Asylmagazin Abo

Ausgabe 006/2026
Aktuelle Ausgabe

Der gesicherte Lebensunterhalt als Erteilungsvoraussetzung für Aufenthaltstitel
Der gesicherte Lebensunterhalt ist Voraussetzung für die Erteilung von Aufenthaltstiteln. Zuständige Behörden prüfen daher das Einkommen, das Vermögen und die Nachweise. Wenn entsprechende Nachweise nicht (mehr) vozuweisen sind, führen dies zu weiteren Auflagen oder einer Ablehnung der Sicherung.

Abschiebungsandrohung ins Herkunftsland trotz Schutzgewährung in anderem EU-Staat
Das Bundesverwaltungsgericht entschied, dass Ausländer:innen trotz internationalem Schutz in einem anderen EU-Staat die Abschiebung ins Herkunftsland angedroht werden darf. Die Schutzgewährung in einem anderen EU-Mitgliedstaat hindert die Abschiebung nicht, wenn keine Verfolgung aus dem Herkunftsland besteht. Weitergewanderte Flüchtlinge können beim Asylantrag in Deutschland ihren Schutzstatus verlieren.

Ausgabe 004/2026

Themenschwerpunkt Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems
Das aktuelle Asylmagazin widmet sich schwerpunktmäßig der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS). Es bietet einen Überblick über zentrale Neuerungen und deren Umsetzung in Deutschland, beleuchtet die Bedeutung der Resettlement-Verordnung sowie Fragen der Asylverfahrensberatung. Insgesamt werden rechtliche Entwicklungen und praktische Auswirkungen für das Asylsystem fundiert und sachlich eingeordnet.

Aktuelle Entscheidungspraxis des BAMF und der Gerichte zu Afghanistan
Ozan Atas u. a. analysieren die aktuelle Entscheidungspraxis des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und der Verwaltungsgerichte zu Asylverfahren mit Bezug zu Afghanistan. Im Mittelpunkt stehen Entwicklungen bei der Bewertung der Sicherheitslage, rechtliche Maßstäbe sowie deren Auswirkungen auf die Gewährung von Schutz und die behördliche sowie gerichtliche Praxis.

Ausgabe 003/2026

Manuel Armbruster und Laura Hülb: Aktuelle Probleme bei der Übergangsregelung des Chancen-Aufenthaltsrechts
Autor:innen analysieren Auslegung und Anwendung der Übergangsvorschriften, beleuchten typische Fallkonstellationen und zeigen, wo Unsicherheiten für Behörden, Anwält:in und betroffene Schutzsuchende entstehen. Im Fokus stehen Fragen zu Fristen, Voraufenthaltszeiten, Ausschlussgründen und zur Verzahnung mit anderen Aufenthaltstiteln sowie Hinweise auf offene Rechtsfragen und Handlungsbedarf in Praxis und Gesetzgebung.

Themenschwerpunkt Afghanistan: Thomas Ruttig zur politischen und humanitären Lage im Land, Inken Steinhauer zur Schutzgewährung in der Entscheidungspraxis
Der Beitrag beschreibt die aktuelle Machtkonstellation, Menschenrechtslage und Versorgungssituation in Afghanistan und ordnet sie asyl- und abschiebungsrelevanten Kriterien zu. Ergänzend werden Tendenzen in der deutschen Behörden- und Gerichtspraxis aufgezeigt: Anerkennungschancen, typische Argumentationsmuster, Unterschiede zwischen Bundesländern und die Bedeutung neuer Lageberichte für die Bewertung individueller Gefahren.

Ausgabe 001/2026



Ausgabe 009/2025


In Ausgabe 009/2025 von Asylmagazin

Ausgabe 007/2025


In Ausgabe 007/2025 von Asylmagazin

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Porträt von Asylmagazin

Das Asylmagazin ist eine der maßgeblichen Zeitschriften für das Flüchtlings- und Migrationsrecht im deutschsprachigen Raum. Es wird vom Informationsverbund Asyl und Migration herausgegeben, erscheint neun Mal im Jahr und bringt:

  • Nachrichten mit den neuesten flüchtlings- und migrationspolitischen Entwicklungen im In- und Ausland
  • Beiträge von Expertinnen und Experten über rechtliche Grundlagen und Probleme der Flüchtlings- und Migrationsberatung
  • Ländermaterialien über die asyl- und migrationspolitische Situation in verschiedenen Staaten
  • aktuelle Gerichtsentscheidungen zum Aufenthalts-, Asyl-, Staatsangehörigkeits- und Sozialrecht
  • sowie zahlreiche Hinweise zu neuen Arbeitshilfen, Broschüren, Stellungnahmen und Statistiken

Das Magazin bietet damit in konzentrierter Form die wesentlichen Informationen zum Flüchtlings- und Migrationsrecht. Zu komplexen Themen erscheinen außerdem zusätzliche Sonderhefte.
Bitte beachten Sie, daß das Abo für ein Kalenderjahr gilt und nur für ein volles Jahr geliefert werden kann.
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006/2026
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Der gesicherte Lebensunterhalt als Erteilungsvoraussetzung für Aufenthaltstitel
Der gesicherte Lebensunterhalt ist Voraussetzung für die Erteilung von Aufenthaltstiteln. Zuständige Behörden prüfen daher das Einkommen, das Vermögen und die Nachweise. Wenn entsprechende Nachweise nicht (mehr) vozuweisen sind, führen dies zu weiteren Auflagen oder einer Ablehnung der Sicherung.

