Mein Schöner Landgarten Abo

Ausgabe 006/2026
Aktuelle Ausgabe

Zauberhafte Leichtigkeit – Ziergräser
Ziergräser übernehmen vielfältige Aufgaben im Garten und erzeugen mit Windbewegung malerische Effekte. Pflanzen wie Mexikanisches Federgras oder Lampenputzergras sorgen für lange Dekorationsdauer bis in den Winter hinein. Hohe, aufrecht wachsende Arten bieten transparenten Sichtschutz, während niedrige Arten feine Akzente setzen. Richtige Standortwahl, Pflanztermin im Frühjahr und gelegentliche Teilung fördern Vitalität und Blühintensität.

Mein Artenrettergarten (Interview mit Anja Eder)
Anja Eder verwandelt auf 180 Quadratmetern einen Stadtgarten in Wuppertal in ein reichhaltiges Habitat mit über 260 Pflanzenarten und mehr als 300 Insektenarten. Heimische Pflanzen, Trinkstellen, Nistmöglichkeiten und Totholz fördern spezialisierte Insekten und locken seltene Arten wie die Goldene Glanz-Schwebfliege an. Die Fotografin dokumentierte ihre Entdeckungen in einem Buch und betont die Bedeutung unbelasteter Pflanzen aus biologischer Zucht. Eder ruft dazu auf, Unordnung als Lebensraum zu akzeptieren und aktiv vor Ort zu handeln.

In der aktuellen Ausgabe von Mein Schöner Landgarten

Ausgabe 005/2026


In Ausgabe 005/2026 von Mein Schöner Landgarten

Ausgabe 004/2026

Lebensraum Linde – Das vielfältige Ökosystem eines einzigen Baums
Die Winterlinde erreicht bis zu 35 Meter Höhe und blüht Ende Juni bis Anfang Juli mit nektarreichen Dolden, die für Bienen und andere Bestäuber essenziell sind. Zahlreiche Vogel- und Insektenarten nutzen Linden als Nahrungsquelle und Brutplatz, darunter Hummeln, Schwebfliegen und viele Schmetterlinge. Pilze und holzbewohnende Käfer führen zwar zu Stammfäule, schaffen dabei jedoch Höhlen, die Fledermäusen, Bilchen und Höhlenbrütern Schutz bieten. Linden als Alleen- und Parkbaum fördern die lokale Biodiversität nachhaltig.

Erntezeit im Mandala-Garten – Reportage-Besuch in der Eifel
Miriam Nathem hat auf einer Pferdeweide einen 700 m² großen Mandala-Selbstversorgergarten mit kreisförmigen Beeten und einem zentralen Obstbaum angelegt. Die Gärtnerin arbeitet nach der No-dig-Methode, nutzt lokal gefundenes Holz und Steine für Beetumrandungen und baut durch Kompost und Mulch fruchtbaren Boden ohne Umgraben auf. Anzucht, Fruchtfolge, Mischkultur und einfache Schneckenbekämpfung sichern einen hohen Ertrag, und Tomaten, Bohnen sowie Kürbis bilden zentrale Kulturpflanzen. Tierhaltung, Permakulturprinzipien und Verarbeitungsmaßnahmen ergänzen die Selbstversorgung.

In Ausgabe 004/2026 von Mein Schöner Landgarten

Ausgabe 003/2026

Formvollendete Bart-Iris – Porträt einer sortenreichen Schönheit
Dieses traditionsreiche Schwertlilien-Gewächs erfreut uns dank enormer Sortenvielfalt mit eleganten Blüten in allen Farben des Regenbogens.

Auf Entdeckungsreise im Naturgarten – Reise in den Naturgarten
Diese private Refugium unweit des Bodensees hält wervolle Biotope wie Teiche, Totholzbereiche und Wiesen bereit, die vielfältige Lebensräume für Pflanzen und Tiere bieten. Der große Nutzgarten dient vollständig der Selbstversorgung.

