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Ausgabe 011/2026
Aktuelle Ausgabe

Last-Minute-Steuertipps
Steuerzahler haben bis zum 31. Dezember 2026 die Chance, durch gezielte Maßnahmen die Steuerlast für 2026 zu mindern. Paare können durch eine standesamtliche Hochzeit noch den Ehegattentarif für 2026 erreichen und so eine deutliche Steuererstattung erzielen. Kapitaleigner sollten Freistellungsaufträge prüfen und Verlustbescheinigungen bis Mitte Dezember beantragen, damit Verluste saldiert werden können. Vorauszahlungen für Krankenversicherungsbeiträge, Anträge auf Behinderten- oder Pflegegrad sowie das Timing von Handwerkerleistungen bieten zusätzliche Steuersparmöglichkeiten.

Gasversorgung – Der Winter wird zur Zitterpartie
Gasspeicherstände lagen im Sommer deutlich unter den sonst üblichen Werten, was angesichts geopolitischer Unsicherheiten Sorge vor Engpässen schürt. Die Bundesregierung und staatliche Einkäufer wägen ab, ob Speicher zügig aufgefüllt oder panikartige Einkäufe vermieden werden sollen, da Letztere die Preise weiter antreiben würden. Die rechtlich verankerten Notfallpläne teilen eine Mangellage in drei Stufen, wobei Haushalte und soziale Dienste Vorrang haben und die Industrie zuerst gedrosselt würde. Ausbau von LNG‑Terminals, strategische Reserven und Energiesparmaßnahmen sollen die Versorgungssicherheit zusätzlich stärken.

In der aktuellen Ausgabe von Guter Rat

Ausgabe 010/2026

Boombranche Biotechnologie: Gesundheit fürs Depot
Ärzte reagierten im Mai in Chicago mit standing ovations auf vielversprechende Studienergebnisse des Biotech-Unternehmens Revolution Medicines. Revolution Medicines präsentierte Daraxonrasib als einen Wirkstoff, der bei metastasiertem Bauchspeicheldrüsenkrebs die Überlebenszeit der Patienten deutlich verlängern kann. Pharmaunternehmen wie Novo Nordisk und Eli Lilly sorgten zuletzt mit Adipositaswirkstoffen für große Marktbewegungen und hohe Börsenbewertungen. Anleger können von Biotech-Erfolgen profitieren, müssen aber das hohe Risiko einzelner Firmen beachten und ihr Investment breit streuen.

Spritze oder Pille? Schlank auf Rezept
Novo Nordisk berichtet, dass Wegovy in den USA große Absatzmengen erreicht und breite Aufmerksamkeit erzeugt. Semaglutid und verwandte Wirkstoffe wie Tirzepatid und Liraglutid wirken als GLP‑1‑Analoga, die Sättigungsgefühle fördern und die Magenentleerung verlangsamen. Viele Betroffene erwarten schnelle Gewichtsverluste, doch Fachärzte warnen vor Nebenwirkungen und betonen die Notwendigkeit ärztlicher Begleitung und eines umfassenden Therapieprogramms. Langfristig droht nach Absetzen häufig der Jo‑Jo‑Effekt, weshalb Experten eine Kombination aus medikamentöser Therapie, Ernährungsberatung und Verhaltenstherapie empfehlen.

In Ausgabe 010/2026 von Guter Rat

Ausgabe 009/2026


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Ausgabe 001/2026


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Porträt von Guter Rat

Die Zeitschrift Guter Rat wurde 1945 ins Leben gerufen und wurde bis zur Wiedervereinigung in der DDR publiziert. Seit 1990 erscheint das Verbrauchermagazin einmal im Monat. Es handelt sich dabei um die älteste kontinuierlich erscheinende Zeitung der deutschen Nachkriegszeit und seit 1997 auch im Westen erhältlich.

Welche Inhalte bietet Guter Rat?

Guter Rat versteht sich als nützlicher Informationsgeber in Fragen rund um Geld, Versicherungen, Steuern aber auch in rechtlichen Fragen. Darüber hinaus greift die Redaktion immer auch Produkte auf und schreibt über Technik, Autos, Reise und Gesundheit. Eine Besonderheit ist die Vergabe des Preises Auto der Vernunft, die seit 2001 einmal im Jahr erfolgt. Einer der Slogans der Zeitschrift lautet: Guter Rat macht aus Lesern Käufer.

