Mein Schöner Landgarten Abo

Ausgabe 004/2026
Aktuelle Ausgabe

Lebensraum Linde – Das vielfältige Ökosystem eines einzigen Baums
Die Winterlinde erreicht bis zu 35 Meter Höhe und blüht Ende Juni bis Anfang Juli mit nektarreichen Dolden, die für Bienen und andere Bestäuber essenziell sind. Zahlreiche Vogel- und Insektenarten nutzen Linden als Nahrungsquelle und Brutplatz, darunter Hummeln, Schwebfliegen und viele Schmetterlinge. Pilze und holzbewohnende Käfer führen zwar zu Stammfäule, schaffen dabei jedoch Höhlen, die Fledermäusen, Bilchen und Höhlenbrütern Schutz bieten. Linden als Alleen- und Parkbaum fördern die lokale Biodiversität nachhaltig.

Erntezeit im Mandala-Garten – Reportage-Besuch in der Eifel
Miriam Nathem hat auf einer Pferdeweide einen 700 m² großen Mandala-Selbstversorgergarten mit kreisförmigen Beeten und einem zentralen Obstbaum angelegt. Die Gärtnerin arbeitet nach der No-dig-Methode, nutzt lokal gefundenes Holz und Steine für Beetumrandungen und baut durch Kompost und Mulch fruchtbaren Boden ohne Umgraben auf. Anzucht, Fruchtfolge, Mischkultur und einfache Schneckenbekämpfung sichern einen hohen Ertrag, und Tomaten, Bohnen sowie Kürbis bilden zentrale Kulturpflanzen. Tierhaltung, Permakulturprinzipien und Verarbeitungsmaßnahmen ergänzen die Selbstversorgung.

In der aktuellen Ausgabe von Mein Schöner Landgarten

Ausgabe 003/2026

Formvollendete Bart-Iris – Porträt einer sortenreichen Schönheit
Dieses traditionsreiche Schwertlilien-Gewächs erfreut uns dank enormer Sortenvielfalt mit eleganten Blüten in allen Farben des Regenbogens.

Auf Entdeckungsreise im Naturgarten – Reise in den Naturgarten
Diese private Refugium unweit des Bodensees hält wervolle Biotope wie Teiche, Totholzbereiche und Wiesen bereit, die vielfältige Lebensräume für Pflanzen und Tiere bieten. Der große Nutzgarten dient vollständig der Selbstversorgung.

In Ausgabe 003/2026 von Mein Schöner Landgarten

Ausgabe 002/2026

Ländliche Traumbeete
Jetzt beginnt die Pflanzzeit. Wir geben Tipps, wie es in Ihren Beeten in der Sonne und im Schatten gleichermaßen blüht- schließlich gibt es für jeden Standort passende Arten. Unser Gestaltungsideen und Pflanzenauswahl für den natürlichen Garten.

Geschichte der Gartenpflanzen – Obstgehölze
Die Entwicklungen unserer Kultursorten begann einst in fernen Ländern. Vor allen den Expansionsdrang der Römer und ihrem Faible für delikate Speisen verdanken wir unter anderem Kirschen, Aprikosen und Äpfeln. Vom Ursprung bis zur heutigen Kultivierung von Obstbäumen und Gehölzen.

In Ausgabe 002/2026 von Mein Schöner Landgarten

Ausgabe 001/2026


In Ausgabe 001/2026 von Mein Schöner Landgarten

Ausgabe 006/2025

Im frostigen Festtagskleid
Stimmungsvolle Gartengestaltung und Deko-Tips für den Advent.

Wildobst
Köstlich und dekorativ zugleich Kreationen mit Mispeln, Schlehen und Sanddorn

In Ausgabe 006/2025 von Mein Schöner Landgarten

Ausgabe 005/2025


In Ausgabe 005/2025 von Mein Schöner Landgarten

Ausgabe 004/2025


In Ausgabe 004/2025 von Mein Schöner Landgarten

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Porträt von Mein Schöner Landgarten

Auf den ersten Blick ist Mein Schöner Landgarten ein Ableger der traditionsreichen Zeitschrift Mein schönes Land. Tatsächlich hat das sechs Mal jährlich erscheinende Magazin aber längst seine Eigenständigkeit unter Beweis gestellt und sich gleichsam freigeschwommen.

Welche Inhalte bietet Mein Schöner Landgarten?