In Ausgabe 003/2026 von Mein Schöner Landgarten

Ausgabe 002/2026

Ländliche Traumbeete
Jetzt beginnt die Pflanzzeit. Wir geben Tipps, wie es in Ihren Beeten in der Sonne und im Schatten gleichermaßen blüht- schließlich gibt es für jeden Standort passende Arten. Unser Gestaltungsideen und Pflanzenauswahl für den natürlichen Garten.

Geschichte der Gartenpflanzen – Obstgehölze
Die Entwicklungen unserer Kultursorten begann einst in fernen Ländern. Vor allen den Expansionsdrang der Römer und ihrem Faible für delikate Speisen verdanken wir unter anderem Kirschen, Aprikosen und Äpfeln. Vom Ursprung bis zur heutigen Kultivierung von Obstbäumen und Gehölzen.

In Ausgabe 002/2026 von Mein Schöner Landgarten

Ausgabe 001/2026


In Ausgabe 001/2026 von Mein Schöner Landgarten

Mehr anzeigen

Porträt von Mein Schöner Landgarten

Auf den ersten Blick ist Mein Schöner Landgarten ein Ableger der traditionsreichen Zeitschrift Mein schönes Land. Tatsächlich hat das sechs Mal jährlich erscheinende Magazin aber längst seine Eigenständigkeit unter Beweis gestellt und sich gleichsam freigeschwommen.

Welche Inhalte bietet Mein Schöner Landgarten?

Mein Schöner Landgarten ist deutlich mehr als nur eine Gartenzeitschrift. In den Artikeln geht es immer wieder auch um allgemeine Naturthemen und zudem werden jede Menge Tipps für ein biologisches Gärtnern geliefert. Im Heft finden sich neben jeder Menge Tipps und Ratgeber–Artikeln auch Anregungen für eine saisonale Küche und Dekoration sowie Wissenswertes über die einheimische Flora und Fauna.

Wer sollte Mein Schöner Landgarten lesen?

Mein Schöner Landgarten wendet sich an Menschen, denen die Natur wichtig ist und die gerne im eigenen Garten natürlich agieren möchten. Die verkaufte Auflage lag 2016 bei etwas mehr als 48.000 Exemplaren.

Das Besondere an Mein Schöner Landgarten

Kennzeichnend für Mein Schöner Landgarten ist das große Augenmerk auf biologischen Methoden. Entsprechend lautet auch einer der Untertitel Gärtnern im Einklang mit der Natur.

  • biologische Ausrichtung
  • breit gefächerte Thematik
  • viele praktische Tipps

Der Verlag hinter Mein Schöner Landgarten

Mein Schöner Landgarten erscheint bei Hubert Burda Media . Der Verlag gilt als eines der größten deutschen Medienunternehmen und bringt unter anderem Zeitschriften wie den Focus, die Freundin oder auch deren ältere Schwester Donna heraus.

Alternativen zu Mein Schöner Landgarten

Mein Schöner Landgarten setzt einen deutlichen Schwerpunkt auf ländliche Idylle, Naturverbundenheit und traditionelle Gartengestaltung. Wem diese Zeitschrift gefällt, der könnte auch an der GartenFlora Gefallen finden. Ebenso empfehlenswert ist Kraut & Rüben – ein Magazin für ökologisches Gärtnern, Selbstversorgung und Heilpflanzen. Ideal für alle, die mit und aus dem Garten leben möchten.

Weniger anzeigen

Mein Schöner Landgarten Abo

Abonnement
Einzelhefte

Wählen Sie Ihr Abo

Wann soll geliefert werden?

