschaft: Propaganda und Realität
Russlands Wirtschaft leidet sehr wohl unter westlichen Sanktionen – doch die waren von Anfang an inkonsequent und zögerlich umgesetzt, ähnlich wie die Waffenlieferungen an die Ukraine. Die Behauptung des Kremls, Sanktionen hätten kaum Wirkung, ist Propaganda. Der Preis für dieses westliche Zögern wurde von ukrainischen Soldat:innen und Zivilist:innen mit ihrem Leben bezahlt.

Der Genozid-Vorwurf gegen Israel und die deutsche Verantwortung
Von den zahlreichen Kriegs- und Krisenbrennpunkten der Gegenwart, von der Ukraine über Iran bis zum Sudan, erregt wohl keiner so sehr die Gemüter wie der Israel-Palästina-Konflikt. Und fast immer taucht dabei der Vorwurf des »Genozids« gegenüber Israel auf.

In der aktuellen Ausgabe von Blätter für deutsche und internationale Politik

Ausgabe 005/2026

Kanzler ohne Konzept: Ein Jahr Friedrich Merz
Man will es kaum glauben, aber am 6. Mai ist es gerade einmal ein Jahr her, dass Friedrich Merz zum Bundeskanzler gewählt und anschließend samt seiner Ministerinnen und Minister vereidigt wurde. Offensichtlich gilt hier der alte, Lenin zugeschriebene Satz: »Es gibt Jahrzehnte, in denen nichts passiert, und Wochen, in denen Jahrzehnte passieren.« Albrecht von Lucke über ein Jahr Friedrich Merz.

Rechts, weiblich – und frei?
Mit dem weltweiten Aufstieg der autoritären Rechten vollzieht sich in vielen Gesellschaften eine antifeministische und antidemokratische Wende. Rechtskonservative und rechtsextreme Frauen und ihre Erzählung von einer »konservativen Weiblichkeit« leisten dazu ihren Beitrag. Von Antje Schrupp

Ausgabe 004/2026

Wie Trump die Macht der USA verspielt
Robert Kagan skizziert die absehbaren kriegerischen Folgen einer durch Trump zerstörten amerikanischen Ordnung – und deren hohe Kosten für die USA selbst.

Iran: Krieg ohne Recht und Ziel
Den unkalkulierbaren Folgen des Irankriegs für die Region wie für die internationale Ordnung widmen sich Dalia Dassa Kaye sowie Nicole Deitelhoff.

Ausgabe 003/2026

Wahljahr 2026: Der Start entscheidet
Der Artikel analysiert das deutsche Wahljahr 2026 als Wendepunkt. Albrecht von Lucke beschreibt den Kampf der FDP ums politische Überleben bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Gleichzeitig wird der Aufstieg der AfD, besonders in den neuen Bundesländern, als zentrale Herausforderung für das etablierte Parteiensystem thematisiert. Die Wahlen im Südwesten gelten als Indikator für die Radikalisierung des Bürgertums und die Zukunft von CDU und Grünen.

Die Verteidigung der Vernunft
Der Text beschreibt, wie globaler Rechtspopulismus, der sich zum Rechtsradikalismus verhärtet, die demokratische Vernunft gezielt zerstört. Diese Bewegung nutzt Irrationalität und Wahn, um den auf Argumenten basierenden Diskurs zu untergraben und ihre Anhänger zu radikalisieren. Als Gegenstrategie wird kein Linkspopulismus empfohlen, sondern ein radikaler Linksliberalismus, der die Verteidigung von liberaler Offenheit mit dem entschlossenen Kampf für soziale Gerechtigkeit verbindet, um die Demokratie zu schützen.

In Ausgabe 003/2026 von Blätter für deutsche und internationale Politik

Ausgabe 002/2026

Folgen des US-Militärschlags in Venezuela
Ferdinand Muggenthaler analysiert die Auswirkungen des US-Militäreinsatzes in Venezuela auf Lateinamerika. Er fragt, wie weit Trumps imperiale Ambitionen reichen und welche politischen Grenzen sich ihm auf dem Kontinent entgegenstellen.

Neue imperiale Weltordnung
Steffen Vogel und Ulrich Menzel zeichnen ein Bild der globalen Rivalität: Nach vier Jahren russischer Invasion in der Ukraine konkurrieren USA, Russland und China als „Trio infernale“ um geopolitische Vorherrschaft und formen ein neues imperialistisches Zeitalter.

Ausgabe 001/2026


Ausgabe 012/2025


Ausgabe 011/2025


In Ausgabe 011/2025 von Blätter für deutsche und internationale Politik

Ausgabe 010/2025


Ausgabe 009/2025


Ausgabe 008/2025


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Porträt von Blätter für deutsche und internationale Politik

Forum für aktuelle wissenschaftliche und politische Diskussionen. Mit den Herausgebern Jürgen Habermas, Norman Birnbaum, Rudolf Hickel und Peter Bofinger. Monatlich erscheinendes Magazin im Zeitschriftenformat.
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006/2026
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Putins Kriegswirtschaft: Propaganda und Realität
Russlands Wirtschaft leidet sehr wohl unter westlichen Sanktionen – doch die waren von Anfang an inkonsequent und zögerlich umgesetzt, ähnlich wie die Waffenlieferungen an die Ukraine. Die Behauptung des Kremls, Sanktionen hätten kaum Wirkung, ist Propaganda. Der Preis für dieses westliche Zögern wurde von ukrainischen Soldat:innen und Zivilist:innen mit ihrem Leben bezahlt.