Mein Schöner Landgarten ist deutlich mehr als nur eine Gartenzeitschrift. In den Artikeln geht es immer wieder auch um allgemeine Naturthemen und zudem werden jede Menge Tipps für ein biologisches Gärtnern geliefert. Im Heft finden sich neben jeder Menge Tipps und Ratgeber–Artikeln auch Anregungen für eine saisonale Küche und Dekoration sowie Wissenswertes über die einheimische Flora und Fauna.

Wer sollte Mein Schöner Landgarten lesen?

Mein Schöner Landgarten wendet sich an Menschen, denen die Natur wichtig ist und die gerne im eigenen Garten natürlich agieren möchten. Die verkaufte Auflage lag 2016 bei etwas mehr als 48.000 Exemplaren.

Das Besondere an Mein Schöner Landgarten

Kennzeichnend für Mein Schöner Landgarten ist das große Augenmerk auf biologischen Methoden. Entsprechend lautet auch einer der Untertitel Gärtnern im Einklang mit der Natur.

  • biologische Ausrichtung
  • breit gefächerte Thematik
  • viele praktische Tipps

Der Verlag hinter Mein Schöner Landgarten

Mein Schöner Landgarten erscheint bei Hubert Burda Media . Der Verlag gilt als eines der größten deutschen Medienunternehmen und bringt unter anderem Zeitschriften wie den Focus, die Freundin oder auch deren ältere Schwester Donna heraus.

Alternativen zu Mein Schöner Landgarten

Mein Schöner Landgarten setzt einen deutlichen Schwerpunkt auf ländliche Idylle, Naturverbundenheit und traditionelle Gartengestaltung. Wem diese Zeitschrift gefällt, der könnte auch an der GartenFlora Gefallen finden. Ebenso empfehlenswert ist Kraut & Rüben – ein Magazin für ökologisches Gärtnern, Selbstversorgung und Heilpflanzen. Ideal für alle, die mit und aus dem Garten leben möchten.

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004/2026
Aktuelle Ausgabe

Lebensraum Linde – Das vielfältige Ökosystem eines einzigen Baums
Die Winterlinde erreicht bis zu 35 Meter Höhe und blüht Ende Juni bis Anfang Juli mit nektarreichen Dolden, die für Bienen und andere Bestäuber essenziell sind. Zahlreiche Vogel- und Insektenarten nutzen Linden als Nahrungsquelle und Brutplatz, darunter Hummeln, Schwebfliegen und viele Schmetterlinge. Pilze und holzbewohnende Käfer führen zwar zu Stammfäule, schaffen dabei jedoch Höhlen, die Fledermäusen, Bilchen und Höhlenbrütern Schutz bieten. Linden als Alleen- und Parkbaum fördern die lokale Biodiversität nachhaltig.

Erntezeit im Mandala-Garten – Reportage-Besuch in der Eifel
Miriam Nathem hat auf einer Pferdeweide einen 700 m² großen Mandala-Selbstversorgergarten mit kreisförmigen Beeten und einem zentralen Obstbaum angelegt. Die Gärtnerin arbeitet nach der No-dig-Methode, nutzt lokal gefundenes Holz und Steine für Beetumrandungen und baut durch Kompost und Mulch fruchtbaren Boden ohne Umgraben auf. Anzucht, Fruchtfolge, Mischkultur und einfache Schneckenbekämpfung sichern einen hohen Ertrag, und Tomaten, Bohnen sowie Kürbis bilden zentrale Kulturpflanzen. Tierhaltung, Permakulturprinzipien und Verarbeitungsmaßnahmen ergänzen die Selbstversorgung.

Inhaltsverzeichnis
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003/2026

Formvollendete Bart-Iris – Porträt einer sortenreichen Schönheit
Dieses traditionsreiche Schwertlilien-Gewächs erfreut uns dank enormer Sortenvielfalt mit eleganten Blüten in allen Farben des Regenbogens.

Auf Entdeckungsreise im Naturgarten – Reise in den Naturgarten
Diese private Refugium unweit des Bodensees hält wervolle Biotope wie Teiche, Totholzbereiche und Wiesen bereit, die vielfältige Lebensräume für Pflanzen und Tiere bieten. Der große Nutzgarten dient vollständig der Selbstversorgung.