Wohin soll geliefert werden?
Sie möchten ein einzelnes Heft bestellen?
Wohin soll geliefert werden?
Wählen Sie Ihre
gedruckte Ausgabe
Wählen Sie Ihre
digitale Ausgabe
Sie möchten ein Abo abschließen?
Ausgabe
006/2026
Aktuelle Ausgabe

Zauberhafte Leichtigkeit – Ziergräser
Ziergräser übernehmen vielfältige Aufgaben im Garten und erzeugen mit Windbewegung malerische Effekte. Pflanzen wie Mexikanisches Federgras oder Lampenputzergras sorgen für lange Dekorationsdauer bis in den Winter hinein. Hohe, aufrecht wachsende Arten bieten transparenten Sichtschutz, während niedrige Arten feine Akzente setzen. Richtige Standortwahl, Pflanztermin im Frühjahr und gelegentliche Teilung fördern Vitalität und Blühintensität.

Mein Artenrettergarten (Interview mit Anja Eder)
Anja Eder verwandelt auf 180 Quadratmetern einen Stadtgarten in Wuppertal in ein reichhaltiges Habitat mit über 260 Pflanzenarten und mehr als 300 Insektenarten. Heimische Pflanzen, Trinkstellen, Nistmöglichkeiten und Totholz fördern spezialisierte Insekten und locken seltene Arten wie die Goldene Glanz-Schwebfliege an. Die Fotografin dokumentierte ihre Entdeckungen in einem Buch und betont die Bedeutung unbelasteter Pflanzen aus biologischer Zucht. Eder ruft dazu auf, Unordnung als Lebensraum zu akzeptieren und aktiv vor Ort zu handeln.

Inhaltsverzeichnis
Ausgabe
005/2026


Inhaltsverzeichnis
Ausgabe
004/2026

Lebensraum Linde – Das vielfältige Ökosystem eines einzigen Baums
Die Winterlinde erreicht bis zu 35 Meter Höhe und blüht Ende Juni bis Anfang Juli mit nektarreichen Dolden, die für Bienen und andere Bestäuber essenziell sind. Zahlreiche Vogel- und Insektenarten nutzen Linden als Nahrungsquelle und Brutplatz, darunter Hummeln, Schwebfliegen und viele Schmetterlinge. Pilze und holzbewohnende Käfer führen zwar zu Stammfäule, schaffen dabei jedoch Höhlen, die Fledermäusen, Bilchen und Höhlenbrütern Schutz bieten. Linden als Alleen- und Parkbaum fördern die lokale Biodiversität nachhaltig.

Erntezeit im Mandala-Garten – Reportage-Besuch in der Eifel
Miriam Nathem hat auf einer Pferdeweide einen 700 m² großen Mandala-Selbstversorgergarten mit kreisförmigen Beeten und einem zentralen Obstbaum angelegt. Die Gärtnerin arbeitet nach der No-dig-Methode, nutzt lokal gefundenes Holz und Steine für Beetumrandungen und baut durch Kompost und Mulch fruchtbaren Boden ohne Umgraben auf. Anzucht, Fruchtfolge, Mischkultur und einfache Schneckenbekämpfung sichern einen hohen Ertrag, und Tomaten, Bohnen sowie Kürbis bilden zentrale Kulturpflanzen. Tierhaltung, Permakulturprinzipien und Verarbeitungsmaßnahmen ergänzen die Selbstversorgung.

Inhaltsverzeichnis
Ausgabe
003/2026

Formvollendete Bart-Iris – Porträt einer sortenreichen Schönheit
Dieses traditionsreiche Schwertlilien-Gewächs erfreut uns dank enormer Sortenvielfalt mit eleganten Blüten in allen Farben des Regenbogens.

Auf Entdeckungsreise im Naturgarten – Reise in den Naturgarten
Diese private Refugium unweit des Bodensees hält wervolle Biotope wie Teiche, Totholzbereiche und Wiesen bereit, die vielfältige Lebensräume für Pflanzen und Tiere bieten. Der große Nutzgarten dient vollständig der Selbstversorgung.

