Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management Abo

Ausgabe 001/2026
Aktuelle Ausgabe

Schwerpunktthema: Diversity und Diskriminierungsschutz weiterdenken
Beiträge aus der Wissenschaft zeigen, welches Potenzial in diskriminierungssensiblen Diversitätserhebungen steckt – und wo ihre Grenzen liegen, etwa am Beispiel öffentlicher Verwaltungen (Sabrina Zajak / Annett Gräfe-Geusch). Ergänzend beleuchtet Susanne Imholz, wie sich Nicht_Behinderung kritisch dekonstruieren lässt und warum dieser Perspektivwechsel zentral ist, um Diversität umfassender, gerechter und inklusiver zu gestalten.

Barrieren in den Köpfen?!
Die Forschungsskizze von Dieter Röh, Mariam Arouna, Oliver Glüsing und Lucie Stern-Plümer fragt nach Barrieren in den Köpfen und zeigt, wie innerbetriebliche Haltungen Inklusion behindern oder fördern können. Aus der Evaluation eines Modellprojekts zur Förderung von Inklusion in Unternehmen werden zentrale Erkenntnisse zu Vorurteilen, Strukturen und Veränderungsprozessen vorgestellt – und es wird deutlich, welche Ansätze Organisationen benötigen, um echte Teilhabe für alle Beschäftigten zu ermöglichen.

Ausgabe 002/2025

Diversität sichtbar machen – Evaluation von Schulen durch die Schulinspektionen
Der Beitrag untersucht, wie Schulinspektionen in Instrumenten wie Unterrichtsbeobachtungsbögen die Diversität von Lerngruppen erfassen. Er analysiert Kategorien wie Förderbedarf, Migrationshintergrund, sozioökonomischer Status, Gender und Leistung. Die Ergebnisse zeigen begrenzte Aussagekraft zu Ungleichheiten und Herausforderungen durch Labels. Theoretisch verortet in Diversitäts- und Inklusionsforschung diskutiert der Beitrag Potenziale und Grenzen sowie den Balanceakt zwischen Sichtbarkeit und Stigmatisierung.

Rassismuskritische Analyse von Kinderbüchern. Empirische Befunde aus einem Kooperationsprojekt
r Beitrag untersucht die aktuelle deutschsprachige Debatte über Rassismus in Kinderbüchern und zeigt, warum rassismuskritische Analysen notwendig sind. Am Beispiel eines Projekts der TH Augsburg mit der Stadtbücherei Augsburg wird demonstriert, wie zahlreiche Kinderbücher systematisch ausgewertet und öffentlich zugänglich gemacht werden können. Abschließend werden zentrale empirische Befunde typisiert und exemplarisch vorgestellt.

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Porträt von Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management

Die Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management (ZDfm) ist eine interdisziplinäre Fachzeitschrift, die sich mit Forschung und Praxis im Bereich Diversity Management und Diversitätsforschung beschäftigt.
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Schwerpunktthema: Diversity und Diskriminierungsschutz weiterdenken
Beiträge aus der Wissenschaft zeigen, welches Potenzial in diskriminierungssensiblen Diversitätserhebungen steckt – und wo ihre Grenzen liegen, etwa am Beispiel öffentlicher Verwaltungen (Sabrina Zajak / Annett Gräfe-Geusch). Ergänzend beleuchtet Susanne Imholz, wie sich Nicht_Behinderung kritisch dekonstruieren lässt und warum dieser Perspektivwechsel zentral ist, um Diversität umfassender, gerechter und inklusiver zu gestalten.

Barrieren in den Köpfen?!
Die Forschungsskizze von Dieter Röh, Mariam Arouna, Oliver Glüsing und Lucie Stern-Plümer fragt nach Barrieren in den Köpfen und zeigt, wie innerbetriebliche Haltungen Inklusion behindern oder fördern können. Aus der Evaluation eines Modellprojekts zur Förderung von Inklusion in Unternehmen werden zentrale Erkenntnisse zu Vorurteilen, Strukturen und Veränderungsprozessen vorgestellt – und es wird deutlich, welche Ansätze Organisationen benötigen, um echte Teilhabe für alle Beschäftigten zu ermöglichen.