Wer sollte Guter Rat lesen?

Guter Rat richtet sich an Personen, die gerne ihren Alltag erleichtern. Angesprochen werden private Entscheider ab einem Alter von 30 Jahren.Mit diesem Konzept bringt es Guter Rat auf eine verkaufte Auflage in Höhe von fast 152.000 Exemplaren, womit es sich um die deutsche Nummer eins im Bereich der Wirtschaftspresse handelt. Männer bilden mit 56 Prozent die Mehrheit der Leserschaft, zudem sind 19 Prozent zwischen 60 und 69 Jahre alt.

Das Besondere an Guter Rat

Das Besondere an Guter Rat ist sicherlich, dass es sich um eine der wenigen Zeitschriften aus der DDR handelt, die auch im wiedervereinigten Deutschland Erfolg haben.

  • erscheint seit 1945
  • ursprünglich DDR–Titel
  • umfangreicher Ratgeber

Der Verlag hinter Guter Rat

Hubert Burda Media ist nicht nur der Verlag hinter der Zeitschrift Guter Rat sondern einer der einflussreichsten und größten Medienkonzerne Deutschlands. Abzulesen ist das anhand so exponierter Titel wie der Bunte, der Elle oder auch der Kinozeitschrift Cinema.

Alternativen zu Guter Rat

Guter Rat muss – entgegen dem bekannten Sprichwort – nicht unbedingt teuer sein. Zeitschriften mit praktischen Tipps sind beispielsweise die Test, die Finanztest oder auch die Öko–Test Ratgeber.

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Steuerzahler haben bis zum 31. Dezember 2026 die Chance, durch gezielte Maßnahmen die Steuerlast für 2026 zu mindern. Paare können durch eine standesamtliche Hochzeit noch den Ehegattentarif für 2026 erreichen und so eine deutliche Steuererstattung erzielen. Kapitaleigner sollten Freistellungsaufträge prüfen und Verlustbescheinigungen bis Mitte Dezember beantragen, damit Verluste saldiert werden können. Vorauszahlungen für Krankenversicherungsbeiträge, Anträge auf Behinderten- oder Pflegegrad sowie das Timing von Handwerkerleistungen bieten zusätzliche Steuersparmöglichkeiten.

Gasversorgung – Der Winter wird zur Zitterpartie
Gasspeicherstände lagen im Sommer deutlich unter den sonst üblichen Werten, was angesichts geopolitischer Unsicherheiten Sorge vor Engpässen schürt. Die Bundesregierung und staatliche Einkäufer wägen ab, ob Speicher zügig aufgefüllt oder panikartige Einkäufe vermieden werden sollen, da Letztere die Preise weiter antreiben würden. Die rechtlich verankerten Notfallpläne teilen eine Mangellage in drei Stufen, wobei Haushalte und soziale Dienste Vorrang haben und die Industrie zuerst gedrosselt würde. Ausbau von LNG‑Terminals, strategische Reserven und Energiesparmaßnahmen sollen die Versorgungssicherheit zusätzlich stärken.

Inhaltsverzeichnis
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Boombranche Biotechnologie: Gesundheit fürs Depot
Ärzte reagierten im Mai in Chicago mit standing ovations auf vielversprechende Studienergebnisse des Biotech-Unternehmens Revolution Medicines. Revolution Medicines präsentierte Daraxonrasib als einen Wirkstoff, der bei metastasiertem Bauchspeicheldrüsenkrebs die Überlebenszeit der Patienten deutlich verlängern kann. Pharmaunternehmen wie Novo Nordisk und Eli Lilly sorgten zuletzt mit Adipositaswirkstoffen für große Marktbewegungen und hohe Börsenbewertungen. Anleger können von Biotech-Erfolgen profitieren, müssen aber das hohe Risiko einzelner Firmen beachten und ihr Investment breit streuen.