Inhaltsverzeichnis
Ausgabe
002/2026

Ländliche Traumbeete
Jetzt beginnt die Pflanzzeit. Wir geben Tipps, wie es in Ihren Beeten in der Sonne und im Schatten gleichermaßen blüht- schließlich gibt es für jeden Standort passende Arten. Unser Gestaltungsideen und Pflanzenauswahl für den natürlichen Garten.

Geschichte der Gartenpflanzen – Obstgehölze
Die Entwicklungen unserer Kultursorten begann einst in fernen Ländern. Vor allen den Expansionsdrang der Römer und ihrem Faible für delikate Speisen verdanken wir unter anderem Kirschen, Aprikosen und Äpfeln. Vom Ursprung bis zur heutigen Kultivierung von Obstbäumen und Gehölzen.

Inhaltsverzeichnis
Ausgabe
001/2026


Inhaltsverzeichnis
Mehr anzeigen

Porträt von Mein Schöner Landgarten

Auf den ersten Blick ist Mein Schöner Landgarten ein Ableger der traditionsreichen Zeitschrift Mein schönes Land. Tatsächlich hat das sechs Mal jährlich erscheinende Magazin aber längst seine Eigenständigkeit unter Beweis gestellt und sich gleichsam freigeschwommen.

Welche Inhalte bietet Mein Schöner Landgarten?

Mein Schöner Landgarten ist deutlich mehr als nur eine Gartenzeitschrift. In den Artikeln geht es immer wieder auch um allgemeine Naturthemen und zudem werden jede Menge Tipps für ein biologisches Gärtnern geliefert. Im Heft finden sich neben jeder Menge Tipps und Ratgeber–Artikeln auch Anregungen für eine saisonale Küche und Dekoration sowie Wissenswertes über die einheimische Flora und Fauna.

Wer sollte Mein Schöner Landgarten lesen?

Mein Schöner Landgarten wendet sich an Menschen, denen die Natur wichtig ist und die gerne im eigenen Garten natürlich agieren möchten. Die verkaufte Auflage lag 2016 bei etwas mehr als 48.000 Exemplaren.

Das Besondere an Mein Schöner Landgarten

Kennzeichnend für Mein Schöner Landgarten ist das große Augenmerk auf biologischen Methoden. Entsprechend lautet auch einer der Untertitel Gärtnern im Einklang mit der Natur.

  • biologische Ausrichtung
  • breit gefächerte Thematik
  • viele praktische Tipps

Der Verlag hinter Mein Schöner Landgarten

Mein Schöner Landgarten erscheint bei Hubert Burda Media . Der Verlag gilt als eines der größten deutschen Medienunternehmen und bringt unter anderem Zeitschriften wie den Focus, die Freundin oder auch deren ältere Schwester Donna heraus.

Alternativen zu Mein Schöner Landgarten

Mein Schöner Landgarten setzt einen deutlichen Schwerpunkt auf ländliche Idylle, Naturverbundenheit und traditionelle Gartengestaltung. Wem diese Zeitschrift gefällt, der könnte auch an der GartenFlora Gefallen finden. Ebenso empfehlenswert ist Kraut & Rüben – ein Magazin für ökologisches Gärtnern, Selbstversorgung und Heilpflanzen. Ideal für alle, die mit und aus dem Garten leben möchten.

Weniger anzeigen
Leserbewertungen
Icon Stern aktiv Icon Stern aktiv Icon Stern aktiv Icon Stern aktiv Icon Stern aktiv

Die Zeitschrift ist sehr hochwertig und Interessant gestaltet und geschrieben. Für uns, die wir seit kurzem einen Garten haben, sehr informativ und Interessant. Sie ist wünderschön und inspirierend bebildert!!! Sehr empfehlenswert (auch wenn Sie schon länger einen Garten haben :-) !!!