Inhaltsverzeichnis
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002/2026

Ländliche Traumbeete
Jetzt beginnt die Pflanzzeit. Wir geben Tipps, wie es in Ihren Beeten in der Sonne und im Schatten gleichermaßen blüht- schließlich gibt es für jeden Standort passende Arten. Unser Gestaltungsideen und Pflanzenauswahl für den natürlichen Garten.

Geschichte der Gartenpflanzen – Obstgehölze
Die Entwicklungen unserer Kultursorten begann einst in fernen Ländern. Vor allen den Expansionsdrang der Römer und ihrem Faible für delikate Speisen verdanken wir unter anderem Kirschen, Aprikosen und Äpfeln. Vom Ursprung bis zur heutigen Kultivierung von Obstbäumen und Gehölzen.

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Im frostigen Festtagskleid
Stimmungsvolle Gartengestaltung und Deko-Tips für den Advent.

Wildobst
Köstlich und dekorativ zugleich Kreationen mit Mispeln, Schlehen und Sanddorn

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Porträt von Mein Schöner Landgarten

Auf den ersten Blick ist Mein Schöner Landgarten ein Ableger der traditionsreichen Zeitschrift Mein schönes Land. Tatsächlich hat das sechs Mal jährlich erscheinende Magazin aber längst seine Eigenständigkeit unter Beweis gestellt und sich gleichsam freigeschwommen.

Welche Inhalte bietet Mein Schöner Landgarten?

Mein Schöner Landgarten ist deutlich mehr als nur eine Gartenzeitschrift. In den Artikeln geht es immer wieder auch um allgemeine Naturthemen und zudem werden jede Menge Tipps für ein biologisches Gärtnern geliefert. Im Heft finden sich neben jeder Menge Tipps und Ratgeber–Artikeln auch Anregungen für eine saisonale Küche und Dekoration sowie Wissenswertes über die einheimische Flora und Fauna.

Wer sollte Mein Schöner Landgarten lesen?

Mein Schöner Landgarten wendet sich an Menschen, denen die Natur wichtig ist und die gerne im eigenen Garten natürlich agieren möchten. Die verkaufte Auflage lag 2016 bei etwas mehr als 48.000 Exemplaren.

Das Besondere an Mein Schöner Landgarten

Kennzeichnend für Mein Schöner Landgarten ist das große Augenmerk auf biologischen Methoden. Entsprechend lautet auch einer der Untertitel Gärtnern im Einklang mit der Natur.

  • biologische Ausrichtung
  • breit gefächerte Thematik
  • viele praktische Tipps

Der Verlag hinter Mein Schöner Landgarten

Mein Schöner Landgarten erscheint bei Hubert Burda Media . Der Verlag gilt als eines der größten deutschen Medienunternehmen und bringt unter anderem Zeitschriften wie den Focus, die Freundin oder auch deren ältere Schwester Donna heraus.

Alternativen zu Mein Schöner Landgarten

Mein Schöner Landgarten setzt einen deutlichen Schwerpunkt auf ländliche Idylle, Naturverbundenheit und traditionelle Gartengestaltung. Wem diese Zeitschrift gefällt, der könnte auch an der GartenFlora Gefallen finden. Ebenso empfehlenswert ist Kraut & Rüben – ein Magazin für ökologisches Gärtnern, Selbstversorgung und Heilpflanzen. Ideal für alle, die mit und aus dem Garten leben möchten.

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Leserbewertungen
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Die Zeitschrift ist sehr hochwertig und Interessant gestaltet und geschrieben. Für uns, die wir seit kurzem einen Garten haben, sehr informativ und Interessant. Sie ist wünderschön und inspirierend bebildert!!! Sehr empfehlenswert (auch wenn Sie schon länger einen Garten haben :-) !!!

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In der aktuellen Ausgabe von Mein Schöner Landgarten