Spritze oder Pille? Schlank auf Rezept
Novo Nordisk berichtet, dass Wegovy in den USA große Absatzmengen erreicht und breite Aufmerksamkeit erzeugt. Semaglutid und verwandte Wirkstoffe wie Tirzepatid und Liraglutid wirken als GLP‑1‑Analoga, die Sättigungsgefühle fördern und die Magenentleerung verlangsamen. Viele Betroffene erwarten schnelle Gewichtsverluste, doch Fachärzte warnen vor Nebenwirkungen und betonen die Notwendigkeit ärztlicher Begleitung und eines umfassenden Therapieprogramms. Langfristig droht nach Absetzen häufig der Jo‑Jo‑Effekt, weshalb Experten eine Kombination aus medikamentöser Therapie, Ernährungsberatung und Verhaltenstherapie empfehlen.

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Die Zeitschrift Guter Rat wurde 1945 ins Leben gerufen und wurde bis zur Wiedervereinigung in der DDR publiziert. Seit 1990 erscheint das Verbrauchermagazin einmal im Monat. Es handelt sich dabei um die älteste kontinuierlich erscheinende Zeitung der deutschen Nachkriegszeit und seit 1997 auch im Westen erhältlich.

Welche Inhalte bietet Guter Rat?

Guter Rat versteht sich als nützlicher Informationsgeber in Fragen rund um Geld, Versicherungen, Steuern aber auch in rechtlichen Fragen. Darüber hinaus greift die Redaktion immer auch Produkte auf und schreibt über Technik, Autos, Reise und Gesundheit. Eine Besonderheit ist die Vergabe des Preises Auto der Vernunft, die seit 2001 einmal im Jahr erfolgt. Einer der Slogans der Zeitschrift lautet: Guter Rat macht aus Lesern Käufer.

Wer sollte Guter Rat lesen?

Guter Rat richtet sich an Personen, die gerne ihren Alltag erleichtern. Angesprochen werden private Entscheider ab einem Alter von 30 Jahren.Mit diesem Konzept bringt es Guter Rat auf eine verkaufte Auflage in Höhe von fast 152.000 Exemplaren, womit es sich um die deutsche Nummer eins im Bereich der Wirtschaftspresse handelt. Männer bilden mit 56 Prozent die Mehrheit der Leserschaft, zudem sind 19 Prozent zwischen 60 und 69 Jahre alt.

Das Besondere an Guter Rat

Das Besondere an Guter Rat ist sicherlich, dass es sich um eine der wenigen Zeitschriften aus der DDR handelt, die auch im wiedervereinigten Deutschland Erfolg haben.

  • erscheint seit 1945
  • ursprünglich DDR–Titel
  • umfangreicher Ratgeber

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Hubert Burda Media ist nicht nur der Verlag hinter der Zeitschrift Guter Rat sondern einer der einflussreichsten und größten Medienkonzerne Deutschlands. Abzulesen ist das anhand so exponierter Titel wie der Bunte, der Elle oder auch der Kinozeitschrift Cinema.

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In der aktuellen Ausgabe von Guter Rat