1 Jahr Freude schenken!
Bei einer Auswahl von über 1.800 Magazinen finden Sie das richtige Geschenk für jeden.
Newsletter abonnieren
Jede Woche Informationen zu Magazinen, Trends, Gutscheinen, Aktionen und Angeboten von Presseshop. Alles direkt in Ihrem Posteingang.
Newsletter Bild

In der aktuellen Ausgabe von Mein Schöner Landgarten

  • Buchtipps
    Richard Mabey erkundet in »Uneigentliche Landschaft« die überraschenden Naturräume in urbanen Industriebrachen und verlassenen Stadtvierteln. Vera Mücke und Alexandra Gröber porträtieren in »Wild. Kräuter. Vielfalt.« mehr als 30 heimische Wildkräuter und geben Hinweise zu Küche und Heilanwendungen. Die vorgestellten Bücher liefern praktische Anleitungen zum Sammeln, Verarbeiten und Nutzen lokaler Pflanzen. Ergänzende Hinweise und Produkte runden die Empfehlungen für naturverbundene Leserinnen und Leser ab.
  • Zauberhafte Leichtigkeit – Ziergräser
    Ziergräser übernehmen vielfältige Aufgaben im Garten und erzeugen mit Windbewegung malerische Effekte. Pflanzen wie Mexikanisches Federgras oder Lampenputzergras sorgen für lange Dekorationsdauer bis in den Winter hinein. Hohe, aufrecht wachsende Arten bieten transparenten Sichtschutz, während niedrige Arten feine Akzente setzen. Richtige Standortwahl, Pflanztermin im Frühjahr und gelegentliche Teilung fördern Vitalität und Blühintensität.
  • Die Lilientraube – Unkompliziert & wintergrün
    Lilientrauben liefern ganzjährig grünes Laub und blühen spät im Jahr mit violetten Blüten, ideal für halbschattige Bereiche. Die Pflanzen sind schneckenresistent und eignen sich gut als Beetrand, Bodendecker oder Kübelbepflanzung. Kombinationen mit Funkien, Purpurglöckchen und Herbstblühern schaffen kontrastreiche Herbstbilder. Pflegeleichtkeit und Frosthärte machen sie zu einer verlässlichen Wahl für schattige Lagen.
  • 12 Gartenmythen – ... und was an ihnen wirklich dran ist
    Viele gängige Gartenmythen beruhen auf veralteten Annahmen oder Halbwahrheiten und werden hier kritisch hinterfragt. Heimische Pflanzen lassen sich attraktiv in naturnahe Gärten integrieren, ohne Planlosigkeit zu fördern. Kompost funktioniert auch in kleineren, gut belüfteten Systemen geruchsfrei, und Laub bietet wichtigen Lebensraum für Kleinstlebewesen. Schottergärten sind ökologisch meist nachteilig, wohingegen Wildkräuterrasen und weniger Versiegelung ökologische Vorteile bringen.
  • Eindrucksvolle Pflanzenwände
    Pflanzenwände und Schnitthecken bieten starke gestalterische Wirkung und strukturieren den Garten in Räume. Arten wie Hainbuche, Eibe oder Rot-Buchen liefern unterschiedliche Farb- und Blattwirkungen, die je nach Schnittform variieren. Immergrüne Gehölze eignen sich als Sichtschutz; Eiben lassen sich besonders kunstvoll formen. Naturnahe Hecken bieten zudem Lebensraum und Nahrung für zahlreiche Vogelarten.
  • Eine neue Hainbuchen-Hecke
    Hainbuchen-Hecken lassen sich günstig als wurzelnackte Pflanzen während der Vegetationsruhe pflanzen. Eine vorgespannte Schnur und ein Graben sorgen für gerade Pflanzreihen, wobei der Graben etwa anderthalbmal so breit wie das Wurzelwerk sein sollte. Eng gepflanzte Reihen (z. B. vier Pflanzen pro Meter) schließen rasch und benötigen im ersten Jahr regelmäßiges Wässern und den ersten Formschnitt. Mulchen mit Rindenkompost schützt den Wurzelraum und fördert das Anwachsen.