Abschiebungsandrohung ins Herkunftsland trotz Schutzgewährung in anderem EU-Staat
Das Bundesverwaltungsgericht entschied, dass Ausländer:innen trotz internationalem Schutz in einem anderen EU-Staat die Abschiebung ins Herkunftsland angedroht werden darf. Die Schutzgewährung in einem anderen EU-Mitgliedstaat hindert die Abschiebung nicht, wenn keine Verfolgung aus dem Herkunftsland besteht. Weitergewanderte Flüchtlinge können beim Asylantrag in Deutschland ihren Schutzstatus verlieren.

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004/2026

Themenschwerpunkt Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems
Das aktuelle Asylmagazin widmet sich schwerpunktmäßig der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS). Es bietet einen Überblick über zentrale Neuerungen und deren Umsetzung in Deutschland, beleuchtet die Bedeutung der Resettlement-Verordnung sowie Fragen der Asylverfahrensberatung. Insgesamt werden rechtliche Entwicklungen und praktische Auswirkungen für das Asylsystem fundiert und sachlich eingeordnet.

Aktuelle Entscheidungspraxis des BAMF und der Gerichte zu Afghanistan
Ozan Atas u. a. analysieren die aktuelle Entscheidungspraxis des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und der Verwaltungsgerichte zu Asylverfahren mit Bezug zu Afghanistan. Im Mittelpunkt stehen Entwicklungen bei der Bewertung der Sicherheitslage, rechtliche Maßstäbe sowie deren Auswirkungen auf die Gewährung von Schutz und die behördliche sowie gerichtliche Praxis.

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003/2026

Manuel Armbruster und Laura Hülb: Aktuelle Probleme bei der Übergangsregelung des Chancen-Aufenthaltsrechts
Autor:innen analysieren Auslegung und Anwendung der Übergangsvorschriften, beleuchten typische Fallkonstellationen und zeigen, wo Unsicherheiten für Behörden, Anwält:in und betroffene Schutzsuchende entstehen. Im Fokus stehen Fragen zu Fristen, Voraufenthaltszeiten, Ausschlussgründen und zur Verzahnung mit anderen Aufenthaltstiteln sowie Hinweise auf offene Rechtsfragen und Handlungsbedarf in Praxis und Gesetzgebung.

Themenschwerpunkt Afghanistan: Thomas Ruttig zur politischen und humanitären Lage im Land, Inken Steinhauer zur Schutzgewährung in der Entscheidungspraxis
Der Beitrag beschreibt die aktuelle Machtkonstellation, Menschenrechtslage und Versorgungssituation in Afghanistan und ordnet sie asyl- und abschiebungsrelevanten Kriterien zu. Ergänzend werden Tendenzen in der deutschen Behörden- und Gerichtspraxis aufgezeigt: Anerkennungschancen, typische Argumentationsmuster, Unterschiede zwischen Bundesländern und die Bedeutung neuer Lageberichte für die Bewertung individueller Gefahren.

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  • Beiträge von Expertinnen und Experten über rechtliche Grundlagen und Probleme der Flüchtlings- und Migrationsberatung
  • Ländermaterialien über die asyl- und migrationspolitische Situation in verschiedenen Staaten
  • aktuelle Gerichtsentscheidungen zum Aufenthalts-, Asyl-, Staatsangehörigkeits- und Sozialrecht
  • sowie zahlreiche Hinweise zu neuen Arbeitshilfen, Broschüren, Stellungnahmen und Statistiken

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In der aktuellen Ausgabe von Asylmagazin

  • Der gesicherte Lebensunterhalt als Erteilungsvoraussetzung für Aufenthaltstitel
    Der gesicherte Lebensunterhalt ist Voraussetzung für die Erteilung von Aufenthaltstiteln. Zuständige Behörden prüfen daher das Einkommen, das Vermögen und die Nachweise. Wenn entsprechende Nachweise nicht (mehr) vozuweisen sind, führen dies zu weiteren Auflagen oder einer Ablehnung der Sicherung.
  • Abschiebungsandrohung ins Herkunftsland trotz Schutzgewährung in anderem EU-Staat
    Das Bundesverwaltungsgericht entschied, dass Ausländer:innen trotz internationalem Schutz in einem anderen EU-Staat die Abschiebung ins Herkunftsland angedroht werden darf. Die Schutzgewährung in einem anderen EU-Mitgliedstaat hindert die Abschiebung nicht, wenn keine Verfolgung aus dem Herkunftsland besteht. Weitergewanderte Flüchtlinge können beim Asylantrag in Deutschland ihren Schutzstatus verlieren.
  • VG Dresden: Zur Menschenrechtslage in Venezuela
    Die Entscheidung des Verrwaltungsgerichts Dresden behandelt die asylrechtliche Bewertung der Lage in Venezuela. Trotz fehlender individueller Verfolgung kann wegen der schweren wirtschaftlichen und humanitären Krise ein Abschiebungsverbot nach § 60 Abs. 5 AufenthG in Verbindung mit Art. 3 EMRK in Betracht kommen. Maßgeblich ist, ob eine Rückkehr eine unmenschliche oder erniedrigende Behandlung darstellen würde.
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