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002/2025

Diversität sichtbar machen – Evaluation von Schulen durch die Schulinspektionen
Der Beitrag untersucht, wie Schulinspektionen in Instrumenten wie Unterrichtsbeobachtungsbögen die Diversität von Lerngruppen erfassen. Er analysiert Kategorien wie Förderbedarf, Migrationshintergrund, sozioökonomischer Status, Gender und Leistung. Die Ergebnisse zeigen begrenzte Aussagekraft zu Ungleichheiten und Herausforderungen durch Labels. Theoretisch verortet in Diversitäts- und Inklusionsforschung diskutiert der Beitrag Potenziale und Grenzen sowie den Balanceakt zwischen Sichtbarkeit und Stigmatisierung.

Rassismuskritische Analyse von Kinderbüchern. Empirische Befunde aus einem Kooperationsprojekt
r Beitrag untersucht die aktuelle deutschsprachige Debatte über Rassismus in Kinderbüchern und zeigt, warum rassismuskritische Analysen notwendig sind. Am Beispiel eines Projekts der TH Augsburg mit der Stadtbücherei Augsburg wird demonstriert, wie zahlreiche Kinderbücher systematisch ausgewertet und öffentlich zugänglich gemacht werden können. Abschließend werden zentrale empirische Befunde typisiert und exemplarisch vorgestellt.

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In der aktuellen Ausgabe von Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management

  • Schwerpunktthema: Diversity und Diskriminierungsschutz weiterdenken
    Beiträge aus der Wissenschaft zeigen, welches Potenzial in diskriminierungssensiblen Diversitätserhebungen steckt – und wo ihre Grenzen liegen, etwa am Beispiel öffentlicher Verwaltungen (Sabrina Zajak / Annett Gräfe-Geusch). Ergänzend beleuchtet Susanne Imholz, wie sich Nicht_Behinderung kritisch dekonstruieren lässt und warum dieser Perspektivwechsel zentral ist, um Diversität umfassender, gerechter und inklusiver zu gestalten.
  • Barrieren in den Köpfen?!
    Die Forschungsskizze von Dieter Röh, Mariam Arouna, Oliver Glüsing und Lucie Stern-Plümer fragt nach Barrieren in den Köpfen und zeigt, wie innerbetriebliche Haltungen Inklusion behindern oder fördern können. Aus der Evaluation eines Modellprojekts zur Förderung von Inklusion in Unternehmen werden zentrale Erkenntnisse zu Vorurteilen, Strukturen und Veränderungsprozessen vorgestellt – und es wird deutlich, welche Ansätze Organisationen benötigen, um echte Teilhabe für alle Beschäftigten zu ermöglichen.
  • Wer trägt die Verantwortung für „doing diversity“? – Die Verankerung neuer Akteur*innen für Antidiskriminierung und Diversität in den Hochschulgesetzen und der Hochschulgovernance
    Schutz vor Diskriminierung in der Wissenschaft sichert Bildungsgerechtigkeit und faire Bestenauslese, ist menschenrechtlich verankert und rechtlich in GG, AGG und Hochschulgesetzen abgesichert. Gleichzeitig geraten Antidiskriminierungs- und Diversitätsstrukturen durch rechtspopulistische Angriffe unter Druck. Der Beitrag analysiert, wie Länderhochschulgesetze Diversitäts- und Antidiskriminierungsakteur:innen verankern, welche Aufgaben, Rechte und Spielräume sie haben und ob dieser Rechtsrahmen eine tatsächlich transformative Praxis ermöglicht oder auf symbolische Repräsentation begrenzt bleibt.
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