  • Duftstauden – Gärtnern mit allen Sinnen
    Duftstauden locken mit unterschiedlichen Aromen und ziehen Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge an. Die Auswahl reicht von früh duftenden Lilien bis zu abendaktiven Nachtduftern wie Mondviole und Ziertabak. Gärtner sollten Arten so verteilen, dass Duftnoten zu verschiedenen Tageszeiten erlebbar sind. Viele vorgestellte Pflanzen bieten neben Duft auch kulinarische oder medizinische Verwendungsmöglichkeiten.
  • für jeden Garten-Stil – Kreative Beetränder
    Blattschmuckpflanzen bieten ganzjährig Struktur am Beetrand und setzen die Blütenstauden gekonnt in Szene. Holz, Naturstein und einfache Flechtzäune dienen als langlebige Einfassungen und schaffen zugleich Lebensraum für Nützlinge. Ringelblumen, Kapuzinerkresse und Zinnie funktionieren als natürlicher Pflanzenschutz im Nutzgarten. Praxisanleitungen erklären, wie Pflöcke, Natursteinbänder und Mulch sauber eingebaut werden.
  • Die helle Freude – Blüten in Weiß und zarten Cremetönen
    Helle Blütenfarben wie Weiß und Creme schaffen ruhige, offene Gartenräume und reflektieren Licht. Unterschiedliche Blütenformen von Sterndolde über Himalaya-Steppenkerze bis zur Prachtscharte sorgen für harmonische Vielfalt trotz einheitlicher Farbgebung. Punktuelle kräftige Farbtupfer setzen gezielte Akzente und bringen Spannung in die Harmonie. Kleine Gärten und schattige Bereiche profitieren besonders von dem optischen Vergrößerungseffekt heller Beete.
  • Diese Kräuter können mehr
    Mediterrane Kräuter wie Thymian, Rosmarin und Ysop gedeihen am besten auf mageren, sonnigen Standorten und vertragen Hitze sowie Trockenheit. Stecklinge sind eine schnelle Vermehrungsmethode, während Samen nur für große Mengen lohnen. Topfkultur oder Trockenmauern ermöglichen den Anbau auch nördlich der Alpen. Pflegetipps betonen sparsames Düngen, gelegentliche Brennnesseljauche und Maßnahmen gegen Mehltau und Zikadenbefall.
  • Lebensraum Linde – Das vielfältige Ökosystem eines einzigen Baums
    Die Winterlinde erreicht bis zu 35 Meter Höhe und blüht Ende Juni bis Anfang Juli mit nektarreichen Dolden, die für Bienen und andere Bestäuber essenziell sind. Zahlreiche Vogel- und Insektenarten nutzen Linden als Nahrungsquelle und Brutplatz, darunter Hummeln, Schwebfliegen und viele Schmetterlinge. Pilze und holzbewohnende Käfer führen zwar zu Stammfäule, schaffen dabei jedoch Höhlen, die Fledermäusen, Bilchen und Höhlenbrütern Schutz bieten. Linden als Alleen- und Parkbaum fördern die lokale Biodiversität nachhaltig.
  • Die Geschichte der Gartenpflanzen – Teil 4: Gemüsepflanzen
    Die Erbse zählt zu den ältesten Kulturpflanzen und wurde bereits vor rund 12 000 Jahren in Vorderasien angebaut. Römer und später das Mittelalter brachten mediterrane Nutzpflanzen wie Lauch, Sellerie und Fenchel nördlich der Alpen. Mit der Entdeckung Amerikas gelangten Gartenbohne, Mais, Kürbis, Kartoffel und Tomate nach Europa, zunächst oft als Zierpflanzen oder mit Misstrauen betrachtet. Im 20. Jahrhundert erweiterten dann Zucchini und wärmeliebende Arten das mitteleuropäische Sortiment, und klimatische Veränderungen erlauben heute neue Anbauoptionen.
  • Schattig, trocken, aber schön – Pflanzentipps für die Problemzone
    Der trockene Schatten entsteht meist unter Bäumen mit dichtem Wurzelfilz und reduziert Licht und Wasserverfügbarkeit erheblich. Geeignete Pflanzen sind immergrüne Gehölze, schattenverträgliche Bodendecker, robuste Farne sowie kleinbleibende Zwiebel- und Staudenarten. Gärtner können Laubhumus einarbeiten, Wurzelfilz punktuell entfernen und in den ersten Monaten nach Pflanzung regelmäßig gießen, um Anwachsen zu sichern. Für dauerhafte Gestaltung bieten sich Pflanzenkombinationen aus Bodendeckern, markanten Staudenschätzen und wintergrünen Gräsern an.