  • Mein Artenrettergarten (Interview mit Anja Eder)
    Anja Eder verwandelt auf 180 Quadratmetern einen Stadtgarten in Wuppertal in ein reichhaltiges Habitat mit über 260 Pflanzenarten und mehr als 300 Insektenarten. Heimische Pflanzen, Trinkstellen, Nistmöglichkeiten und Totholz fördern spezialisierte Insekten und locken seltene Arten wie die Goldene Glanz-Schwebfliege an. Die Fotografin dokumentierte ihre Entdeckungen in einem Buch und betont die Bedeutung unbelasteter Pflanzen aus biologischer Zucht. Eder ruft dazu auf, Unordnung als Lebensraum zu akzeptieren und aktiv vor Ort zu handeln.
  • Die Geschichte der Gartenpflanzen – Teil 6: Gehölze
    Pflanzensammler wie Frank Kingdon-Ward und David Douglas brachten zahlreiche exotische Gehölze nach Europa, darunter Cornus kousa, Ribes sanguineum und verschiedene Nadelbäume. Die Transportmethoden entwickelten sich mit der Erfindung der Ward-Kiste, wodurch lebende Pflanzen zuverlässig überseeisch verschickt werden konnten. Viele eingeführte Arten bereicherten Gärten kulturell und ökonomisch, stehen aber heute auch in der Diskussion um die heimische Flora. Fossile Funde zeigen, dass manche Arten wie Magnolien längst Teil der europäischen Vegetationsgeschichte sind.
  • Rotlaubige Bäume & Sträucher
    Rotlaubige Gehölze erzeugen markante Farbkontraste und setzen im Garten auffällige Akzente, ideal als Solitär oder in Kombination mit grünen Begleitpflanzen. Arten wie Blut-Buche, Perückenstrauch, Blut-Pflaume und Purpur-Hasel bieten unterschiedliche Größen und Formen für große wie kleine Gärten. Dunkle Laubfarben sollten sparsam eingesetzt werden, damit das Gesamtbild nicht düster wirkt. Für kleine Gärten empfehlen sich kompaktere, rotlaubige Arten, die ihre Wirkung nahe am Betrachter entfalten.
  • Die kommen wieder – Langlebige Tulpen
    Langlebigkeit von Tulpen hängt stark von Art, Standort und Pflege ab; durchlässige, warme Standorte reduzieren Faulrisiko. Wildtulpen und bestimmte Klassen wie Darwin-Tulpen zeigen größere Beständigkeit und können sogar verwildern. Wühlmäuse und Nässe sind Hauptgründe für Ausfälle, mit Schutzkörben und Topfkultur lassen sich Verluste vermeiden. Richtige Düngung im Herbst und beim Austrieb unterstützt reichliche Blütejahre.
  • Jetzt beginnt die Kürbiszeit
    Kürbisse decken eine breite Palette an Formen und Nutzungsmöglichkeiten ab, von kleinen Dekor- und Snacksorten bis zu großen Lagerkürbissen. Erntezeit und Reifezeichen (verholzter Stiel, sortentypische Farbe) geben Auskunft über Lagerfähigkeit. Kulturanforderungen beinhalten viel Wasser, Nährstoffbedarf und bei wärmebedürftigen Sorten späte Pflanzung nach Eisheiligen. Schutzmaßnahmen wie Unterlage aus Stroh oder Netze für schwere Früchte beugen Druckstellen und Fäulnis vor.
  • (Gärtnern auf natürliche Art) Dahlien – Ab ins Winterlager
    Dahlien liefern im Spätsommer und Herbst prächtige Blüten, benötigen aber für die Wiederkultur einen frostfreien Winterplatz. Knollen werden nach dem Einziehen des Laubs vorsichtig ausgegraben, gereinigt und faule Teile aussortiert. Beschriftete Lagerung in Obstkisten mit Sand bei ca. 5 °C bewahrt Sorten und erleichtert die Wiederpflanzung. Ähnliche Überwinterungsmethoden gelten für verwandte Pflanzen wie Gladiolen.