  • Leipzig – Tradition, Kultur und Genuss: Weihnachtszauber im Advent erleben
    Der Leipziger Weihnachtsmarkt präsentiert festlich geschmückte Stände, regionale Spezialitäten und Duft nach Glühwein. Das historische Zentrum, das finnische Dorf und ein romantischer Märchenwald bieten verschiedene Formate für Besucher. Märkte wie am Gohliser Schlösschen oder im Werk 2 laden abseits des Trubels zu ruhigen Entdeckungen ein. Viele Besichtigungs- und Übernachtungsmöglichkeiten machen Leipzig zum lohnenden Adventsziel.
  • Last-Minute-Steuertipps
    Steuerzahler haben bis zum 31. Dezember 2026 die Chance, durch gezielte Maßnahmen die Steuerlast für 2026 zu mindern. Paare können durch eine standesamtliche Hochzeit noch den Ehegattentarif für 2026 erreichen und so eine deutliche Steuererstattung erzielen. Kapitaleigner sollten Freistellungsaufträge prüfen und Verlustbescheinigungen bis Mitte Dezember beantragen, damit Verluste saldiert werden können. Vorauszahlungen für Krankenversicherungsbeiträge, Anträge auf Behinderten- oder Pflegegrad sowie das Timing von Handwerkerleistungen bieten zusätzliche Steuersparmöglichkeiten.
  • Bargeld gegen Faustpfand (Pfandleihe)
    Pfandleihhäuser zahlen Darlehen gegen Wertgegenstände und werden in Deutschland wieder häufiger genutzt. Der Zentralverband listet etliche Mitgliedsbetriebe, viele Leihhäuser existieren seit Generationen und bieten diskrete Kredite ohne Bonitätsprüfung. Kunden reichen von Selbstständigen über Künstler bis zu verzweifelten Personen, die kurzfristig Geld benötigen. Bei langen Laufzeiten und höheren Beträgen können Zinsen und Gebühren den Kredit jedoch sehr teuer machen.
  • Betrugsmaschen bei Pflegebedürftigen
    Anrufer aus Callcentern versuchen zunehmend, Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen ungewollte Pflegebox-Abos oder Onlinekurse unterzuschieben und dann Leistungen mit der Pflegekasse abzurechnen. Die Pflegekassen verzeichnen starke Ausgabensteigerungen bei Pflegehilfsmitteln, was als Indiz für rechtsmissbräuchliche Abrechnungen gilt. Verbraucherzentralen und Kassen empfehlen, keine persönlichen Daten am Telefon preiszugeben, unbestellte Verträge fristgerecht zu widerrufen und Datenlöschung nach DSGVO zu verlangen. Bei Verdacht sollten Betroffene die Pflegekasse, die Verbraucherzentrale und die Bundesnetzagentur informieren.
  • So schützen Sie Ihre Gewinne – Mit Netz & doppeltem Boden
    Anleger können Gewinne absichern, ohne voll zu verkaufen, indem sie ihrem Broker eine Trailing‑Stop‑Loss‑Order erteilen. Die Order legt einen Trailing‑Abstand fest, der bei Kursanstiegen den Stop‑Wert automatisch nachzieht und so Gewinne sichert. Produktmanager weisen darauf hin, den Abstand an die Volatilität des Titels anzupassen, um Fehl‑Auslösungen zu vermeiden. Bei Auslösung wird die Order je nach Einstellung als Bestens‑Order oder mit Limit ausgeführt, wobei letztere eine Preisuntergrenze, aber das Risiko einer Nichtausführung bedeuten kann.
  • Reich wie die Norweger
    Norwegen hat Öl‑ und Gaserlöse in einen staatlichen Pensionsfonds (GPFG) investiert und so enormen Staatsreichtum aufgebaut. Der Fonds verwaltet Milliarden bis Billionen Euro, investiert breit in Aktien, Anleihen und Immobilien und hat über Jahre beachtliche Renditen erzielt. Viele andere Länder besitzen ebenfalls Staatsfonds, doch Norwegen gilt als Musterbeispiel für Transparenz und Langfristigkeit. Privatanleger können daraus lernen, dass Diversifizierung, eine angemessene Aktienquote und Gelassenheit bei Marktrückschlägen langfristig erfolgreich sind.
  • Im Namen des Volkes – 10 wichtige Urteile und was sie im Alltag bedeuten
    Gerichte haben in mehreren aktuellen Fällen Entscheidungen zu Verbraucher‑ und Strafrecht gefällt, die Alltagsfolgen haben. Der AG München stellte klar, dass Versäumnisse bei der Pannenhilfe Kostenrisiken für Betroffene bedeuten können. Der BFH billigte die Besteuerung der Energiepreispauschale, während der BGH bei Kasko‑Regulierungen das Werkstattrisiko dem Versicherten zuweist. Das BVerfG schützte die Wohnrechtsgarantien von unbeteiligten WG‑Mitbewohnern gegen pauschale Durchsuchungen.