  • Kamille in Hülle und Fülle
    Färberkamillen bevorzugen warme, durchlässige und eher magere Standorte und bieten leuchtende Gelbtöne für Gestaltungen. Durch gezielten Rückschnitt nach der Blüte bestechen sie mit verlängerter Blühfreude, während silberlaubige Sorten empfindlich gegen Winternässe sind und kiesige Abdeckung benötigen. Teppichkamille eignet sich für Wege und Steinfugen, Marokko-Kamille für sonnige Matten, und die Echte Kamille (Matricaria chamomilla) wird bei der Heilanwendung anhand des hohlen Blütenbodens unterschieden. Saat- und Pflegetipps helfen bei Aussaat, Schnitt und Ernte für Tee und Dekoration.
  • Salbei-Stecklinge vermehren
    Der Beitrag beschreibt Schritt für Schritt, wie sich Gewürz-Salbei über Kopfstecklinge vermehren lässt. Gärtner schneiden blütenfreie Triebspitzen, entfernen untere Blätter, tauchen die Basen in Wurzelaktivator und stecken die Stecklinge in nährstoffarme Anzuchterde. Die Stecklingsanzucht erfordert konstante Feuchte, Halbschatten und eine transparente Haube; nach etwa acht bis zehn Wochen zeigen sich Wurzeln.
  • Hochsaison für Selbstversorger
    Im Nutzgarten füllen jetzt Bohnen, Fenchel, Tomaten und viele andere Kulturen die Erntekörbe, während Salat und Kohl für die zweite Jahreshälfte gesetzt werden. Gärtner ernten Busch- und Stangenbohnen regelmäßig, schneiden Zucchini bei optimaler Größe und achten bei Tomaten auf Licht, Luft und moderate Düngung zur Blütenbildung. Hinweise zu Saatgutgewinn, Lagerung und Mulch- bzw. Kompostpflege helfen, Erntequalität und -menge zu sichern.
  • Geranien-Nachwuchs selbst gewinnen
    Geranien lassen sich unkompliziert durch Kopfstecklinge vermehren; kräftige Triebe werden dicht unterhalb eines Blattansatzes abgeschnitten. Gärtner entfernen untere Blätter und Knospen, stecken die Triebe in Anzuchterde und stellen die Töpfe warm und geschützt auf. Die Methode liefert kostengünstigen Nachwuchs für Balkonkästen und ermöglicht die Erhaltung bewährter Sorten.
  • Jetzt können Sie nochmals Möhren säen
    Neue Möhrensorten wie ‘Festiva’ und ‘Flakee früh’ bieten süßes Aroma und unterschiedliche Erntezeitpunkte für Herbst und Frühherbst. Gärtner säen in Reihen mit 30–40 cm Abstand, dünnen auf drei Zentimeter Abstand aus und verbessern leichte Böden mit Algenkalk und Gesteinsmehl. Radieschen als Reihenmarker, regelmäßiges Gießen in Trockenperioden und rechtzeitiges Ausdünnen verhindern Unregelmäßigkeiten und Rissbildung.
  • MONDKALENDER 2026 – Für Aussaat, Pflanzung, Pflege und Ernte
    Der Mondkalender teilt Pflanzen in vier Gruppen (Blüten-, Blatt-, Frucht- und Wurzelpflanzen) und benennt günstige Tage für Aussaat, Pflege und Ernte. Gärtner richten sich nach auf- oder absteigender Mondphase, weil sich die Pflanzensäfte unterschiedlich verteilen und damit Keimung, Wachstum und Lagerfähigkeit beeinflusst werden. Die angegebenen Tage basieren auf Berechnungen der Mathematisch-Astronomischen Sektion des Goetheanums und bieten konkrete Hinweise für Juni und Juli.
  • Bohnenlust statt Erntefrust
    Busch- und Stangenbohnen bieten eine große Sortenvielfalt in Farbe, Form und Ernteverhalten. Stangenbohnen klettern an Rankhilfen, liefern hohe Erträge über längere Zeiträume und eignen sich als Sichtschutz, während Buschbohnen kompakt bleiben und sich gut in Mischkulturen einfügen. Gluckentypen erleichtern das Ernten, und robuste Prunkbohnen tolerieren kühlere, feuchtere Sommer. Krankheiten wie Bohnenrost und Viren lassen sich durch luftige Standorte, Pflanzenentfernung und Nützlinge eindämmen.
  • Scharfe Gewürze – Pfeffer, Chili, Wasabi & Co.