  • Späte Gemüse vom Beet holen und einlagern
    Herbst- und Wintergemüse wie Knollensellerie, Rote Bete und bestimmte Möhrensorten reifen auch bei sinkenden Temperaturen nach und gewinnen an Aroma. Die Ernte erfolgt trocken, und Lagergemüse wird unverzüglich in kühle Räume gebracht (optimale Lagertemperatur meist 4–6 °C). Mulch und Vlies schützen Kulturen im Freiland, während Gewächshaus und Frühbeet kalte Phasen abmildern. Richtige Sortenwahl entscheidet über Qualität und Lagerfähigkeit.
  • Pflanzzeit für Pfingstrosen
    Wurzelnackte Stauden-Pfingstrosen stehen im Herbst günstig zur Pflanzung und entwickeln sich in der Regel besser als Topfpflanzen. Pflanzloch sollte 30–50 cm tief sein und mit einer Mischung aus Pflanzerde, Gartenboden und reifem Kompost gefüllt werden. Stauden-Pfingstrosen werden so gesetzt, dass die obersten Knospen 2–3 cm mit Erde bedeckt sind; Strauch-Pfingstrosen etwas tiefer. Nach dem Einpflanzen gut wässern und im Frühjahr düngen, sobald die Blattspitzen erscheinen.
  • MONDKALENDER 2026
    Der Mondkalender empfiehlt Pflanz- und Pflegezeiten nach vier Pflanzengruppen: Blütenpflanzen, Blattpflanzen, Fruchtpflanzen und Wurzelpflanzen. Forschritte zwischen ab- und aufsteigendem Mond geben Hinweise, ob sich die Säfte eher in Wurzel- oder oberirdische Bereiche konzentrieren, was Aussaat, Schnitt und Ernte beeinflussen kann. Die Tabelle enthält präzise Zeitfenster und Uhrzeiten für günstige und ungünstige Phasen im Herbst und Winter 2026. Zusätzliche Hinweise zum Einsatz der Symbole geben Praktikerinnen Orientierung bei Aussaat und Ernteplanung.
  • Nüsse anbauen, pflegen & ernten
    Walnuss, Esskastanie, Hasel, Mandel und sogar Erdnuss finden im Garten Platz, wenn Standort und Sorte passen. Veredelte Varianten bringen schneller Ertrag und sind für kleine Gärten geeigneter als Sämlinge. Esskastanien benötigen tiefgründige, humose Böden und viel Sonne, Haselnüsse sind genügsamer und frosthart. Für kleinere Flächen empfehlen sich Zwergformen, Mandeln im Kübel und Erdnüsse in Töpfen; Ernte, Trocknung und Lagerung bestimmen die Qualität der Kerne.
  • Winterliche Vitamine – Frisches Gemüse aus frostkalten Beeten
    Mit geeigneten Sorten, Standortwahl und Schutzmaßnahmen gedeiht im Herbst und Winter eine große Vielfalt an Gemüse. Salate, Feldsalat, Grünkohl, Lauch und Postelein liefern frische Vitamine, wenn sie richtig ausgesät und geschützt werden. Hochbeete, Folientunnel und Randleitsysteme verbessern Mikroklima und Lichtverhältnisse, während zu spätes Düngen die Frosthärte verringert. Umfangreiche Praxistipps erklären Aussaatzeiten, Sortenwahl und Erntestrategien für den Winteranbau.
  • Herbstliches Gartenglück – Zu Besuch in einem grünen Idyll im Ruhrgebiet