  • Gasversorgung – Der Winter wird zur Zitterpartie
    Gasspeicherstände lagen im Sommer deutlich unter den sonst üblichen Werten, was angesichts geopolitischer Unsicherheiten Sorge vor Engpässen schürt. Die Bundesregierung und staatliche Einkäufer wägen ab, ob Speicher zügig aufgefüllt oder panikartige Einkäufe vermieden werden sollen, da Letztere die Preise weiter antreiben würden. Die rechtlich verankerten Notfallpläne teilen eine Mangellage in drei Stufen, wobei Haushalte und soziale Dienste Vorrang haben und die Industrie zuerst gedrosselt würde. Ausbau von LNG‑Terminals, strategische Reserven und Energiesparmaßnahmen sollen die Versorgungssicherheit zusätzlich stärken.
  • Energiesparen – Sparsam durch die kalten Tage
    Haushalte sind in Deutschland in einer Gasmangellage rechtlich geschützt, sodass sie vorrangig versorgt werden sollen. Der Notfallplan Erdgas kennt drei Stufen; nur in der schwersten Stufe werden industrielle Abnehmer gedrosselt und hoheitliche Bezugsreduzierungen angeordnet, wobei ein Vorlauf von drei Tagen vorgeschrieben ist. Verbraucher können durch Stoßlüften, Temperaturabsenkung, Rolllädenutzung sowie gezielten Einsatz von smarten Thermostaten und Wärmedecken Heizenergie sparen. Praktische Hilfsmittel wie Reflexionsfolien, smarte Fenstergriffe und Heizdecken helfen, Wärmeverluste zu reduzieren und Komfort zu erhalten.
  • Einbruchschutz für zu Hause
    Gelegenheitstäter begehen die meisten Einbrüche, sodass jede zusätzliche Hürde viele Versuche verhindert. Mechanische Schutzmaßnahmen wie einbruchhemmende Türen, Pilzkopfverriegelungen, Schutzbeschläge und abschließbare Fenstergriffe stellen die Basis des Schutzes dar. Elektronische Systeme wie zertifizierte Alarmanlagen und Kameras ergänzen den Schutz, erfordern aber sorgsame Auswahl wegen Datenschutz und Fehlalarmen. Förderkredite der KfW sowie steuerliche Absetzungen für Handwerkerleistungen können die Kosten der Nachrüstung mindern.
  • Den digitalen Nachlass regeln
    Viele Menschen hinterlassen umfangreiche digitale Spuren wie E‑Mail‑Konten, Social‑Media‑Profile, Cloud‑Fotos, Streaming‑Abos und Kryptowährungen. Experten empfehlen, Zugänge systematisch zu inventarisieren, Passwortmanager zu nutzen oder Funktionen wie Googles Inaktivitätsmanager einzurichten, damit Angehörige Zugriff erhalten oder Profile gelöscht werden können. Banken und Plattformen verlangen oft Sterbeurkunde und gegebenenfalls Erbschein; Vollmachten zu Lebzeiten erleichtern die Abwicklung. Eine strukturierte Bestandsaufnahme hilft, Verträge zu kündigen und emotional wertvolle Dateien zu sichern.
  • PLATZ DA! Digitaler Großputz (Handyspeicher)
    Smartphones füllen sich über die Zeit mit Duplikaten, Messenger‑Medien, Browsercache und App‑Daten, die Leistung beeinträchtigen. Nutzer sollten systematisch vorgehen: doppelte Fotos entfernen, WhatsApp‑Speicher aufräumen, Browserdaten löschen und ungenutzte Apps deinstallieren. Passworttresore oder spezialisierte File‑Manager helfen bei der sicheren Aufbewahrung wichtiger Zugangsdaten. Regelmäßiges Aufräumen beugt Speicherproblemen vor und schützt vor Datenchaos.
  • Achtmal Pommes light, bitte! – Heißluftfritteusen im Test
    Heißluftfritteusen arbeiten mit Heizring und Ventilator, um Speisen schnell und knusprig mit wenig oder ohne Fett zuzubereiten. Im Test überzeugten drei Modelle mit »sehr gut« und fünf weitere mit »gut«; Testsieger wurde die Cosori Turbo Tower Compact, die mit Doppelkorb, guter Verarbeitung und schneller Zubereitung punktete. Die Tefal Easy Fry lieferte das beste Preis‑Leistungs‑Verhältnis durch intelligente Assistentenfunktionen. Käufer sollten Korbvolumen, Stellfläche, Temperaturbereich, Reinigungsfreundlichkeit und Sync‑Funktionen beachten.