    Szechuanpfeffer liefert zitronig-zittrige Aromen und lässt sich als Strauch kultivieren; die getrockneten Kapselfrüchte sind lange haltbar. Wurzelgewächse wie frischer Ingwer und Eutrema (Wasabi) bieten intensive, frische Schärfe und lassen sich im Topf oder in kühlen, feuchten Standorten ziehen. Chilis und Peperoni benötigen viel Wärme; Capsaicingehalt variiert sorten- und standortabhängig, weshalb vorsichtiges Probieren empfohlen wird. Senf und andere einheimische Würzpflanzen ergänzen das Spektrum und lassen sich ebenfalls im Garten anbauen.
  • Erntezeit im Mandala-Garten – Reportage-Besuch in der Eifel
    Miriam Nathem hat auf einer Pferdeweide einen 700 m² großen Mandala-Selbstversorgergarten mit kreisförmigen Beeten und einem zentralen Obstbaum angelegt. Die Gärtnerin arbeitet nach der No-dig-Methode, nutzt lokal gefundenes Holz und Steine für Beetumrandungen und baut durch Kompost und Mulch fruchtbaren Boden ohne Umgraben auf. Anzucht, Fruchtfolge, Mischkultur und einfache Schneckenbekämpfung sichern einen hohen Ertrag, und Tomaten, Bohnen sowie Kürbis bilden zentrale Kulturpflanzen. Tierhaltung, Permakulturprinzipien und Verarbeitungsmaßnahmen ergänzen die Selbstversorgung.
  • Gerätehaus bauen und begrünen
    Vor dem Bau eines Geräteschuppens klärt man die bauamtlichen Vorgaben und wählt wetterfestes Holz wie Douglasie, Fichte oder Lärche. Schritt für Schritt werden Punktfundamente, Bodenbalken, Wandrahmen, Nut- und Federbretter sowie Dachkonstruktion erläutert. Für ein begrüntes Dach sind Folie, Wurzelschutz, Substratschicht sowie Pflanzenmatten oder Sedum-Mischungen vorzusehen; Konstruktionsdetails und Pflanzenvorschläge sichern Langlebigkeit und Optik.
  • Wellness für Vögel – Wasserstellen für Garten und Insekten
    Vogeltränken mit flachem Wasserstand, guter Einsicht und nahegelegenen Fluchtmöglichkeiten ermöglichen Vögeln sicheres Baden und anschließende Gefiederpflege. Gärtner müssen stehendes Wasser täglich wechseln und Schalen regelmäßig mit heißem Wasser und Bürste reinigen, um Krankheitsüberträger wie Salmonellen zu vermeiden. Stöckchen oder Steine in Schalen dienen als Landestellen für Insekten, damit auch sie trinken können, ohne zu ertrinken.
  • „Zorro“, der Gartenschläfer
    Der Gartenschläfer trägt eine auffällige schwarze Augenmaske und ist in Deutschland stark gefährdet, weshalb er auf der Roten Liste steht. Schutzprojekte wie ‚Spurensuche Gartenschläfer‘ dokumentierten Rückgänge und entwickelten Maßnahmen zum Erhalt von Lebensräumen und Nahrung, unter anderem durch Förderung strukturreicher Grünflächen und Verzicht auf Gifte. Gartenschläfer sind nachtaktiv, fressen Insekten, Spinnen und Früchte, halten einen langen Winterschlaf und nutzen naturnahe Gärten mit Reisig- und Steinhaufen, Sträuchern und Nistkästen als Quartiere.
  • Gärtnerseife von Hand gemacht
    Aus geschmolzenen Seifenblöcken lassen sich mit Farb- und Duftzusätzen sowie Mohn als Peeling rasch individuelle Stückseifen gießen. Hobbybastler rühren Düfte, Pflegezusätze und -farben unter, schichten optionale Peeling-Schichten und gießen die Masse in Formen. Fertige Seifen lassen sich dekorativ verpacken oder in Seifensäckchen nutzen; Materialtipps und Verpackungsideen runden die Anleitung ab.
  • Zu Besuch auf dem Hofgut
    Andrea Tellmann pflegt auf ihrem Dreiseithof einen weitläufigen Kräuter- und Duftgarten, der als Seminar- und Heilpflanzenstätte dient. Formal angelegte Kräuterbeete, Rosen- und Duftstauden sowie Nutztiere gehören ebenso zum Konzept wie Ernte- und Verarbeitungsangebote. Besucher nutzen den Hof für Seminare, Behandlungen und Veranstaltungen, und die Betreiberin gibt ihr Wissen zu Heilpflanzen und Aromapflege weiter. Die Gestaltung setzt auf Duft, Textur und sinnliche Erfahrung in allen Jahreszeiten.
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