    Das rund 3.500 Quadratmeter große Grundstück bei Hattingen verbindet kleinteilige Beete am Haus mit großzügigen Pflanzungen und zwei Teichen, die Sichtachsen zum angrenzenden Naturschutzgebiet freigeben. Antje Schlieper setzt auf ökologische Vielfalt und alte Sorten, während Hartmut Lübbert künstlerische Steinarbeiten und Kunstobjekte integriert. Strukturierende Elemente wie Pergolen, Wege und Kompostbereiche schaffen ein funktionales, naturnahes Umfeld. Der Garten dient als Lebensraum für Amphibien, Vögel und Insekten und zeigt, wie naturnahe Gestaltung und Pflege zusammenwirken.
  • Haselnuss – nützlich & dekorativ
    Die Haselnuss bietet seit der Steinzeit wertvolle Nahrung und Zierwert; Kultursorten erweitern Vielfalt und Ertrag. Veredelte Haselnussbäume sind platzsparender und liefern meist schneller Ernten als mehrtriebige Sträucher. Die Büsche sind frosthart, liefern im Januar/Februar Pollen für Bienen und benötigen in der Jugend regelmäßige Wassergaben und Mulch. Durch Auslichtungsschnitte und Pflege lässt sich Ertrag steigern und Schädlingsdruck reduzieren.
  • Unsere Lieblingsbeeren – Amsel, Drossel, Fink und Star
    Vögel nutzen im Herbst fruchttragende Sträucher wie Eberesche, Feuerdorn, Berberitze und Kornelkirsche, um sich Vorräte anzufressen und für den Winter Fettreserven anzulegen. Einige Gehölze sind zweihäusig (z. B. Stechpalme, Eibe) und benötigen fruchttragende weibliche Pflanzen, um Beeren bereitzustellen. Unterschiedliche Vogelarten bevorzugen verschiedene Früchte: manche fressen Fruchtfleisch, andere knacken vor allem Samen. Eine gezielte Strauchwahl schafft Lebensraum und Nahrungsquellen für eine vielfältige Vogelschar.
  • Liebesperlenstrauch – Der Gehölz-Geheimtipp im Porträt
    Der Liebesperlenstrauch (Callicarpa) besticht durch auffällige violette oder weiße Beeren, die lange an den kahlen Zweigen haften und winterliche Akzente setzen. Sorten wie 'Profusion' liefern besonders viele Früchte; mehrere Sträucher zusammen erhöhen durch bessere Bestäubung den Fruchtertrag. Standort sonnig bis halbschattig und ein windgeschützter Platz fördern Gesundheit und Fruchtbildung. Die Pflanze bietet zudem Insekten spät im Jahr Nektar und ist in der Floristik vielseitig verwendbar.
  • Natürlich eingepackt: Winterschutz
    Topfpflanzen und empfindliche Gehölze leiden im Winter besonders unter Frost, Nässe und austrocknenden Winden; geeignete Isolationsmaterialien helfen dem Wurzelballen. Kokosmatten, Jutegewebe, Schafwollvlies und Laub als Füllmaterial bieten natürliche Dämmung und schützen vor Bodenkälte. Für Rosen empfiehlt sich das Anhäufeln der Veredelungsstelle mit krümeliger Erde und Reisig, während Pampasgras gebündelt vor Nässe geschützt werden sollte. Regelmäßiges Prüfen der Bodenfeuchte und gegebenenfalls leichtes Gießen verhindern Austrocknung auch im Winterquartier.
  • Faszination Zugvögel
    Zugvögel legen beeindruckende Strecken zurück und nutzen dabei feste Rastplätze zur Erholung und Nahrungssuche. Arten wie Kraniche, Stare, Küstenseeschwalben und Mauersegler zeigen verschiedenste Zugstrategien, von riesigen Schwärmen bis zu Einzelgängern mit extremen jährlichen Wanderungen. Manche Arten überwintern zunehmend in veränderten Regionen, andere werden durch Menschenprojekte und Wiederauswilderungsprogramme unterstützt. Zahlreiche Vogelarten nutzen zunehmend dieselben Rastplätze über Jahre hinweg, sodass deren Schutz für den Vogelzug essenziell ist.
Newsletter
Kontakt