Der Genozid-Vorwurf gegen Israel und die deutsche Verantwortung
Von den zahlreichen Kriegs- und Krisenbrennpunkten der Gegenwart, von der Ukraine über Iran bis zum Sudan, erregt wohl keiner so sehr die Gemüter wie der Israel-Palästina-Konflikt. Und fast immer taucht dabei der Vorwurf des »Genozids« gegenüber Israel auf.

Inhaltsverzeichnis
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005/2026

Kanzler ohne Konzept: Ein Jahr Friedrich Merz
Man will es kaum glauben, aber am 6. Mai ist es gerade einmal ein Jahr her, dass Friedrich Merz zum Bundeskanzler gewählt und anschließend samt seiner Ministerinnen und Minister vereidigt wurde. Offensichtlich gilt hier der alte, Lenin zugeschriebene Satz: »Es gibt Jahrzehnte, in denen nichts passiert, und Wochen, in denen Jahrzehnte passieren.« Albrecht von Lucke über ein Jahr Friedrich Merz.

Rechts, weiblich – und frei?
Mit dem weltweiten Aufstieg der autoritären Rechten vollzieht sich in vielen Gesellschaften eine antifeministische und antidemokratische Wende. Rechtskonservative und rechtsextreme Frauen und ihre Erzählung von einer »konservativen Weiblichkeit« leisten dazu ihren Beitrag. Von Antje Schrupp

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004/2026

Wie Trump die Macht der USA verspielt
Robert Kagan skizziert die absehbaren kriegerischen Folgen einer durch Trump zerstörten amerikanischen Ordnung – und deren hohe Kosten für die USA selbst.

Iran: Krieg ohne Recht und Ziel
Den unkalkulierbaren Folgen des Irankriegs für die Region wie für die internationale Ordnung widmen sich Dalia Dassa Kaye sowie Nicole Deitelhoff.

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003/2026

Wahljahr 2026: Der Start entscheidet
Der Artikel analysiert das deutsche Wahljahr 2026 als Wendepunkt. Albrecht von Lucke beschreibt den Kampf der FDP ums politische Überleben bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Gleichzeitig wird der Aufstieg der AfD, besonders in den neuen Bundesländern, als zentrale Herausforderung für das etablierte Parteiensystem thematisiert. Die Wahlen im Südwesten gelten als Indikator für die Radikalisierung des Bürgertums und die Zukunft von CDU und Grünen.

Die Verteidigung der Vernunft
Der Text beschreibt, wie globaler Rechtspopulismus, der sich zum Rechtsradikalismus verhärtet, die demokratische Vernunft gezielt zerstört. Diese Bewegung nutzt Irrationalität und Wahn, um den auf Argumenten basierenden Diskurs zu untergraben und ihre Anhänger zu radikalisieren. Als Gegenstrategie wird kein Linkspopulismus empfohlen, sondern ein radikaler Linksliberalismus, der die Verteidigung von liberaler Offenheit mit dem entschlossenen Kampf für soziale Gerechtigkeit verbindet, um die Demokratie zu schützen.

Inhaltsverzeichnis
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002/2026

Folgen des US-Militärschlags in Venezuela
Ferdinand Muggenthaler analysiert die Auswirkungen des US-Militäreinsatzes in Venezuela auf Lateinamerika. Er fragt, wie weit Trumps imperiale Ambitionen reichen und welche politischen Grenzen sich ihm auf dem Kontinent entgegenstellen.

Neue imperiale Weltordnung
Steffen Vogel und Ulrich Menzel zeichnen ein Bild der globalen Rivalität: Nach vier Jahren russischer Invasion in der Ukraine konkurrieren USA, Russland und China als „Trio infernale“ um geopolitische Vorherrschaft und formen ein neues imperialistisches Zeitalter.

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001/2026


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012/2025


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In der aktuellen Ausgabe von Blätter für deutsche und internationale Politik

  • Putins Kriegswirtschaft: Propaganda und Realität
    Russlands Wirtschaft leidet sehr wohl unter westlichen Sanktionen – doch die waren von Anfang an inkonsequent und zögerlich umgesetzt, ähnlich wie die Waffenlieferungen an die Ukraine. Die Behauptung des Kremls, Sanktionen hätten kaum Wirkung, ist Propaganda. Der Preis für dieses westliche Zögern wurde von ukrainischen Soldat:innen und Zivilist:innen mit ihrem Leben bezahlt.
  • Der Genozid-Vorwurf gegen Israel und die deutsche Verantwortung
    Von den zahlreichen Kriegs- und Krisenbrennpunkten der Gegenwart, von der Ukraine über Iran bis zum Sudan, erregt wohl keiner so sehr die Gemüter wie der Israel-Palästina-Konflikt. Und fast immer taucht dabei der Vorwurf des »Genozids« gegenüber Israel auf.
  • Gesundheitsreform: Die Zeche zahlen die Bedürftigsten
    »Historisch« und eine »große Kraftanstrengung«, nannte es Friedrich Merz Ende April unmittelbar nach der Kabinettsklausur, als er mit Gesundheitsministerin Nina Warken die Reform der Gesetzlichen Krankenkasse vorstellte. Gemessen an Warkens Augenpartie stimmt zumindest letzteres für sie.
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