  • Streamingdienste im Test – Unterhaltung auf Abruf
    Streamingdienste bieten unterschiedliche Portfolios aus Filmen, Serien, Eigenproduktionen und Dokus; die Qualität hängt stark von Exklusivinhalten ab. Netflix punktet mit vielen Eigenproduktionen, Disney+ bündelt Studios wie Pixar und Marvel, während Joyn weniger Exklusives bietet. Apple TV liefert die beste Standard‑Bildqualität in 4K und HDR, viele Anbieter verlangen aber extra für UHD/HDR oder bieten günstigere werbefinanzierte Tarife. Nutzer sollten vor Abschluss Preise, Bildqualität, Downloadfunktionen und Inhalte vergleichen.
  • (Recht) Fahrverbote in Europa
    Die EU‑Richtlinie 2025/2206 bringt die Meldung schwerer Fahrverbote an den Führerscheinstaat: Schwere Fahrverbote wie bei Alkohol‑ oder Drogenfahrten, deutlichen Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie Unfällen mit Toten oder Schwerverletzten müssen künftig dem ausstellenden Staat übermittelt werden. Das ausstellende Land ist dann verpflichtet, das Fahrverbot selbst umzusetzen. Die Mitgliedstaaten haben bis zum 26. November 2028 Zeit, ihre nationalen Gesetze anzupassen, und die neuen Regeln sind ab dem 26. November 2029 anzuwenden.
  • VERBRAUCHERRECHT Wenn der PC in der Post kaputtgeht
    Der Unternehmer trägt das Risiko, wenn ein Gerät innerhalb der zweijährigen gesetzlichen Gewährleistungsfrist defekt wird und zur Reparatur eingesendet wurde. Verbraucher sind verpflichtet, das Produkt sicher und ordnungsgemäß zu verpacken; als Nachweis dienen Fotos oder Videos, und idealerweise sollte der Originalkarton verwendet werden. Kommt es zu Auseinandersetzungen mit dem Unternehmen, ist rechtliche Beratung zu empfehlen.
  • ZUCKERFREI Noch mal auf die Packung schauen
    Produkte mit der Aufschrift »zuckerfrei« dürfen gesetzlich bis zu 0,5 Gramm Zucker pro 100 Gramm enthalten, weil Zutaten von Natur aus Zucker liefern können. Das geringe Restmaß kann für empfindliche Personen wie Diabetiker relevant werden. Die Verbraucherzentrale empfiehlt Betroffenen, zusätzlich die Nährwerttabelle zu prüfen, da dort der tatsächliche Zuckergehalt ausgewiesen ist.
  • SENIORENRABATTE Im Alter extragünstig reisen
    Senioren finden beim Bahnfahren die umfangreichsten Rabatte, und Verkehrsverbünde bieten je nach Anbieter Ermäßigungen ab 60 oder 65 Jahren. Bei Busreisen sind regional oft vergünstigte Karten verfügbar, während Kreuzfahrten, Flussreisen und Flüge seltener altersbedingte Nachlässe bieten und andere Spartipps erfordern. Auf guter-rat.de bietet die Redaktion einen Überblick zu Spartipps je nach Reiseart und wie sich verschiedene Angebote geschickt kombinieren lassen.
  • Schilddrüse – die kleine, große Schaltzentrale
    Die Schilddrüse produziert die Hormone T3 und T4 und steuert damit Stoffwechsel, Herzaktivität, Temperatur sowie Wachstum und Psyche. Hashimoto entsteht durch Autoantikörper, die das Drüsengewebe schädigen; etwa 20 Prozent der Frauen entwickeln Antikörper, doch nur ein kleiner Teil erleidet eine funktionelle Unterfunktion. Ärzte sichern die Diagnose durch TSH, freie Hormone (fT3/fT4), Antikörper-Status und hochauflösenden Ultraschall ab, weil TSH allein oft nicht aussagekräftig ist. Lebensstilmaßnahmen wie ausreichend Schlaf, Stressreduktion, ausgewogene Ernährung sowie eine bedarfsgerechte Jod‑ und Selenversorgung können Symptome lindern und die Schilddrüsenfunktion stabilisieren.
  • Anders aufmerksam
    ADHS äußert sich durch beeinträchtigte Aufmerksamkeit, Impulsivität und oft motorische Überaktivität und betrifft etwa fünf Prozent der Kinder und Jugendlichen. Die Neurologin Dr. Heike Melzer betont, dass ADS bei Mädchen häufiger übersehen wird und sich Symptome im Erwachsenenalter anders äußern können. Ärzte stellen die Diagnose klinisch mithilfe von Tests und biografischer Daten; medikamentöse Optionen wie Methylphenidat oder Lisdexamphetamin sowie multimodale Therapien (Verhaltenstherapie, Neurofeedback) kommen zum Einsatz. Forscher heben neben Risiken auch mögliche Stärken hervor, etwa Kreativität und Durchhaltevermögen, und warnen vor Komorbiditäten wie Depressionen oder Sucht bei unbehandelter ADHS.
  • Sprechstunden – Neues aus Medizin und Wissenschaft
    Junge Männer greifen wieder häufiger zu Rauschtrinken, während die Quote bei jungen Frauen etwas zurückging. Deutsche Krankenkassen übernehmen seit letztem Jahr die Liposuktion bei Lipödem in allen Stadien, wenn konservative Maßnahmen nicht helfen, was zu Verbesserungen in Lebensqualität und Schmerzreduktion führte. Dänische Forschungen deuten darauf hin, dass Statin‑Therapien bei Menschen mit Typ‑2‑Diabetes das Demenzrisiko senken können; entsprechende Erläuterungen erfordern weitere Studien. Bei Pankreaskarzinom zeigte das experimentelle Mittel Daraxonrasib in einer Studie eine Verlängerung der mittleren Überlebenszeit, was Hoffnung für eine ansonsten sehr schlecht prognostizierte Erkrankung weckt.
  • (Trainingmythen) Kann ich nicht, mach ich nicht?
    Viele Menschen scheitern an klassischen Übungen wie Liegestützen, weil die Muskulatur im oberen Rücken die Schulterblattstabilität nicht gewährleistet. Der Personal Trainer Tobias Gunst erklärt, dass auch eine schwache Körpermitte (Core) das Durchhängen verursacht und die Bewegung damit unnötig erschwert. Kompetente Trainer nutzen das Nichtkönnen als diagnostisches Signal, um gezielt an Schwachstellen in der Muskelkette zu arbeiten, statt nur Technik einzufordern.
  • Gut versichert durchs Jahr
    Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat neue Typ- und Regionalklassen veröffentlicht, die als Anhaltspunkt für die Beitragskalkulation der Kfz‑Versicherer dienen. Für rund 32 Millionen Autofahrer ändert sich in 304 Zulassungsbezirken wenig, während in einigen Bezirken höhere oder niedrigere Einstufungen drohen und Offenbach erneut eine besonders schlechte Schadensbilanz aufweist. Die Kasko-Einstufungen berücksichtigen andere Schadenarten wie Wildunfälle, Diebstahl oder Hagel, sodass Auswirkungen auf Voll‑ und Teilkasko von denen in der Haftpflicht abweichen können. Versicherte sollten bis Ende November Kündigungsfristen prüfen, Rabatte und Werkstattbindungen abwägen und bei Beitragserhöhungen das Sonderkündigungsrecht beachten.
  • Malerischer Zauber der Fjorde 2027
    Die achttägige Kreuzfahrt mit der MSC Euribia startet in Kiel und führt nach Kopenhagen sowie mehreren Stationen in Norwegen wie Hellesylt, Ålesund und Flåm. Das Schiff verfügt über LNG-Antrieb, moderne Spa‑ und Unterhaltungsangebote sowie mehrere Pools und Restaurants; das All‑inclusive‑Getränkepaket Easy ist im Preis eingeschlossen. Reisende können an Bord Freizeitangebote nutzen und optionale Landausflüge buchen, etwa die kurze, landschaftlich spektakuläre Fahrt mit der Flåmsbana. Termine und Kabinenkategorien sind für mehrere Saisonzeiträume 2027 verfügbar; Buchung und Details über den Reiseveranstalter RIW.
  • (Neu gedacht) Flexible Arbeitsmodelle sind im Trend – wie die »Workation«, also mobiles Arbeiten an reizvollen Urlaubs-orten.
    Workation bezeichnet das ortsunabhängige Arbeiten an Urlaubsorten, wobei die Arbeitszeit klar von der Freizeit zu trennen ist. Eine Studie des Fraunhofer IAO ergab, dass 65 Prozent der Teilnehmenden sich motivierter fühlten und 71 Prozent eine höhere Arbeitszufriedenheit berichteten, während die Arbeitsleistung bei 88 Prozent gleich blieb oder sich verbesserte. Arbeitgeber müssen bei Workations arbeitsrechtliche, steuerliche, versicherungs- und datenschutzrechtliche Fragen klären, besonders bei Auslandsaufenthalten. Arbeitnehmer sollten schriftliche Vereinbarungen zu Dauer, Kostenübernahme, Infrastruktur (stabiles Internet, ergonomischer Arbeitsplatz) und Datenschutz treffen, um Konflikte zu vermeiden.
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